Darren und Mr. Crepsley sind nach ihrem kleinen Abenteuer mit dem geisteskranken Vampyr Murlough wieder zum Cirque du Freak zurückgekehrt.
Die Zeit verrinnt ereignislos, bis eines Tages Gavner Purl, ein alter Bekannter von Larten im Cirque auftaucht und seinen alten Freund bittet, ihn zum Berg der Vampire zu begleiten. Dort treffen sich alle 12 Jahre die Blutsauger zu einem Konzil. Obwohl Crepsley seit langer Zeit nicht mehr dort war, ist er diesmal fest entschlossen, mit Darren den beschwerlichen Weg zu gehen, um ihn seinen Vampirfreunden vorzustellen.
Bevor sich Darren, Larten und Gavner auf die Socken machen können, taucht unerwartet Meister Schick auf. Er will, dass einer seiner kleinen Leute die drei Vampire begleiten, da dieser den Vampirfürsten eine Nachricht überbringen muss'
Die Reise zum Berg ist durch feste Vorschriften geregelt. Es sind keine Schuhe, Kletterausrüstungen oder sonstiges erlaubt. Auch das 'Huschen' ist nicht gestattet'
Die Reise erweist sich als anstrengend und gefährlich. Darren freundet sich unterwegs mit Wölfen an, die Vampire zu mögen scheinen und muss später sogar gegen einen Bären kämpfen. Doch damit nicht genug: Der kleine Mann beginnt tatsächlich zu sprechen. Doch viel Zeit zum Staunen bleibt den Vampiren nicht, denn kurz darauf stoßen sie auf Leichen und eine Vampyrspur'
'Der Berg der Vampire' ist im Vergleich zur gesamten Serie mit Abstand der schlechteste. Obwohl die Geschichte wieder sehr flüssig zu lesen ist, fehlt es ihr doch an Spannung. Der Weg zum Berg ist, außer den paar Zwischenbegegnungen sehr langweilig. Ich sehe das Buch mehr als Übergang zu den nächsten, spannenderen Teilen.
Bis auf die Begegnung mit den Wölfen ist die Story für den späteren Verlauf der Geschichte nicht interessant. Man lernt zwar Gavner Purl und Harkat näher kennen, diese Tatsache reißt diesen Teil auch nicht raus.
Bei diesem Buch heißt es einfach: 'Augen zu und durch'. Dafür wird man ab dem 'Fürst der Vampire' wieder mit einer halbwegs brauchbaren Story belohnt.
Mein Fazit: Ein langweiliger Teil, der mich in keinster Weise überzeugen konnte. Schade.
Die Serie möchte ich aber dennoch allen ans Herz legen, die eine Vampirgeschichte ohne viel Herzschmerz lesen wollen.