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Der Blumenkrieg: Roman [Taschenbuch]

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 958 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (2. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453532740
  • ISBN-13: 978-3453532748
  • Originaltitel: The War of the Flowers
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.660 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tad Williams
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Theo hat eine Pechsträhne, wie sie im Buche steht: Nicht nur, dass er im Alter von dreißig Jahren immer noch in einer erfolglosen Rockband singt -- zu allem Überfluss verlässt ihn seine Freundin, nachdem sie ihr Kind verloren hat, und seine Mutter wird mit einer unheilbaren Krankheit diagnostiziert. Obwohl sie sich nie allzu gut verstanden haben, sieht sich Theo verpflichtet, seine Mutter zu Hause zu pflegen und verliert darüber auch noch seinen Job als Sänger. Und als er seine Mutter schließlich beerdigt hat und sich in eine abgelegene Jagdhütte zurückzieht, um etwas zur Ruhe zu kommen, öffnet sich urplötzlich das Tor zu einer anderen Welt!

Und was für eine Welt das ist! Auf den ersten Blick scheint sie einem Märchen entsprungen, denn hier leben Elfen, Trolle und zahllose andere Wesen, für die Theo nicht einmal einen Namen hat. Aber nicht alles entspricht seinen Vorstellungen von einem Märchenland, denn es gibt auch Autos, Züge -- und ein Parlament, in dem die verschiedenen Fraktionen der herrschenden Elfenklasse um die Vormachtstellung streiten. In diesen Konflikt wird Theo hineingezogen, aus irgendeinem Grund haben es die Mächtigen dieser Welt auf ihn abgesehen. Und außer der winzigen Elfe Apfelgriebs steht ihm dabei niemand zur Seite ...

Nach den über 3.500 Seiten der Otherland-Saga, in der er Science-Fiction- und Fantasy-Elemente kunstvoll miteinander verwoben hat, wendet sich Tad Williams in diesem Roman wieder einer klassischen Anderswelt zu. Dabei hat er allerdings einige Überraschungen auf Lager, denn sein Elfenland ist deutlich einfallsreicher und hat mehr Biss als die meisten anderen Fantasywelten. In Blumenkrieg geht es nicht einfach nur um einen klassischen Konflikt zwischen Gut und Böse, sondern die Zukunft unserer modernen, von einem wissenschaftlichen Weltbild geprägten Realität steht auf dem Spiel.

Theo ist eine nicht immer sympathische und manchmal etwas allzu naive Hauptfigur, allerdings ist seine Verzweiflung angesichts einer ihm fremden Wirklichkeit durchaus überzeugend. Seine sich allmählich entwickelnde Freundschaft zu der Elfe Apfelgriebs (schöne Eindeutschung!) ist eines der Highlights des Romans, und auch sonst ist die Schilderung der Nebenfiguren äußerst gelungen. Es ist erfreulich, dass Tad Williams uns dieses Mal eine Geschichte schenkt, die wir in einem Zug zu Ende lesen können. Wem das nicht genügt: Die nächste Trilogie ist bereits in der Pipeline. --Helge Basler -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Ob man das Buch nun als Fantasy für Einsteiger oder einfach als einen glänzend geschriebenen Roman in bizarrer Szenerie liest: In jedem Fall kann man dem Autor anerkennend zuprosten, je nach Geschmack mit einem Glas Flügelstutzer oder einem Orchideenblitz Hell.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Einmal mehr erweist sich Tad Williams in der ›Der Blumenkrieg‹ als Virtuose des Übergangs, als Sprengmeister des Raum-Zeit-Kontinuums. [...] Spannende Lektüre. Spektakuläre sowieso.« (Die Welt )

