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Der Beigeschmack des Todes
  
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Der Beigeschmack des Todes [Bibliothekseinband]

P.D. James
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Bibliothekseinband --  
Bibliothekseinband, 1991 --  
Broschiert --  

Produktinformation

  • Bibliothekseinband
  • Verlag: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. (1991)
  • ASIN: B00282ILHC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Taschenbuch, 478 Seiten. Sehr guter Zustand.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
P.D. James' Held, der dichtende Commander Dalgliesh, wird mit den Jahren immer besser. Waren die ersten Krimis noch "einfache" Rätselspiele, sind die späteren doch ausgefeilte Romanwerke.

In diesem Fall in speziell die feine Zeichnung der Charaktere Spitzenklasse: der schüchterne Pfarrer, der durch den Toten in seiner Kirche und das Interesse daran regelrecht aufblüht (hat er doch seiner ihn bis dato einschüchternden Putzfrau doch jetzt aus erster Hand etwas zu erzählen), die vollkommen seelenlose Witwe, die ständig in Trance nur um ihr gutes Aussehen und um ihr Erbe besorgt ist, deren Liebhaber, der ihr vollkommen hörig ist, der Bruder der Witwe, ein schwarzes Schaf und lockerer Vogel, der eine kindliche Anhänglichkeit an seine Schwester (und deren Vermögen) zeigt, die unscheinbare Haushälterin, die endlich auftriumphieren kann und nicht zuletzt die gestrenge Mutter des Toten, die ihren Clan fest im Griff hat.

Undendliche Verwicklungen und Nachforschungen sind wieder einmal ungemein spannend geschildert, der Tote bekommt immer klarere Züge und tut dem Leser noch im nachhinein richtig leid. Dass er nicht Selbstmord verübt hat, sondern ermordet wurde, und wer der feige Mörder war, seine Beweggründe und Hoffnungen, ist wieder einmalig beschrieben. Wie immer, ein lohnender P.D. James.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein klassischer Krimi 11. November 2008
Von Brombeere
Format:Broschiert
Vorweg: das war mein erstes Buch von P.D.James (und sicher nicht das Letzte).

In einem Kriminalfall um einen (vermutlich) ermordeten Politiker und einen im selben Raum auf dieselbe Weise getöteten Stadtstreicher strickt P.D.James ein immer engeres Personengeflecht um die beiden Toten. Ihre Charaktere, die Charaktere der an den anschließenden Ermittlungen beteiligten Personen sowie auch die Schauplätze werden deutlich gezeichnet; sie ist in der Lage, einen tatsächlich an den beschriebenen Ort zu versetzen. Nur 4 Sterne vergebe ich, weil ich dies nicht unbedingt immer auf die Personen anwenden konnte, nicht wirklich in den Köpfen sein konnte.

Vor allem liegt dies daran, dass die Akteure recht schablonenhaft entworfen sind. Es gibt keine Überraschungen und nichts wirklich Neues; all diese Menschen scheinen einem bereits in anderen Kriminalromanen begegnet zu sein, es sind Stereotypen. Beispielsweise der dichtende Detektiv: auf mich wirkt diese Eigenschaft aufgesetzt, als habe die Autorin überlegt, "ich habe hier einen gerissenen Detektiven, der sein Handwerk wirklich gut beherrscht - jetzt braucht er nur noch irgendeine Eigenschaft, die ihn von anderen unterscheidet - lassen wir ihn doch Gedichte schreiben!" Dennoch sind es in den meisten Fällen immerhin wirklich gute Stereotypen.

Möglicherweise lernt man Adam Dalgliesh (besagter Detektiv) in P.D.James' anderen Romanen besser kennen, hier war es für mich ein wenig dürftig.

Dennoch: 4 Sterne hat dieses Buch auf jeden Fall verdient. Es ist spannend, (meistens) schlüssig und man legt es nur sehr ungern aus der Hand, wie es ja bei einem guten Krimi sein sollte.
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