Schwester Fidelma ermittelt in einem Mordfall im Kloster. Den Rahmen bildet dabei ihre momentan schwierige Beziehung zu ihrem Mann Eadulf, der eine ganz andere Vorstellung von ihrer beider gemeinsamen Zukunft hat, als Fidelma selbst.
Wie immer kommen zu dem ersten Todesfall noch weitere, wie immer gibt es (nicht zu lange) theologische Diskussionen und wie immer lässt Fidelma Eadulf im Dunkeln tappen. Langweilig wird es trotzdem nicht, da (auch wie fast immer!) es verschiedene Täter mit unterschiedlichen Motiven gibt und die Story so konstruiert ist, dass der Leser die Lösung des Falls wirklich erst erkennt, wenn Fidelma sie vor Gericht darlegt. Spannend ist auch der Blick auf das irische Rechtssystem im 7. Jahrhundert.
Da Peter Tremayne das Pseudonym eines Historikers mit Spezialisierung auf Irland in der Keltenzeit ist, ist dieser Fidelma-Roman - wie auch die Vorangegangenen - vom historischen Umfeld her stimmig. Tremayne schreibt sehr anschaulich und leicht lesbar, so dass die Atmosphäre beim Leser gut rüberkommt.
Kurzum: Auch dieser Fidelma-Roman ist einfach gute Unterhaltung!