»Tad Williams ist der Tolkien des 21. Jahrhunderts!« (Deutschlandfunk )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Goblingeschichte mit Loch 25. November 2004
Von R. Löhr
Format:Gebundene Ausgabe
Nach seinen aufwändigen Werken „Der Drachenbeinthron/Osten Ard" und „Otherland" hat Tad Williams nun seit langem wieder Mal ein einbändiges allerdings immer noch 800 Seiten starkes Werk vorgelegt. Leser, die sich scheuen, aus dem normalen Schema von Fantasywelten auszubrechen und Feen zu begegnen, deren Welt sich von unserer fast nur noch dadurch unterscheidet, dass einige Wesen fliegen können, möchte ich allerdings dringend raten von „Der Blumenkrieg" vorsichtigen Abstand halten. In diesem Werk schickt Williams seine Leser nämlich in eine Feenwelt, die so gar nicht unserer normalen Vorstellung entspricht, denn die Feen haben eine Art industrielle Revolution hinter sich gebracht: Magie ersetzt in dieser Welt den Strom und wird dementsprechend auch in Kraftwerken gewonnen. Dementsprechend gibt es auch nicht mehr das sonst aus Feenwelten bekannte Miteinander oder Gegeneinander der verschiedenen Fabelwesen, sondern eine hierarchisch strukturierte Gesellschaft, an deren Spitze Feenfürsten sitzen und deren unterste soziale Gruppe von den Goblins gestellt wird. Eine durchaus nicht uninteressante Idee, die Williams zahlreiche Möglichkeiten für Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft bietet.
Besonders gelungen ist der Aspekt der Goblingeschichten, die in dem Buch eine große Rolle spielen und die sich dadurch von herkömmlichen Geschichten unterscheiden, dass sie in der Mitte ein Loch haben. In diesem Sinne ist jedes von Williams bisherigen Büchern eine Goblingeschichte. Denn meist lässt Williams den Leser über vieles im unklaren, baut Geheimnisse und Verstrickungen en masse auf und das dadurch entstehende, den Leser zum Weiterlesen animierende Loch in der Geschichte wird erst kurz vor dem Ende gestopft. Auch bei „Der Blumenkrieg" gelingt es Williams wieder auf diese Art und Weise große Spannung zu erzeugen und den Leser trotz eines eher uncharismatischen und nur selten sympathischen Helden bei der Stange zu halten. Leider schwächelt das Buch aber dieses Mal ausgerechnet bei der Auflösung der Rätsel und Ungereimtheiten. Die Herkunft des Helden mag gerade noch akzeptabel sein, die Herkunft seines schlimmsten Gegenspielers, des schrecklichen Kindes, ist einfach nur banal. Und das ist dann leider auch der Punkt, der dem Werk den fünften Stern raubt. Denn ansonsten ist Williams ein durchaus unterhaltsames Buch mit interessanten, witzigen und skurrilen Einfällen und (von der Hauptfigur abgesehen) Charakteren gelungen.

Ein paar Worte noch zum deutschen Verlag: Tad Williams distanziert sich in einem Vorwort davon, dass sein Buch irgendeinen Bezug zum 11. September 2001 hätte. Der deutsche Verlag hat nichts besseres zu tun, als auf dem Schutzumschlag diesen Bezug herzustellen. Ebenfalls auf dem Schutzumschlag wird der Held Theo auch noch als Sänger einer Boygroup bezeichnet. Welche Leserschaft wollte man damit gewinnen? Mir zumindest ist in diesem Buch keine Boygroup begegnet. Das erweckt leider den Eindruck, dass die deutsche Redaktion sich wenig Mühe gibt, im Interesse des Autors zu handeln.

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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantasy Genremix 28. Juni 2004
Von M. Lich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein in unserer Realwelt erfolgloser 30jähriger, der zudem noch mit unzähligen Schicksalsschlägen konfrontiert wird, gelangt in eine Paralleldimension voller Feenwesen und Fantasy-Kreaturen. Dort wird er in ein weltumspannendes Netz an Intrigen und Abenteuern verstrickt, die auch die reale Welt zu bedrohen scheinen....

Bei der "Parallelwelt" handelt es sich nicht um eine klassische Fantasy-Welt im Stile von Tolkien, sondern um ein irisches Mythologie-Szenario mit Sprites, Brownies und Goblins. Williams wandelt sein Szenario allerdings ab und unterstellt auch den Feenwesen, dass sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln können. Es gibt daher auch Erfindungen, die eng mit Magie verknüpft sind, es gibt Städte, Fahrzeuge, Schusswaffen und eine globale Energieversorgung.

Das Thema von Williams neuem Buch ist keineswegs innovativ und wurde im Fantasy Bereich z.B. schon von den Autoren Donaldson und Anthony ausführlich bearbeitet. Die Umsetzung ist allerdings gelungen.

