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Der Bockerer 1 & 2
 
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Der Bockerer 1 & 2

Karl Merkatz , Ida Krottendorf , Franz Antel    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm
  • Regisseur(e): Franz Antel
  • Komponist: Gerhard Heinz
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Mono), Deutsch (Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony BMG
  • Erscheinungstermin: 2. April 2001
  • Produktionsjahr: 1981
  • Spieldauer: 1 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005A7XT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.585 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Teil 1: Der Bockerer Teil 2: Österreich ist frei -Teil 1- Karl Merkatz spielt ihn, diesen Bockerer, der widerborstig seinen eigenen "unverbesserlichen" und "eigensinnigen" Weg durch die NS-Jahre Österreichs geht und sich auch nicht davon irritieren läßt, daß sein Weib als Hitler-Fan und sein Sohn als SA-Mann das Heim-ins-Reich-Holen der "Ostmark" feiern. Der Bockerer ist nicht gerade ein engagierter Widerstandskämpfer, aber es gelingt ihm, sich einen Freibrief (man könnte auch sagen: Jagdschein) zu verschaffen und sich relativ unbehelligt durch die mißlichen Umstände zu lavieren. Daß er die Hand partout nicht zum Hitler-Gruß erheben kann, bestätigt ihm ein ärztliches Attest, daß er beim Auf- und Einrollen der Hakenkreuzfahne Probleme hat, ist sicher nur seiner irreparablen Trotteligkeit zuzuschreiben und daß das Hitlerbild keinen Platz in der Auslage seiner Metzgerei bekommt, liegt daran, daß da schon ein Schweinskopf Werbung macht. Der Antel-Version dieses Stoffes geht nicht der drastische Witz der herrlich wienerischen Schmäh-Dialoge ab, und auch die Situationen treffen gnadenlos ins Schwarze, wenn sich etwa Vater und Sohn plötzlich mit der Waffe in der Hand als Feinde gegenüber stehen oder die feinen Wiener Kreise den Proleten Hitler zu schätzen wissen, da er mit dem "Gesindel" in den Arbeitslagern aufräumt. -Teil 2- Im besetzten Wien der Nachkriegsjahre ist es abermals Karl Merkatz, alias Karl Bockerer, der auf charmant-trotzige Weise den herrschenden Mächten Paroli bietet. Diesmal richtet sich seine Verbissenheit gegen die russischen Besatzer, deren unmenschliche Härte das Glück zweier sich Liebender gefährdet. Elena und Gustl, gespielt von Sascha Wussow und Caroline Vasicek, führt zwar das Schicksal zusammen, doch erst Karl Bockerer führt beide mit Geschick und List aus der Gefahrenzone. Denn der russischen Dolmetscherin droht die Sippenhaftung und die Deportation nach Russland. Einzig und allein eine Heirat mit einem Österreicher und die Flucht in die amerikanische Besatzungszone können sie noch retten. Der Bockerer II zeigt die triste Lage Österreichs nach dem Krieg auf, in der sich die Befreiten noch lange nicht frei fühlen konnten. Durch Bockerers selbstlosen Einsatz kommt das Liebesabenteuer aber doch noch zu einem glücklichen Happy-End, und die Freunde können sich wieder beruhigt dem Tarockieren widmen. Dem Zuseher bleibt am Ende noch der Ausblick auf das freie Österreich und natürlich die Kapitulation vor dem sprichwörtlich befreiendem Humor Karl Bockerer.

Produktbeschreibungen

Der Bockerer 1 - Störrisch durch die Nazizeit Karl Merkatz spielt ihn, diesen Bockerer, der widerborstig seinen eigenen "unverbesserlichen" und "eigensinnigen" Weg durch die NS-Jahre Österreichs geht und sich auch nicht davon irritieren lässt, dass sein Weib als Hitler-Fan und sein Sohn als SA-Mann das Heim-ins-Reich-Holen der "Ostmark" feiern. Der Bockerer II - Österreich ist frei Im besetzten Wien der Nachkriegsjahre ist es abermals Karl Merkatz, alias Karl Bockerer, der auf charmant-trotzige Weise den herrschenden Mächten Paroli bietet. Diesmal richtet sich seine Verbissenheit gegen die russischen Besatzer, deren unmenschliche Härte das Glück zweier sich liebender gefährdet.

