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Kundenrezensionen

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Es ist jetzt bitt`schön folgendes: Den Brenner Simon mag man, oder man mag ihn nicht. Und weißt du was? Ich mag ihn. Und der Wiener Bauunternehmer Kressdorf mochte den Brenner sicher auch! Sonst hätte er ihn nicht als Chauffeur für seine kleine Tochter eingestellt. Aber als der Brenner dann auf einmal mit einer Tafel Schokolade in der Hand und ohne das Kressdorf-Kind im Auto auf der Tankstelle gestanden hat, frage nicht! Da war der Brenner seinen Job los. Das zweijährige Mädchen ist dadurch trotzdem nicht aufgetaucht. Dafür sind nach und nach so einige unschöne Sachen über den Kressdorf seine Unternehmungen und die Abtreibungsklinik seiner Frau aufgetaucht. Jauchengrube, quasi Hilfsausdruck!

Es ist echt schwer, wenn man so einen Brenner-Roman gelesen hat, wieder normal zu schreiben. ;-)

Der neue Brenner Roman ist wieder spannend bis zum Gehtnichtmehr aber das Beste an einem Brenner-Roman ist ja gar nicht einmal so sehr das Kriminelle, also der Kriminalfall, den der Brenner trotz seiner merkwürdig lethargischen Art am Ende komplett aufklärt, sondern das Beste an einem Brenner-Roman ist quasi ding. Du weißt schon. Der Brenner eben und dem Wolf Haas sein umgangssprachlicher Stil, den man entweder liebt, oder verteufelt. Bei mir ist freilich ersteres der Fall, quasi Haas-Fan bis zum Dahinaus!

Ich freu mich schon drauf, wenn der Josef Hader in Chauffeur-Uniform an einer Tankstelle steht mit dieser blöden Tafel Schokolade in der Hand - und ohne Kressdorf-Kind im Auto.

Hier die Brenner-Krimis in chronologischer Reihenfolge mit (Handlungsort), Verlag, Erscheinungsdatum und ISBN

Auferstehung der Toten (Zell am See), Rowohlt, 1996, ISBN 3499228319
Der Knochenmann (Klöch in der Steiermark), Rowohlt, 1997, ISBN 3499228327
Komm, süßer Tod (Wien), Rowohlt, 1998, ISBN 3499228149
Silentium! (Salzburg), Rowohlt, 1999, ISBN 3499228300
Wie die Tiere (Wien), Rowohlt, 2001, ISBN 3499233312
Das ewige Leben (Graz), Hoffmann und Campe, 2003, ISBN 349224095X
Der Brenner und der liebe Gott, 2009, ISBN 978-3-455-40189-9
Brennerova, 2014

(Stand Dez. 2014. Als Quelle für diese Auflistung diente mir auch wikipedia.de)
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am 7. August 2012
Wer seinen Brenner respektive Haas, kennt, der weiß ja schon, was ihn erwartet. Passieren tut auch in diesem Roman nicht viel, die Kindsentführung, die den Fall auslöst, ist nur ein riesiger Irrtum, und es gibt wieder jede Menge Tote.
Aber pass auf, der Fall ist ja eh zweitrangig. Was uns interessiert, sind die Kommentare von Brenner/Haas über Gott und die Welt, und danach und nach der Sprache der beiden kann man halt süchtig werden. Und damit du es weißt: Auch wenn dem Haas hier ein paar Herrenwitze untergekommen sind, ist das ganze wieder ziemlich lustig geworden, und wir werden dem Brenner weiter nachspüren, bis auch wir dereinst in einer Jauchegrube oder sonstwo dem lieben Gott begegnen. Und vielleicht noch darüber hinaus.
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am 27. Juni 2011
Ich konnte es kaum erwarten, den neuesten Brenner-Fall zu lesen und gleich vorab: auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht!
Brenner hat einen neuen Job, der ihm so richtig Spaß macht: er ist nunmehr als Chauffeur, der hauptsächlich damit beschäftigt ist, die kleine Tochter eines reichen Bauunternehmers und der Betreiberin einer Abtreibungsklinik spazieren zu führen, tätig.
Nur sehr ärgerlich, dass ihm gerade diese quasi vor der Nase aus dem Auto heraus entführt wird.
Da packt sogar den Brenner noch mal der Ehrgeiz, den das kann er nicht so einfach hinnehmen und er beginnt seine Ermittlungen auf eigene Faust.
Ich habe dieses Buch kaum aus der Hand legen können. In der üblichen, bewährten Manier schafft es Haas wieder einmal den guten, alten Brenner mit viel Witz durch die Höhen und Tiefen des Kriminalfalls zu leiten, und ich war einfach nur enttäuscht, als ich das Buch wieder mal viel zu schnell fertig gelesen hatte.
Bitte mehr von Brenner!!!!!
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am 31. August 2014
Dass der Brenner noch einmal ermittelt, hat bestimmt sehr viele überrascht, mehr noch erfreut - und mich ganz besonders! Dass nun auch noch das Mundwerk unseres bewährten Erzählers extra erschlagen werden muss, versichert uns, an der Brennermanier wird sich nichts ändern - so im Groben betrachtet.