Die ersten 100 Seiten behandeln das Schicksal des Protagonisten in der realen Welt. Hier gibt es eine depressive Grundstimmung und eine feinfühlige Charakterentwicklung. Typische "Quarterlife"-Probleme werden dargestellt, für jüngere Leser wahrscheinlich unverständlich, für Quarterlife-Leser psychologisch brutal und fast ein wenig an Hornby erinnernd.

Danach gelangt der Antiheld in die bunte, abenteuerliche und zugleich düstere Feenwelt - Shakespeare trifft Tolkien mit Harry-Potter-"sense of wonder" - Elementen. Die Stimmung des Buches schwankt zwischen Depressivität, Abenteuern, Spannung und auch einer gehörigen Portion Comedy-Einlagen.

Williams neuster Roman ist ein einbändiges Werk. Zahlreiche Leser haben in seinen vorherigen Werken die ausufernden Handlungsstränge und Themensprünge kritisiert. In diesem Roman kann der Autor seine ehrzählerischen Qualitäten voll ausspielen, es gibt im wesentlichen nur einen Handlungsstrang.

Ein unterhaltsames und abenteuerliches Buch, das aufgrund der Anfangsproblematiken insbesondere Leser um die 30 interessieren könnte. Jedoch wegen einiger kleiner Durchhänger in der Handlungsentwicklung und dem Mangel an Innovation (nur) knappe 5 Punkte.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe den Blumenkrieg vor kurzem gelesen und nachdem ich die anderen Rezensionen hier gelesen habe, habe ich beschlossen doch einige Zeilen zu diesem Buch zu schreiben. Bei einigen der Kommentaren hat es mir doch die Haare aufgestellt. Da wird behauptet, die Geschichte wäre konstruiert und der Hauptcharakter wäre zu unscheinbar gelungen. Ich habe das Buch so empfunden:

- Die Hauptperson Theo lebt in einer Welt, in der nur harte Fakten zählen. Wissenschaft geht über alles und was nicht bewiesen werden kann, das wird nicht geglaubt/als nicht real abgetan. Natürlich ist es für die Person ein Schock in eine ihr völlig fremdartige Welt geworfen zu werden und es ist daher, so meine Vermutung, vom Autor durchaus beabsichtigt, dass die Hautperson kaum eigentändige Aktionen beginnt. Meiner Meinung nach ist es gerade diese Hilflosigkeit der Hauptperson, die der Geschichte den Reiz gibt, wo sie doch eigentlich der Held des Romans sein sollte.

- Ich habe die deutschen Übersetzungen der Namen nicht nur als lustig und amüsant empfunden, sondern auch als sehr kreativ und passend. Theo wird von Apfelgriebs in eine Welt geführt, die so friedlich zu sein scheint, wie das Paradies. Die Namen der Charaktere fügen sich unglaublich harmonisch und passend in dieses Bild ein. Wenn man dann allmählich aber in der Geschichte fortgeschritten ist, wird man bemerken, dass die Welt gar nicht so heil ist, wie sie zu sein scheint. Namen wie "Kleiderhaken", "Apfelgriebs", oder der Name der Rasse "Querz" tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Geschichte als ein sehr unterhaltsamer Zeitvertreib entpuppt.

Ein Resümee ziehend muss ich sagen, dass ich nur eine einzige Sache im ganzen Buch nicht kapiert habe. die Bahnhöfe in der Elfenwelt...(ziemlich verwirrend). Und: Industrielle Revolution in der Elfenwelt: Warum nicht? - ich finde eine lustige Innovation. Ein Teil der Elfen versucht die Menschen auszurotten - dabei sind sie ihnen doch so ähnlich (siehe Elektrizität, Automobile,...)
5 von 5 Punkten für einen unterhaltsamen Roman, für den es sich lohnt Geld auszugeben. (Ich bin 15 - und begeisterter Fantasy-Leser - ich habe Vergleichsobjekte...) UND: ich denke auf jeden Fall, dass das Buch auch für Erwachsene geeignet ist, vor allem wenn einem schon Harry Potter und die vielen anderen Fantasy Bücher gefallen haben.

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Vor 22 Monaten von Rudi Schuster veröffentlicht
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Als jemand, der wenn er mal liest, gerne Fantasy liest, war mir Tad Williams zwar ein Begriff, weil Freunde von mir immer von Otherland geschwärmt haben, aber Der Blumenkrieg... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von Nidderauer
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