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Der Buchhändler aus Kabul. Eine Familiengeschichte Taschenbuch – 1. Februar 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 302 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: List Taschenbuch (1. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548604307
  • ISBN-13: 978-3548604305
  • Originaltitel: Bokhandleren i Kabul. Et familiedrama.
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,8 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 247.507 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Asne Seierstad, geboren 1970 in Oslo, arbeitete als Korrespondentin für verschiedene skandinavische Zeitungen. Für »Der Buchhändler aus Kabul« wurde sie mit dem renommierten Preis der norwegischen Buchhändler ausgezeichnet. Anfang 2003 war sie in Bagdad als Kriegsberichterstatterin vor Ort und schrieb für neun große europäische Tageszeitungen.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Riem am 22. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Das Buch beschreibt sehr eindringlich und flüssig geschrieben, wie heute die Menschen in Kabul mit der Wirklichkeit zurechtkommen, sehr geprägt allerdings durch ihre uralten Traditionen und die Zwänge während des Taliban-Regimes.
Insgesamt ist man am Ende sehr zornig und traurig, dass unsere Mitmenschen, Frauen, Männer aber auch Kinder noch in solchen Verhältnissen, wie sie hier authentisch geschildert werden, ihr Dasein fristen müssen. Besonders trifft es die Frauen: völlig rechtlos und abhängig von der Willkür der Männer haben sie von sich aus keinerlei Chancen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Armut der Bevölkerung ist sehr nahe gehend beschrieben, besonders die Geschichte des völlig verarmten Tischlers, der versucht hat, mit dem Diebstahl von ein paar Postkarten den Hunger seiner Familie etwas zu reduzieren, hat mich ziemlich mitgenommen. Dazu die sexuelle Ausbeutung von kleinen, halb verhungerten Mädchen läßt einen alles andere als kalt und man fragt sich, wie diese Menschen ihr Schicksal tragen können. Man fragt sich auch, womit wir hier unser Luxus-Dasein (im Vergleich zu der dortigen Bevölkerung) verdient haben. Alles nur Zufall? Wie gesagt: ein Buch, das einem ziemlich nahe geht.
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cajetan am 4. März 2004
Format: Taschenbuch
Die Autorin, eine junge Norwegerin, schafft sich in Eigeninitiative die Möglichkeit, einige Zeit bei der Familie eines Buchhändlers in Kabul zu leben, und führt uns deren Alltag vor Augen. Gemessen an der immer wieder beschriebenen bitteren Armut im Land ist diese Familie zu den Betuchten zu zählen. Die im Familienkreis gültigen Wertmaßstäbe, Überzeugungen und gelebten Sitten sind aber sicherlich einigermaßen repräsentativ und traditionell.

Das Buch ist eher eine authentische Reportage als Literatur: Situationsschilderungen und Lebensgeschichten verschiedener zentraler und entfernterer Mitglieder des Familienclans reihen sich aneinander. Die wichtigsten Themen sind dabei

1. die kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre, ihre Drahtzieher, Profiteure und Resultate - also die jüngste Geschichte -,

2. die Religion und ihre Auswirkungen auf den Alltag und

3. die hoffnungslose und rechtlose Rolle der Frauen, die der Willkür ihrer Familienoberhäupter ausgesetzt sind und deren Wort nichts gilt.

Ein durchaus interessanter Einblick in die Lebensbedingungen in diesem gebeutelten Land. Die Autorin bleibt völlig im Hintergrund - sie berichtet und beschreibt, aber wertet nicht. Erlebnisschilderungen in schlichter Sprache, aber keine literarische Meisterleistung.

Nach der Lektüre weiß man über das Land und die Menschen zwar einige Details mehr, aber das kulturelle Verständnis wird nicht unbedingt größer. Eher im Gegenteil: viele geschilderte Verhaltensweisen wirken auf "Westmenschen" geradezu provozierend (und auch die Autorin gibt an, selten so häufig wütend gewesen zu sein wie in diesem Land). Als "kulturelle Brücke" würde ich das Buch daher nicht bezeichnen. Aber es schildert ein Stück Realität - die nicht gerade aufmuntert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Keller am 29. August 2010
Format: Taschenbuch
Aasne Seierstad war als Kriegsreporterin für das norwegische Fernsehen in Afghanistan. Sie kennt das Land, seine bewegte Geschichte, die Politik. Im November 2001 lernte sie, 31jährig, in Kabul den Buchhändler Mohammed Shah Rais kennen, einen gebildeten Bücherfreund und findigen Geschäftsmann. Mit ihm realisiert sie die Idee, nach einigen Monaten in seinem Haus, als Mitglied seiner Großfamilie, darüber ein Buch zu schreiben. Nach diesem Gastaufenthalt entsteht eine Familiengeschichte, die wohl irgendwo zwischen Roman und Reportage anzusiedeln ist. Die Erzählerin wird in diesen Geschichten nicht sichtbar. Sie beobachtet und berichtet, nimmt Anteil und Partei. Sie schlüpft unter die Burkas und berichtet hautnah über Schweiß und Staub. Sie erzählt aber auch Vertrauliches, plaudert Familiengeheimnisse aus, zeigt die dunklen Seiten des Buchhändlers, der mit dem Decknamen "Sultan Khan" als Despot entlarvt wird. Nachdem das Buch in englischer Übersetzung erschienen war, drohte der reale Buchhändler Mohammed Shah Rais gerichtlich gegen Aasne Seierstad vorzugehen.

Das Buch hat eine Diskussion ausgelöst über die Ethik von Journalisten und Autoren und wie die aus den reichen Ländern über die aus den armen Ländern schreiben bzw. schreiben sollten. Ob mit diesem Buch, der Buchhändler, seine Familie und Afghanistan beleidgt worden sind, wie es Mohammed Shah Rais sieht, darüber muß sich der Leser seine eigene Meinung bilden.

Pikant ist, dass der Buchhändler, dessen Bücher von den Kommunisten, den Mudschaheddin, den Taliban vernichtet worden waren und der die Bücher und die Freiheit, sie zu lesen unter Einsatz seines Lebens verteídigte, nun die Verbrennung des Buches "Der Buchhändler aus Kabul" forderte.
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41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Hörfurter am 17. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Bericht oder Belletristik? Die Autorin konnte sich wohl nicht ganz zwischen diesen Möglichkeiten entscheiden, was entscheidend die Schwäche dieses Buches ausmacht. Sie wohnt monatelang bei einer Familie und gibt deren Intimitäten der Öffentlichkeit so preis, dass jeder weiß, wer gemeint ist (zumal die Familie in Kabul bekannt ist). Das ist ein schwerer Vertrauensmissbrauch.
Sie beschreibt zum anderen oft die Gedanken und Gefühle dieser Menschen, mit denen sie sich zum Teil auf Grund von Sprachbarrieren nie direkt unterhalten konnte. Man merkt diesen im Buch beschriebenen Gefühlen und Gedankengängen auch oft merklich an, dass sie aus einer europäischen Betroffenheits-Sicht geschrieben wurden. Die Realität in Afghanistan spiegelt das so sehr verzerrt wieder. Das Buch tut aber so, als würde man eine afghanische Sichtweise kennen lernen. Das macht Bücher wie diese in meinen Augen gefährlich: Viele Leser meinen so "authentisches Afghanistan" kennen lernen, wo sie nur die europäische Sichtweise auf dieses zu lesen bekommen.
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