Die drei Geschichten Gaarders sind mehr oder weniger Fingerübungen des philosophischen Schriftstellers. Die erste und die dritte Geschichte spielen weiter mit den Gedanken Berkleys, die ja auch das Ende seines Durchbruchs "Sofies Welt" bestimmten. Die zweite Geschichte denkt sich in einen unheilbar Kranken hinein und fragt nach den Reaktionen, die das Schicksal herausfordern kann.
Keine sehr großen Ideen, keine sehr großen Geschichten. Da gibt es aus Gaarders Feder viel interessantere Sachen.
Und Hannelore Hoger ist auch nicht die beste Vorleserin für diese Geschichten. Ihre Stimme klingt immer ein bisschen müde, und im Zusammenhang mit den eher schwächeren Geschichten wirkt das auch durchaus lustlos. Sie macht ihre Sache natürlich nicht schlecht, versteht etwas vom Handwerk, aber es passt halt alles nicht so richtig zusammen und so kann man sich diese kurze einzelne CD auch gut sparen.