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Der Bogenschütze: Auf der Suche nach dem Heiligen Gral [Taschenbuch]

Bernard Cornwell
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. November 2005 --  

Kurzbeschreibung

1. November 2005
Am Ostermorgen 1342 wird Hookton, ein kleiner Ort an der englischen Küste, von vier französischen Schiffen überfallen, angeführt von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der sich »Harlekin« nennt. Die Bewohner werden niedergemetzelt, die Häuser geplündert und angezündet, und aus der Dorfkirche wird eine wertvolle Reliquie gestohlen, eine alte Lanze, die dem heiligen Georg gehört haben soll, dem Schutzheiligen der englischen Könige. Einer der wenigen Überlebenden ist Thomas, der achtzehnjährige illegitime Sohn des Pfarrers. Im Sterben vertraut sein Vater ihm an, dass Harlekin, der Mann, der ihn niedergestochen hat, der Sohn seines Bruders ist, verrät ihm jedoch nicht den Namen seiner Familie. Thomas schwört, die Lanze zurückzuholen und den Tod seines Vaters zu rächen. Doch er ahnt nicht, wie sehr sein Schicksal mit dem von Harlekin verbunden ist und wie gefährlich seine Reise wird. Denn sein Feind scheint die mächtigste Waffe des Christentums zu besitzen: den Heiligen Gral.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548263933
  • ISBN-13: 978-3548263939
  • Originaltitel: Harlequin
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.437 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Lebendig und kenntnisreich: bei Cornwell stimmt alles!« Freie Presse »In seiner Heimat gilt Cornwell unangefochten als Nummer eins im Genre des historischen Romans.« Spiegel.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Bernard Cornwells großer Abenteuerroman über die Suche nach dem Heiligen Gral -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
81 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bogenschütze im Hunderjährigen Krieg 23. Dezember 2005
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Bogenschütze, im englischen Original unter dem Titel „Harlequin“ erschienen, ist der erste Band einer Trilogie von Bernard Cornwell, die von der Gralssuche des jungen Thomas of Hookton zur Zeit des Hundertjährigen Krieges handelt. Geschichten um den heiligen Gral gibt es viele und unter Umständen sogar bessere als die von Bernard Cornwell. Allerdings gibt es wenige historische Romane, die den Hundertjährigen Krieg nicht aus Sicht der Adligen sondern aus Sicht der Bevölkerung zeigen, und genau darin liegt Bernard Cornwells Stärke.

Um den Mord an seinem Vater zu rächen, macht sich der 18-jährige Thomas of Hookton auf die Suche nach dem schwarzen Ritter, der für den Überfall auf das Dorf Hookton verantwortlich ist, die Lanze des heiligen Georg entwendet hat und dabei Thomas Vater, den Pfarrer von Hookton, tödlich verletzt hat. Kurz vor seinem Tod konnte der Vater seinem illegitimen Sohn zwar noch sagen, dass der schwarze Ritter sein Neffe sei, jedoch nicht mehr dessen Namen benennen.

In seinem historischen Abenteuerroman „Der Bogenschütze“ schildert Bernard Cornwell die Geschehnisse des Hundertjährigen Krieges und die damit verbundene schockierende Grausamkeit detailliert und schonungslos. Während bei anderen historischen Romanen um den Hundertjährigen Krieg (z. B. Rebecca Gablé, Die Hüter der Rose; Ellen Alpsten, Die Lilien von Frankreich) das Kriegsgeschehen auf politischer Ebene und aus Sicht der Adligen dargestellt wird, der Fokus also eher auf der Ritterlichkeit liegt, zeigt uns Bernard Cornwell die Schrecken des Krieges aus der Sicht eines Bogenschützen, der Unbarmherzigkeit am eigenen Leib erleben muß und zu Ruhm und Ehre eine ganz andere Beziehung als die meisten Ritter und Adligen hat. Waffentechnik, Kriegsstrategie und –taktik, Ausrüstung und Nachschubsicherung im Krieg waren bisher Themen, die mich wenig interessiert haben, deren Bedeutung mir allerdings auch erst durch Bernard Cornwells faszinierende Darstellungen richtig bewusst wurde und sich mir in ihren Zusammenhängen erschlossen hat. In der Darstellung der Schlachten wie der Schlacht von Crécy und der Einnahme von Caen liegen eindeutig die Stärken dieses Romans. Sie sind nicht nur von der akribischen Recherchearbeit des Autors geprägt sondern vor allem von seinen hervorragenden erzählerischen Fähigkeiten. Die Suche nach der Reliquie, der gestohlenen Lanze, ist zwar das eigentliche Leitmotiv des Romans, steht für mich aber nicht im Vordergrund. Einiges, was dem Protagonisten widerfährt, ist leider auch früh vorhersehbar.