Der Brenner hat "dem Detektivischen" den Weisel gegeben und jetzt hat der "Herr Simon" erstmals einen wirklich tollen Job als Chauffeur. Auch Aufregen tut er sich nicht mehr so viel - die anderen Leut’ und die Polizei und der Straßenverkehr und überhaupt ist er ein ruhiger und ausgeglichener Kerl, hat soviel Freude an der Arbeit und den gelegentlichen Alkohol durch unzählige Espressi ersetzt - das hat er den Tabletten zu verdanken - Psychopharmaka Hilfsausdruck!

Wie sich Wanderwut oder die Zone der Durchsichtigkeit definieren, oder einer rückwärts zur Salzsäule erstarren kann sind im neuen Brenner ebenso Thema wie die Kindsentführerei, die Ertränkerei, die Totschlägerei oder Abstecherei - Summa summarum 7 Leichen - die Abtreiberei und nicht zuletzt die geheimen Machenschaften von Baulöwen, Obersenatsräten und Bankdirektoren - sprich die geschäftlichen und die "privaten" - und was man auf den kitzbüheler Almen alles und wo verschwinden lassen kann.

Wie gewohnt erschlägt uns unser weiser, allwissender Erzähler (so manches darf er halt nicht verraten - sprich Politik) mit Details über Gemütsregungen, ihre Entwicklung und Umfelder, um dann wesentliche Entdeckungen zwischen durch fallen zu lassen, oder im letzten Satz des Kapitel rasch doch noch zu erwähnen! Grandios - as usual!
Wer da erzählt und wie der ins Spiel gebracht wird, ist ohne großes Tamtam nicht weiter erklärt und doch ein bisserl einfach gelöst - weil’s aber der Herr Haas war, diskutier ich nicht drüber.

Und hätte der Brenner doch früher gewusst, dass der liebe Gott so ein sympathischer Kerl ist, na dann, na dann, na dann…
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am 24. Juli 2011
Bei Wolf Haas findet man nicht die große Wende und die große Überaschung bei der Suche nach dem Täter. Um das geht es nämlich nur in zweiter Linie. Seine Krimis sind messerscharfe Gesellschaftskritik und kabarett-reife Unterhaltungslektüre, sie sind gruselig und in ihrer Realitätsnähe geradezu brutal. Die oft dramatischsten und tragischsten Szenen sind immer wieder mit abstrusesten Einwürfen und sarkastischsten Nebenbemerkungen gespickt, die die Geschichte immer im Skurilen halten. An die Sprache und Sprachführung muss man sich erst gewöhnen, weil Haas oftmals die Prädikate weglässt und andere sprachliche Kurzformen wählt. Haas hat mit diesem Werk erneut seine Originalität unterstrichen und jedem Freund von Krimi und Satire sei dieses ans Herz gelegt.
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am 12. Dezember 2014
Wenn man sich Josef Hader als verhinderten Chauffeur eines kleinen Mädchens vorstellen kann, ist man bei diesem Buch richtig. Hoffentlich wird es auch bald verfilmt...
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am 6. Januar 2014
"Da wird selbst der gutmütigste Mörder nervös..."
Wolf Haas lassen Sie den Brenner noch ein paar Mörder nervös machen.
Einfach ein großer Lesedings.
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am 30. Dezember 2013
Wieder einmal ein Buch, geschrieben in einem ungewöhnlichen Stil, aber so wird einfach im wahren Leben geredet. Für alle Wolf Haas Fans ein muß.
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am 28. August 2011
Ein klassischer Wolf Haas - ich würde 5 Sterne geben, wenn ich nicht wüßte, dass seine Sprache nicht bei jedem gut ankommt. Leute, wer die anderen Haas-Bücher mag, der mag den Schoko-Brenner sehr. Die Geschichte ist geschickt ge- und verstrickt - man kann bis zum Ende hin gespannt sein und ist noch dazu gut unterhalten - und das auf hohem Niveau.
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am 29. Juni 2011
Gott sei Dank hat Wolf Haas den Brenner wiederbelebt! Mit seiner Sprache und der liebenswürdigen Mischung aus Tollpatschigkeit und Cleverness sind die Brenner-Romane einfach Pflicht und Kult!
Obwohl schon "Das Wetter vor fünfzehn Jahren" für mich eine erzählerische Meisterleistung war, bin ich sehr froh, dass der Brenner wieder ermittelt. Schade, dass die Romane von Haas so kurz sind!
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