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Der Berg ruft Luis Trenker [VHS]
 
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Der Berg ruft Luis Trenker [VHS]

Heidemarie Hatheyer , Herbert Dirmoser , Luis Trenker    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Videokassette
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Heidemarie Hatheyer, Herbert Dirmoser
  • Regisseur(e): Luis Trenker
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Bavarian Video
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 1998
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RWFC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.412 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Video Jakob Kurzinhalt

Dieses mitreißende Hochgebirgsdrama zeigt Luis Trenker in einer seiner berühmtesten Rollen: als italienischen Bergführer Tonio Carrel. Im Mittelpunkt des Films steht der authentische Konkurrenzkampf zweier Seilschaften um die Erstbesteigung des Matterhorns. Durch eine Intrige gelingt es einer Gruppe unter der Führung des Engländers Whymper als Erste den Gipfel zu erreichen. Der geschlagenen Italiener Carrel kehrt daraufhin wenige Meter vor dem Ziel enttäuscht um. Beim Abstieg ins Tal geschieht dann das Unglück. Drei der siegreichen Bergsteiger stürzen in den Tod und Whymper wird verdächtigt, das verbindende Seil durchschnitten zu haben, um sein eigenes Leben zu retten. Es kommt zu einer dramatischen Gerichtsverhandlung. Whympers Lage scheint aussichtslos. Einzig das gerissene Seil könnte seine Unschuld beweisen. Doch dieses Seil bleibt scheinbar unauffindbar am Matterhorn zurück...

VideoMarkt

Die Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865. Eine italienische Mannschaft unter dem Bergführer Antonio Correl und ein englisches Team unter Edward Whymper liefern sich einen Wettkampf über die noch nie bezwungene Südroute des berühmt-berüchtigten Berges in den Schweizer Alpen. Die Engländer gehen auf traditionelle Weise vor und stellen buchstäblich wenige Meter vor dem Ziel fest, dass die Italiener vor ihnen angelangt sind. Aber sie erweisen sich als gute Sportmenschen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Dieser Film ist durch seine exellenten Bilder und die Dramaturgie noch heute immer wieder sehenswert. Die DVD ist liebevoll aufbereitet und präsentiert. Bild und Ton wurden überarbeitet und sind akzeptabel für das Alter des Filmes. Als Bonus auf der zweiten Disc gibt es noch zwei "aktuellere" Dokumentationen von und über Luis Trenker.
Diese DVD ist ein Muss für alle Trenker Fans und Freunde des Bergfilmes.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Videokassette
Of the early German "Berg-Film", this one remains my favourite. More human interest than in the Franck films makes this a lot easier to watch without your non-mountaineering friends starting to fall asleep. The climbing shots are super scrary to watch for a climber familiar with modern equipment. But technology hadn't changed much between the historic ascent depicted and the "state-of-the-art" when the film was made. No helmet, no nylon ropes, no harnesses, no intermediate protection. Lots of people climb the Matterhorn or Mont Blanc now - but would they do it taking the risks that these men took with their hobnail boots, tweed and hemp rope ? It is probably worth pointing out that the historic facts aren't quite correct, but the film's "message" seems to be that nationalistic zeal is a destructive element in mountaineering. Quite right !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein ewiger Evergreen 15. Oktober 2011
Von Irongemse
Format:DVD
Bei eingefleischten Berg-Nostalgikern wie mich, schlägt das Herz beim Anschauen der herrlichen Bilder höher, zumal die Szenen zum größten Teil in der Tat am Matterhorn gedreht wurden und es sich nicht um die Plastikfelsen eines Studios handelt. Zwar kippt der bis zu dem dramatischen Unglück bergsteigerisch noch recht authentisch gezeigte Film dann leider um und verliert sich in maßlos übertriebenen, kitschigen Kinoszenen, die typisch klischeehaft den unerschrockenen Helden (Luis Trenker natürlich) in völlig irrealer Handlung zeigen:

Zunächst hat er jahrelang gebraucht, dem Gipfel des Berges überhaupt ein Stück näherzukommen. Als er es dann schaffen konnte, kehrte er deprimiert 200 Meter unter dem Gipfel wieder um, weil er seinen Kontrahenten Whymper oben bereits jubeln sah, womit der restliche Weg zum Ziel also nach wie vor eine Unbekannte für ihn blieb. Um so kinokitschiger ist dann sein förmlicher Hals-über-Kopf-Dauerlauf, mit dem er ohne Seil, ohne Rucksack und folglich ohne jeden Proviant, auf den Viertausender rennt, dabei in ein verheerendes Unwetter aus peitschenden Schneestürmen gerät, um mit bloßen Händen, ohne Handschuhe, in dem tobenden Schneetreiben bei Dunkelheit das Gipfelbuch der Unglücks-Seilschaft liest, und schließlich noch zur Absturzstelle robbt, um das zerrissene Seil zu finden und zu bergen. Aus der Darstellung heraus, daß er direkt vom Berg kommend, sich völlig erschlagen mit dem Seil als Beweisstück für die Entlastung Whympers, in den Gerichtsaal schleppt, resultiert die Annahme, daß er dies alles auch noch innerhalb der wenigen Verhandlungsstunden bewältigt hat.

Man muß sich im letzten Viertel des Films also daran erinnern, daß man tatsächlich einen Kinofilm von 1938 schaut und keine Dokumentation. Und als solcher ist er kurzweilig und packend.

Luis Trenker war und bleibt einer der ganz Großen. Aber besonders hervorzuheben, weil zu oft vergessen, sind die vielen Erstbesteiger der ganzen damaligen Epoche. Während man heutzutage aus der Bergsteigerei, wie aus allen Aktivitäten, eine komplizierte Wissenschaft macht, die letztlich nur darauf abzielt, neben dem hauptsächlich industriellen Profit, die Physik und die Natur nach Möglichkeit so zu bremsen, daß man gefährliche Handlungen vollbringen kann, ohne selbst in Gefahr zu geraten, haben diese Männer die Natur noch geachtet und gefürchtet und waren bereit, sich ihr so zu stellen, wie sie waren: mit Pumphose, Hanfseil und die Gefahren in kauf nehmend.
All die heutigen mit Chemie gezüchteten High-Tech-Kletterer, die die Berge nur noch als Sportgeräte nutzen, ständen zu damaligen Bedingungen so da, wie der dröhnende rollende Rockstar, dem man den Strom einach mal abstellt.
Ebenso wären die stolzen Berge von dem entehrenden Massentourismus verschont geblieben, gäbe es diese vorgefertigten Klettersteige nicht, an denen sich mittlerweile sogar ansonsten seilbahnfahrende Wanderer fortgeschrittenen Alters versuchen, wohlwissend um den Hubschrauber, der ja nur einen Handyknopfdruck weit entfernt ist.

In all dem gegenwärtigen Wahnsinn ist es also um so schöner, mal wieder einen Film aus bescheideneren Zeiten gesehen zu haben.
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