Thomas of Hookton wird in seinem jugendlichem Ungestüm, seiner Unreife, seiner schwierigen Beziehung zum Vater und der damit einhergehenden inneren Zerrissenheit gut eingeführt und bietet in der charakterlichen Entwicklung noch viel Potential für die weiteren Bände der Trilogie. Die weiteren Charaktere sind leider häufig eindimensional gut oder böse, insbesondere die weiblichen Charaktere sind meines Erachtens nicht gut entwickelt und teilweise sehr klischeehaft dargestellt. Diese Schwäche wird aber durch die zuvor beschriebenen Stärken ausgeglichen.

„Der Bogenschütze“ ist ein sehr gut geschriebener, solider, informativer und unterhaltender historischer Roman, den ich gerne gelesen habe und der mir eine andere Sichtweise auf den Hundertjährigen Krieg vermittelt hat.

Der zweite Band der Trilogie, im Original "Vagabond" betitelt, erscheint im Februar 2006 in gebundener Version mit dem Titel "Der Wanderer". Das läßt hoffen, daß auch der dritte Band „Heretic“ nach diesem vielversprechenden Auftakt bald in der deutschen Übersetzung erscheinen wird.

Einen Vergleich mit der Sharpe-Reihe von Cornwell kann ich mangels Kenntnis nicht ziehen. Wer die Artus-Reihe von Cornwell kennt, könnte vom ersten Band der Grals-Trilogie etwas enttäuscht sein, aber nur deshalb, weil die Artus-Trilogie eine Meisterleistung ist, die einen sechsten Amazon-Stern verdient hätte.

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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser historischer Roman ! 8. Juni 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Cornwell lässt seinen Helden mitten im Geschehen der Anfänge des Hundertjährigen Krieges agieren. Thomas ist Bogenschütze und will nicht mehr sein, wird aber durch seine Herkunft gezwungen, eine Reliquie, an die er gar nicht glaubt, zu suchen. Er nimmt an einigen Schlachten teil, die Cornwell so lebendig und detailgetreu schildert, daß selbst der geschichtlich versierte Leser noch viele Dinge erfährt.

Faszinierend die Darstellung der Schlacht von Crecy, die Wechselwirkung der Waffen Armbrust und englischer Bogen und die Auswirkung der Witterung auf die Kriegsführung.

Der Krieg wird dargestellt ohne auf die in historischen Romanen des Mittelalters oft beanspruchte Ritterlichkeit. Fußsoldaten und Bogenschützen kämpfen um zu töten, nach der Schlacht werden den gegnerischen Verwundeten die Kehlen durchgeschnitten; die das Heer begleitenden Frauen plündern die Toten.

Das Buch ist so spannend geschrieben, daß ich es kaum aus der hand legen konnte !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Runderhum gelungen 2. September 2008
Von Templer
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Gute historische Romane sind zumeist schwer zu finden. Schon oft habe ich historische Romane gelesen und mich gewundert wie jemand einen Roman schreiben kann ohne jegliche Ahnung der historischen Begebenheiten zu jener Zeit oder wie manche AutorInnen komplett blödsinnige Schlußfolgerungen zogen. Highlights waren da christliche Fundamentalisten die von einer Autorin mit muslimischem Hintergrund ausgeschmückt wurden oder Tempelritter die gegen Dämonen kämpften.
Bei Bernard Cornwell bekommt man dafür die Garantie dass die Bücher historisch sehr nahe an den Fakten sind.
Daher wagte ich mal wieder ein Buch von ihm zu lesen und war rundherum begeistert.

Cornwell ist kein Autor der historische Ereignisse beschönigt. Die Ereignisse der damaligen Zeit zeigt er in ungeschönter Brutalität und seine Figuren handeln in der Logik ihrer Zeit.
Das Buch beginnt mit der Schilderung des Lebens von Thomas im idyllischen Dorf (oder Nest wie immer man es sieht) Hookton als Sohn des Pfarrers. Am Ostermorgen 1342 wird sein Dorf von französischen Söldnern unter dem Befehl eines schwarzen Ritters angegriffen.
Die Dorfbewohner werden niedergemacht oder entführt. Thomas kann den Söldnern entwischen und dank seiner Bogenschützenfähigkeiten sogar einige von ihnen töten. Zurück bei seinem sterbenden Vater erfährt er das die Franzosen die von seinem Vater gehütete Lanze raubten, die nicht wie alle dachten eine "gewöhnliche" Lanze war sondern die des heiligen Georg. Der schwarze Ritter sei der Neffe von Thomas Vater und ein Adeliger, folglich Thomas auch adelig. Er schwört seinem sterbenden Vater sich die Lanze zurückzuholen sowie seinen Tod zu rächen.
Sein Vater stirbt jedoch bevor er ihm mehr Informationen preisgibt.

