Der Schluss eines Film ist ja oft ziemlich heikel. Irgendwelche Menschen, die was zu sagen haben, fordern, es muss zu einem happy end kommen...das erwarten die Leute...Ich weiss nicht, wer da befragt wird? Dieser Film über die blutigen Auseinandersetzungen in Irland, denen man ja ein solches Ende wünscht, wie es uns gezeigt wird, wird jedenfalls dadurch in seiner Qualität deutlich gemindert,weil diese Entwicklung zu diesem Schluss nicht glaubwürdig ist. Es beschleicht einen das Gefühl, hier habe eine äusserst schwierige Situation in ein happy end verwandelt werden müssen. Schade, denn die Story ist beeindruckend. Der Kampf und Liebe und Frieden, in Irland immer wieder bedroht durch religiös fanatische Fundamentalisten,scheint eher aussichtslos zu sein. Immer wieder sitzen Beteiligte auf einem Pulverfass, das umfassend explodieren kann,wenn es dafür einen Anlass gibt.Sheridan zeigt, wie sehr Menschen in ihrem persönlichen Leben unter der Last dessen, was zu sein hat,weil das Umfeld es vorgibt, leiden und welche Opfer sie bringen müssen, bis hin zum Verlust des Lebens.
Diejenigen, die annehmen, man würde enttäuscht sein, wenn nicht noch ein happy end kommt, irren. Das, was der Film zeigen konnte, hat er längst vollendet, bevor es dann zu dem aufgesetzten Schluss kommt. Schade.