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Der Biedermann: Die Geschichte des Frauenmörders Horst David
 
 
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Der Biedermann: Die Geschichte des Frauenmörders Horst David [Taschenbuch]

Rudolf Schröck
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426777215
  • ISBN-13: 978-3426777213
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 766.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Er war ein einfacher Malermeister, immer pünktlich und diszipliniert. Er war ein einfühlsamer Ehemann und fürsorglicher Vater. Und er war ein Massenmörder. Über einen Zeitraum von 20 Jahren erwürgte und erdrosselte Horst David allein stehende Frauen und Prostituierte. Bis ihm 1994 ein scharfsinniger Münchener Hauptkommissar auf die Spur kommt. Horst David ist heute 64 Jahre alt und sitzt im bayerischen Schwerverbrechergefängnis Straubing in Einzelhaft. Sieben Frauenmorde hat er gestanden, in 40 weiteren Mordfällen hat die Kripo gegen ihn ermittelt.

Über den Autor

Rudolf Schröck, geboren 1949 in München, ist Buch- und Fernseh-Drehbuchautor. Über zwanzig Jahre lang arbeitete er als Reporter und Redakteur für Tageszeitungen, zuletzt als Chef der Lokalredaktion der Münchner "Abendzeitung". Neben seiner Autorentätigkeit is Rudolf Schöck als Dozent an der Deutschen Journalistenschule in München und an der Akademie für Publizistik in Hamburg tätig. Er lebt mit seiner Familie in München.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer es mag ... 1. Oktober 2004
Der Autor (Boulevard-Journalist) greift einen "Jahrhundert-Fall" auf, den des Serienmörders Horst David und trägt dabei manches Mal ein wenig zu dick auf. Wenn im Vorwort x-fach geschrieben steht, der Fall sei "einzigartig" etc., dann liest sich das ein wenig angestrengt. Die Geschichte, viel zu oft nicht authentisch (es wird aber darauf hingewiesen, also kein Etikettenschwindel), liest sich flüssig. Der Erzählstil ist angenehm, kurze Sätze, klare Aussagen. Die Abbildung von Zeitungsausschnitten zum Ende des Buches hätte man sich sparen können, schlichte Regenbogenpresse ohne Anspruch. Das stört! Insgesamt ist dieses Werk bedingt zu empfehlen. Wer sich für True-Crime-Storys interessiert, dem könnte es durchaus gefallen, auch wenn der Spannungsbogen nicht recht gelungen ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein kleiner Einblick... 29. Juni 2007
Von S. Forster TOP 500 REZENSENT
Trotz der wahren Geschichte oder vielleicht auch gerade deshalb, liest sich dieses in Romanform geschriebene Buch sehr gut. Das Leben des Horst David wird von der Kindheit bis zu seiner Gerichtsverhandlung eingehend beleuchtet. Es ist unglaublich, wie sich David die Realität zurechtbiegt und es tasächlich selbst glaubt.

Die Polizeiarbeit, vom ersten Verdacht, der auf Horst David fällt, über das unfaßbare, über mehrere Tage dauernde Verhör, bis zur Gerichtsverhandlung, wird detailliert beschrieben.

Man sieht sich selbst natürlich eher in der Position des ermittelnden Beamten und oft mußte ich sogar laut lachen, weil David im Verhör fast schon ein Ein-Mann-Theaterstück aufführt. Dieses Verhör ist in Polizeikreisen angeblich legendär, was ich nach der Lektüre dieses Buches sofort unterschreiben würde...

Eine hundertprozentige Erklärung dafür, warum Horst David die Morde begangen hat, konnten auch die Ermittler, die Gutachter oder das Gericht nicht finden. Was sie aber möglich machte, ist sein Auftreten anderen Menschen gegenüber. Wie der Titel schon sagt, ein Biedermann, dem die Frauen/Menschen vertrauen. Ich muß zugeben, dass er mir trotz seiner Taten sympathisch ist. Sehr seltsam, oder ?

Es ist jedenfalls ein sehr interessanter Sachbuch-Krimi, der auf viel Schnick-Schnack verzichtet und einfach von Fakten und Tatsachen lebt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Höhen und Tiefen 17. November 2004
Das Buch ist im Prinzip eine Mischung aus Dokumentation und Roman, will heißen: Fakten werden romanhaft erzählt. Dadurch verliert das Buch an Authentizität, auch weil der Autor im Vorwort auf literarische Freiheiten hinweist; nur niemand weiß, wann und wo sie entstehen. Sonst ist das Buch leidlich spannend, leider wird zu wenig über die Psyche des Täters reflektiert. Wer sich für Serienmörder-Geschichten interessiert, wird sich Freude an diesem Werk haben - wenn er nicht zu viel erwartet.
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