Hier würde nun so manche historische Romanautorin den Beginn der Rache von Thomas setzen. Cornwell lässt ihn aber zuerst als gewöhnlicher Bogenschütze der englischen Invasionsarmee anschließen und durchaus nicht im Glanz eines Helden sonnen. Nein, auch er plündert, tötet und versucht sogar einen Mordanschlag. Hier und in der detaillierten Beschreibung des Bogenschützenlebens liegt für mich eine Stärke des Romans.
Auch Thomas bleibt in der Logik eines englischen Bogenschützen zur Zeit des 100jährigen Krieges.
Cornwell erklärt nebenbei auch sehr gut warum die Engländer Bogenschützen hatten und die Franzosen nicht.
Die Schlachten und Belagerungen sind sehr detaillert und kenntnisreich beschrieben. Was leider in vielen historischen Romanen Mangelware geworden ist.

Die Sprache von Cornwell ist anschaulich und auch die Nebenfiguren bekommen bei ihm Konturen.
Natürlich ist Thomas dank Cornwell dem Leser durchaus sympathisch und hat seine sehr positiven Seiten (er rettet ein Mädchen vor einem Vergewaltiger, gibt einem sterbenden Franzosen Wasser etc.). Die Wendungen im Roman sind zahlreich dennoch immer glaubwürdig. Thomas Liebe zu einer Witwe ist ein gutes Beispiel dafür - andere Romanautoren hätten diese in ein Happy end fließen lassen und natürlich hätte die Witwe Thomas dem adeligen Bewunderer vorgezogen. Nicht so bei Cornwell - wobei das Buch drei Teile hat und ich hier nicht mehr verraten möchte. Interessant ist auch das ich erst durch dieses Buch die Niederlage der Franzosen bei Crecy verstand - warum die Engländer trotz zahlenmässiger Unterlegenheit so klar gewannen.
Das Buch steckt zudem voller erstklassiger Wendungen, detaillierter Kampfbeschreibungen und historischer Erklärungen. Vor allem bleibt die Spannung jederzeit erhalten und ich habe dieses Buch in einem Aufwisch gelesen.
Jedem Freund historischer Romane kann ich es empfehlen und vergebe klar 5 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Cornwell ist einfach unschlagbar
Diese Kombination von Historie und Fiktion findet man nur bei Cornwell. Die in unserer Zeit heroisch hochstilisierte Zeit des Mittelalters wird wieder zu dem... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Burghardt Schuldt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Schlachtengemälde
Thomas ist der uneheliche Sohn eines Priesters im englischen Küstenort Hookton. In der Kirche befindet sich eine Relique, die Lanze des Heiligen Georg. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von matheelfe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisch
Absolut spannend geschrieben. Der 100-jährige Krieg zwischen England und Frankreich, eine Zeit, die noch nicht so bekannt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ulrich Sobosczyk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Teil 1 - einer besonderen Reihe
Der Bogenschütze,

England, ein kleiner Nichts, aber überaus begabt mit dem Bogen muss zusehen, wie die Heimat von feindlichen Horden geplündert und die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hanno Reimer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super !
Habe Uhtred und Artus gesuchtet.
Jetzt lese ich den Bogenschütze.
Was mir gleich auffiel ist das es nicht im "ich erzähle euch meine Geschichte" weise... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von A. P. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Perfekte Unterhaltung
Typisch Cornwell.
Für meinen Geschmack gibt es zur Zeit keinen Autor, der derart fesselnde, historische Romane schreibt. Authentisch und perfekt recherchiert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von thorsson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Superbuch. Habe alle drei Bände der Serie. Man sollte wirklich alles Bücher kaufen. Interessant und historisch glaubhaft beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Rainer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen großartige lektüre!
ein muss für alle bernhard cornwell fans!empfehelenswert für alle bernhard cornwell fans.. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von nhurro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Brutales Mittelalter-Gemetzel
Thomas aus Hookton, von Beruf Bogenschütze, erlebt die verschiedenen Schlachten und Schauplätze des hundertjährigen Krieges. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jimmy K. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Bogenschütze
Spannend und Hochintressant wie ich es mir von Bernard Cornwell gewohnt bin. Eine bildliche Darstellung zwischen dem Konflikt von den Franzosen und Engländer. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Reinhard veröffentlicht
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