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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Muß! 10. Juni 2003
Von "uthaler"
Format:DVD
Meine Rezension richtet sich an alle Lehrer: wenn kurz vor Ende des Schuljahres oder irgendwann einmal zwei Stunden Unterrichtszeit übrig sind, dann sollten sie ihren Schülern diesen Film zeigen. Der WK II ist der Inhalt, aber es geht hier nicht um Adolf Hitler, Goebbels und die anderen Wahnsinnigen, sondern um den kleinen Mann, um den Nachbarn und den früheren Freund, um die große Masse ohne Rückgrat, die es ermöglicht hat, daß die Visionen eines verrückten Soziopathen Wirklichkeit werden. Der Bockerer behält den Kopf und verliert ihn dabei fast. Ein Vorbild. Ihr Blatt, Herr Rosenblatt!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralph
Format:DVD
... sondern ein 'Bockerer', so sahen sich viele - viel zu viele - Österreicher nach der 'Befreiung' 1945. Sicher, in der Realität hätte ein Querkopf wie Karl Bockerer wohl die Jahre zwischen 1938 und 45 kaum überlebt, aber ein bischen von seinem geraden Rücken wäre vielleicht doch möglich gewesen, vielleich. Zumindest verpflichten die Opfer derer die damals irgendwann doch aufgestanden sind die heute noch Lebenden und wieder 'Erlebenden', sich dieser Frage zu stellen. Fragen wirft dieser Film ohne Zweifel auf und für diese sollte er als Pflichtlektüre in jeder Schülerkarriere auftauchen, nein muss.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Bockerer 1 erzählt aus den Augen eines Wiener Normalbürgers die Ereignisse während des 2.Weltkrieges in Wien. Mit viel Humor werden die merkbaren Aenderungen für den einfachen Menschen dargestellt, es wird klar die Unverständlichkeit dieser Neuerungen zum Ausdruck gebracht. "Warum soll der Herr Rosenblatt plötzlich nicht mehr zum allwöchentlichen Kartenspiel erscheinen?" Viele Sachen wie diese konnten die Meisten damals einfach nicht verstehen und wurden von der Masse und Propaganda mitgerissen. Auch wird die Tragik und der Verlust von Freunden und Familienangehörigen durch die Kriegshandlungen spürbar zum Ausdruck gebracht. Geschichtlich äusserst wertvoll und dazu noch unterhaltsam mit dem bekannten "Wiener Schmäh"

Der Bockerer 2 erzählt aus demselben Blickwinkel die Zeit unter der russischen Besatzung in Wien. Hierbei wird ebenfalls die Brutalität des damaligen Stalinregimes zum Ausdruck gebracht. Alles hat mit Tumult und Geschick doch geradennoch ein gutes Ende. Ebenfalls sehr wertvoll da das Leben der einfachen Bevölkerung unter den damaligen Umständen nachfühlbar wird. Besser als so manche Unterrichtsstunde Geschichte in der Schule.
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Niemals vergessen!
Produkt: DVD (1) / 1-seitig beschichtete Disk
Filmtitel: Der Bockerer (Teil 1 und 2). Produktionsland: Österreich und BRD. Premiere: 1981
Mit Karl Merkatz u. v. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mladen Kosar veröffentlicht
Beeindruckender Film
Teilweise wirkt es wie ein Kammerspiel, da einige Szenen in Wohnungen, Gasthöfen und Etablissements spielen - andererseits wie ein Bühnenstück, da die Szenen im... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Guggaschurl veröffentlicht
Absolut TOP
Zwei wunderbare Filme auf einer DVD. Leider ist das Menü etwas lieblos...aber das ist (mir zumindest) egal. Absolut empfehlenswert! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sebastian Schrenk veröffentlicht
Ein "Trottel" narrt die Nazis
Der Film ist einfach grandios!
Dies ist in erster Linie das große Verdienst von Karl Merkatz, der den Bockerer nicht nur spielt, sondern ihn mit Leib und Seele... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Edja veröffentlicht
Karl Merkatz ist genial!
Der Bockerer 1 ist über jeden Zweifel erhaben und einer der besten deutschsprachigen Filme, die ich je gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Helloween veröffentlicht
Super Film
Beim Bockerer handelt es sich um einen super Nachkriegszeit-Spielfilm, der das Schicksal eines einfachen Wiener "Fleischhauers" zur Zeit des 2. Weltkrieges zeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2009 von C. Funda
Großartig und einzigartig!
Selten wurde das "Tausendjährige Reich" aus dem Blickwinkel der kleinen Leute so treffend und teilweise auch erschütternd gezeigt (Ähnlich gut ist die geniale... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2009 von rose49
Ich bin kein Meckerer... ich bin der Bockerer
sagte Karl Merkatz als unvergleichlicher Wiener Metzgermeister Bockerer zu einem Gestaposchergen...

Karl Merkatz gelingt hier eine großartige schauspielerische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2007 von J. Schwejk
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