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Der Briefwechsel Taschenbuch – 25. Dezember 2010

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 869 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (25. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518422138
  • ISBN-13: 978-3518422137
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4 x 20 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.078 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.

Raimund Fellinger, geboren 1951 im Saarland, arbeitet nach Studium von Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft seit 1979 als Lektor im Suhrkamp Verlag, seit 2006 als Cheflektor.

Siegfried Unseld wurde am 28. September 1924 in Ulm geboren und starb am 26. Oktober 2002 in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur wurde er im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst einberufen und war drei Jahre lang, bis 1945, als Marinefunker im Einsatz. Nach seiner Rückkehr absolvierte er beim Ulmer Aegis Verlag eine Lehre als Verlagskaufmann. 1947 erhielt er durch die Vermittlung von Professor Weischedel die erstrebte Zulassung an der Universität Tübingen und studierte dort Germanistik, Philosophie, Nationalökonomie, Völkerrecht, Bibliothekswissenschaften und Sinologie. Seinen Lebensunterhalt bestritt Unseld als Werkstudent. Bis 1950 arbeitete er im Verlag J. C. B. Mohr in Tübingen. 1951 promovierte er mit einer Dissertation über Hermann Hesse zum Dr. phil. 1952 trat er in den Suhrkamp Verlag ein, wurde 1958 Gesellschafter der Suhrkamp Verlag KG und übernahm nach dem Tod Peter Suhrkamps die Verlagsleitung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit besuchte er 1955 das von Henry Kissinger geleitete Internationale Seminar der Harvard Universität in Cambridge/Mass. (USA). Unseld führte die Verlage Suhrkamp und Insel und den 1981 von ihm gegründeten Deutschen Klassiker Verlag bis zu seinem Tod im Jahr 2002.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Deckers am 3. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Wunderbar! Über Jahrzehnte ringen Autor und Verleger, Thomas Bernhard und Siegfried Unseld, miteinander. Es geht um Verträge, Honorare und Darlehen, um Verlagsprogramme, Buchcover und natürlich Buchinhalte. Und der Autor beschimpft, beleidigt, stellt Forderungen, trifft Vereinbarungen, um sie gleich wieder zu brechen. Gleichzeitig wünscht er alle Aufmerksamkeit des Verlegers. Bernhard ist gekränkt, wenn er zu selten von Unseld persönlich angerufen und aufgesucht wird, wenn andere Autoren öffentlichkeitswirksam und auflagensteigernd gefördert werden.

Die Beziehung beider ist ein permanentes Auf und Ab. Momente der perfekten Harmonie, in denen Bernhard Unseld als den besten aller möglichen Verleger preist, wechseln mit Phasen der Kritik und der Entfremdung. Mehr als einmal kündigt Bernhard an, die Beziehung zu Suhrkamp sei beendet.

Dabei ist Bernhard der impulsgebende Part, Unseld ist stets um Ausgleich bemüht. Unseld setzt alle seine Kraft ein. Streckenweise fühlt er sich arg strapaziert. Der Verleger sei auch nur ein Mensch, schreibt er Bernhard einmal. Letztlich geht Bernhard über seine Kräfte.

Der Briefwechsel endet mit einem Brief und dem Hinweis Bernhards, er sei von allen Autoren des Verlages stets der pflegeleichteste gewesen. Eine gelungene Schlusspointe eines unterhaltsamen Buches.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von k. und k. privilegierter Bücherwurm am 22. April 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Thomas Bernhard - ein Genie, ein Wahnsinniger...wahrscheinlich beides zusammen! Auf alle Fälle aber ein Garant für einen Aufreger. Österreicher lieben es, wenn sie sich aufregen können. Thomas Bernhard lieferte früher immer gerne das Thema dazu.
In diesem Buch ist der gesamte (!) Briefwechsel von Suhrkamp-Verlag Chef Siegfried Unseld mit seinem wohl besten "Pferd im Stall" Thomas Bernhard. Die 2 entwickeln eine Hass-"Liebe" zueinander, die von tiefster Überzeugung heraus existiert. Beidseitig.
Bernhard schreibt mal im flehenden, verrückten, unabrückbaren, neidvollen, agressiven, bittenden und von sich selbst überzeugten Ton. Unseld gibt aber nicht nur kontra, sondern bietet Bernhard auch Paroli. Und trotzdem sind die beiden immer höflich und respektvoll und "immer per Sie".

