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Der Biss der Schlangenfrau
 
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Der Biss der Schlangenfrau

Amanda Donohoe , Hugh Grant , Ken Russell    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Amanda Donohoe, Hugh Grant, Catherine Oxenberg
  • Regisseur(e): Ken Russell
  • Komponist: Stanislas Syrewicz
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 3. September 2003
  • Produktionsjahr: 1988
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000AQQIN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.466 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In Ken Russells ungewöhnlichem Horrorfilm Der Biss der Schlangenfrau, basierend auf einem Roman von Bram Stoker (Dracula), spielt Hugh Grant an der Seite von Catherine Oxenberg und Amanda Donahoe einen englischen Lord.

Der junge schottische Archäologe Angus Flint (Peter Capaldi) findet auf dem Anwesen seiner beiden reizenden Gastgeberinnen Eve (Catherine Oxenberg) und Mary Trent (Sammi Davis) einen ungewöhnlich geformten prähistorischen Schädel. Bald stellt sich heraus, dass sich vor 1.600 Jahren an der Ausgrabungsstelle eine Siedlung Ungläubiger befand, die 800 Jahre später durch ein Kloster überbaut wurde. Bei einer Einladung von Lord D'Ampton (Hugh Grant) kommt man auf eine Fabel zu sprechen, die den berüchtigten D'Ampton-Wurm zum Inhalt hat und als schließlich die ruchlose Lady Sylvia (Amanda Donohoe) auftaucht, erhellt sich langsam das Mysterium.

Zu behaupten, dass Ken Russells eigenwilliger Inszenierungsstil berühmt-berüchtigt ist, wäre sicher keine Übertreibung. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und selten ist dieses Bekenntnis mehr strapaziert worden als bei Russells wollüstigen, ins Psychedelisch-Surreale abdriftenden Filmen. In Der Biss der Schlangenfrau widmet er sich einem bislang wenig beachteten Roman des Dracula-Autors Bram Stoker. Und Russell wäre nicht Russell, würde er die literarische Vorlage nicht lediglich als Ausgangspunkt für seine bildgewaltigen Filmexzesse nutzen.

Abgeschmacktes Pathos ist dann meist nicht weit, wie etwa in seinem wenige Jahre zuvor entstandenen Gothic. Doch diesmal wird die groteske Geschichte über ein Monster, dass all die Jahre durch das Verspeisen jungfräulicher Opfer überlebt hat, mit einer gehörigen Portion Selbstironie aufgepeppt und besitzt mit der schlangenhaften Lady Sylvia eine charismatische Protagonistin. Amanda Donohoe hat spürbar Spaß an dieser Figur, die weniger Vampir als sprichwörtlicher Vamp, leicht bekleidet durch die Bilder gleitet und sich in einer besonders absurden Szene von einem Grammofon becirct aus ihrem Schlafgemach schlängelt.

Natürlich ist Der Biss der Schlangenfrau exzentrisch, zuweilen durchgeknallt, aber es passiert so viel in diesen voll gepackten Bildern, dass es durchaus Spaß macht, dem Produkt aus Russells überbordender Fantasie zuzusehen. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

In der Nähe des Schlosses von D′Ampton im ländlichen Derbyshire befindet sich das Gästehaus Mercy-Farm, das die beiden Schwestern Eve (Catherine Oxenberg) und Mary Trent ( Sammi Davis) seit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Eltern betreiben. Über den Sommer hat sich der schottische Archäologiestudent Angus Fint (Peter Capaldi) dort ein Zimmer gemietet, er hofft, auf dem Gelände der Farm auf Überreste aus der Römerzeit zu stoßen. Und tatsächlich entdeckt er einige höchst spannende Überreste aus längst vergangenen Tagen: neben einigen römischen Münzen stößt er auf Reste eines Klosters, das wahrscheinlich aus der Zeit Wilhelm des Eroberers stammt - und auf einen überdimensional großen Schlangenkopf.

