Ein Irrer flieht aus der Irrenanstalt und beginnt, die Hauptverkehrsader der Stadt Tel Aviv mit seinem Presslufthammer zu bearbeiten. Der Aufschrei in der Bevoelkerung ist gross, denn Laerm, Verkehrschaos sind die Folge. Trotz aller Proteste gehen die Arbeiten weiter, Anfragen bei den behoerdlichen Stellen fuehren zu keinem Ergebnis. Auch dort ist das Chos latent praesent, das jedoch akzeptiert wird, da es sich um eine staatliche Stelle handelt. Die Menschen resignieren. Bei einem solchen Chaos ist es einfach unmoeglich, dass es nicht geplant ist und einem hoeheren Sinne dient, der dem normalen Buerger noch verschlossen ist. Der Irrsinn nimmt immer absurdere Zuege an und Kishon laesst den Irren und die Staatsmacht ineinander verschmelzen. Wo hoert Normalitaet auf, um sich in Wahnsinn umzukehren? Anscheinend sind die Uebergaenge fliessend, alles nur eine Frage der Position und der Definition. Als es kein Zurueck mehr gibt, werden die Bauarbeiten "legalisiert". Natuerlich stand hinter den Baumassnahmen von Anfang an die Planungsabteilung und deren fuehrende Mitglieder duerfen sich nicht nur ueber Belobigungen von hoechster Stelle erfreuen, sondern auch auf eine steile Karriere setzen.
Kishon schafft es, in seinen Satiren die Absurditaet menschlichen Denkens und Handelns in spielerischer, amuesanter Form zum Ausdruck zu bringen. Alles nur eine Frage der Definition. Und der zu erwartenden Vorteile. Um den Wahnsinn zur legitimen Lebensform zu erheben. Herrliche Satire auf das Leben und die Unzulaenglichkeiten der Menschen.