Das Jagdbuch unterscheidet sich von vielen anderen Erzählbüchern wohltuend dadurch, dass die Gedanken sich nicht nur um Ansprechen und Büchsenknall handeln, sondern jagdpolitische Sorgen, Empfindungen der Mitjäger und Erlebnisse mit Freunden mit klarer wohlklingender Sprache und mit konstruktiven kritischen Umschreibungen ergänzend eingefügt werden. Die ganze Bandbreite der Jagden auf die Berg-Wildarten werden beschrieben, diese aber auch in ihre Lebensräume gestellt, Wetter und Stimmung einfühlsam eingewogen. Erzählerisch liegt das Buch auf dem Niveau von Cramer-Klett, in Teilabschnitten sogar nahe bei Gagern, jagdphilosophisch und jagdpolitisch für die heutige Zeit aber unvergleichlich mehr aussagend, wertvoller. Grandiose Bilder begleiten die Gedankengänge.