Seit vielen Jahrhunderten erzählt man sich in Derbyshire die Legende von einem Lindwurm, der einst die Bewohner dieses Landstrichs in Angst und Schrecken versetzte. Erst der mutige Lord John D′Ampton, Vorfahr des heutigen Lord James (Hugh Grant), bereitete dem Lindwurm ein Ende und befreite die Menschen von dieser Bedrohung. Bis zum heutigen Tage findet einmal jährlich im Schloss D′Ampton ein großes Fest zum Gedenken an den Sieg des mutigen Lord John über den Lindwurm statt. Sollte es tatsächlich mehr als nur eine Legende sein? Noch am selben Abend bietet sich Angus die Gelegenheit, mehr über den Lindwurm zu erfahren, er begleitet Eve und Mary auf die alljährliche Feier auf dem Schloss.

Aber Angus ist nicht der einzige, der Interesse an dem Schlangenkopf zeigt. Die exzentrische Lady Sylvia Marsh, die im so genannten Temple House lebt, erfährt durch den Dorfpolizisten Ernie von der Ausgrabung

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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Seltsam, aber 9. Oktober 2003
... trotz des Aufdrucks "Gekürtzte Fassung" auf der DVD ist der Film absolut UNCUT. Ich wiederhole der Film ist UNCUT und dieses wurde auch schon von mehreren Seiten bestätigt(div. DVD Foren, Onlinfilmdatenbank). Jeder der an diesem genialen Horrorfilm Interesse hat kann also bedenkenlos zuschagen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Muggenhorst TOP 500 REZENSENT
Dieser Film ist wirklich ein Unikum. Eine von Regisseur Ken Russell in die Spät-Achtziger transportierte Verfilmung einer Geschichte von Bram Stoker ("Dracula"), die den jungen Hugh Grant als blasierten Adeligen (mit schrägen Träumen von bisexuellen Stewardessen) und "Denver Clan"-Star Catherine Oxenberg als naive Unschuld vom Lande aufbietet.

Die Geschichte des weißen Lindwurms ist zwar Trash, aber vom Allerfeinsten. Da werden durch Schlangengift infizierte Schergen des Bösen mit Dudelsäcken schachmatt gesetzt oder die betörende Lady Sylvia Marsh (einfach der pure erotische Wahnsinn: Amanda Donohoe) per orientalischer Musikbeschallung der ganzen Gegend angelockt. Der Horror beschränkt sich auf ein paar aufblitzende Schockmomente, die sehr bizarr und effektvoll in Szene gesetzt werden und die zwar spärlichen, aber doch sehr düsteren Sounds. Auch die im Peak-District-Nationalpark gedrehten Szenen bei annähernd durchgehend düstergrauem englischen Wetter machen den Reiz des Films aus.

Star der Geschichte ist eindeutig A. Donohoe, die als geheimnisvolle Lady und als bösartige Priesterin des Dionin-Kults zu überzeugen weiß. Die Solariumsszene im Herrenhaus ist ein absoluter Hingucker und eine der erotischsten Filmpassagen, die ich je gesehen habe.

Am besten alles einfach nicht so ernst nehmen sondern eher über diese drollige Perle des Gruselfilms schmunzeln. Kultverdächtig!
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Russelmanisch... 2. November 2011
Von Weinberg
Man kann dem Urteil der anderen Rezensenten vertrauen, was die Qualität des Films als Trash Horror angeht. Der Biss der Schlangenfrau eröffnete seinerzeit das Fantasy Film Fest in Hamburg und ich emnpfehle hier nachdrücklich, sich mal die dort gezeigte englische Fassung anzuschauen. Nicht weil die deutsche Synchronisation schlecht wäre, nein, nein, ist sie ganz und gar nicht, jedoch die unterschiedlichen Sprachnuancen der Upper und der Lower Class, wie sie hier im Film zusammen kommen, haben noch einmal einen zusätzlichen Reiz, der sich in seinem historischen Kontext halt nicht mehr ins Deutsche übertragen ließe, weil diese Unterschiede einem hier nicht mehr gewahr sind, dort indes immer noch zum Alltag gehören, wie die Story von Bram Stoker ja in die heutige Zeit verlagert wurde. Hugh Grant in seiner Rolle als Adliger hat mich seinerzeit umgehauen, so glaubwürdig agiert er. Dass es sich Ken Russel darüber hinaus auch in diesem Genre nicht nehmen ließ, sein Steckenpferd der sexuell- religiösen Provokation zu reiten, gibt dem Film noch seinen besondern Touch, russelmanisch eben!
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