Fazit: Auf über 800 Seiten kann man sich ein Bild von Bernhard machen, wie ich persönlich sogar glaube, intensiver, als je ein Buch von ihm ihn zeigt. Bernhard schenkt seinem Verleger weder eine Zeile, noch eine noch so kurze Antwort, die manchmal Seiten füllen. Unseld hingegen bietet Paroli, weiß aber, was er an Bernhard hat; was der widerum weiß. Ein endlos Spiel. Dieser Briefwechsel zeigt mehr "Biografie", als jede andere und sollte in keiner Bibliothek fehlen. Lesenswert!
Viel Spaß!
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Format: Taschenbuch
Mehr als zwei Jahrzehnte dauerte die Geschäftsbeziehung zwischen Unseld und Bernhard - und sie ist vermutlich einzigartig (von Freundschaft zu sprechen ist schwer, wenn zwei Menschen in so langer Zeit es nicht schaffen, zum "Du" zu wechseln - aber es war sicher auch Freundschaft, jedenfalls eine unbekanntere Form davon). Unseld, guter Geschäftsmann und kulturbeflissener Mensch zugleich, erlaubt Bernhard in dieser Beziehung so einiges: Unstetigkeit, Launenhaftigkeit, Illoyalität - eben nicht nur des Geschäftes willen, sondern vor allem auch, weil ihm an Bernhard und seinen Werken liegt. Stets agiert er deeskalierend, verbindlich, kompromissbereit, gebend: Bernhard weiß das und nutzt das gekonnt aus, sei es um seine Honorarforderungen durchzusetzen, sei es aus dieser Bernhard'schen Grundgrantigkeit heraus, der er nicht zu entkommen mochte.

Dieser Abdruck des Briefwechsels zwischen den beiden dokumentiert dieses Verhältnis genauestens: denn dort, wo Antwortbriefe auf früherer Schreiben fehlen, sei es auf Grund von Verlust oder weil eines der häufigen persönlichen Treffen die Punkte dieses früheren Schreibens klärte, wird in den Kommentaren aus Unselds ausführlicher persönlicher Chronik und Reiseberichten das Fehlende ergänzt. Derart ergibt sich "naturgemäß" ( ;-) ) eine Kontinuität, die man andernfalls vermissen müsste.

Es ist ein wahres Vergnügen und eine unerlässliche Ergänzung zu Bernhards Werk, diesen Briefwechsel zu lesen.
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Format: Taschenbuch
Mit der Korrespondenz zwischen dem zu Lebzeiten umstrittenen, mittlerweile zum österreichischen "Kulturheiligtum" (dieser Ausdruck stammt nicht von mir) erklärten Thomas Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld ist den Herausgebern ein großes Werk gelungen. Selbst die Taschenbuchausgabe ist noch beeindruckend, auf 800 Seiten finden sich die Texte von 524 längeren und kürzeren Briefen, Postkarten und Telegrammen, ergänzt um teilweise sehr umfangreiche Fußnoten, einer Einleitung von Bernhards Halbbruder Peter Fabjan und einem Nachwort der Herausgeber. Ein paar Abbildungen ergänzen den Inhalt, es hätten ruhig noch mehr sein dürfen.

Kann ein Briefwechsel spannend sein? Dieser ist es auf jeden Fall. Das geistreiche Hin und Her der beiden Schreiber stellt den Leser die immer wieder neue Frage "Was kommt als Nächstes?", weckt Ahnungen und Erwartungen. So liest man weiter, den jeweils folgenden Brief. Das bescherte mir etliche lange Leseabende und -nächte, an denen ich die Uhrzeit vergessen konnte.

Zum Inhalt:
Am 22. Oktober 1961 schreibt der 30-jährige Bernhard dem Verlagschef von Suhrkamp und Insel, Unseld, und drückt seine Wertschätzung für dessen literarische Produkte aus, verbunden mit dem Wunsch, seine Texte ebenfalls bei Suhrkamp verlegen zu lassen. Drei Jahre später beginnt die eigentliche Beziehung zwischen Autor und Verleger. Was nun folgt, ist das Dokument eines künstlerischen, persönlichen, psychologischen und geschäftlichen Dialogs, der ein Teil der deutschsprachigen Literaturgeschichte wird. Dieser Dialog endet mit dem letzten kurzen Brief von Thomas Bernhard am 25. November 1988. Er wirkt endgültig, wie ein abrupter Schlusspunkt.
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