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Der Befreier: Blutorks 3 [Broschiert]

Bernd Frenz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. März 2010
Sie glauben an das Blut der Erde – und hüten ein uraltes Geheimnis!

Mit ihm als Anführer würden die Blutorks die Heere der Menschen besiegen, davon ist Urok überzeugt. Doch bevor es so weit sein kann, muss er zunächst Streitfürst seines Stammes werden. Mit der Unterstützung seiner Gefährten aus der Arena scheint dieses Ziel zum Greifen nah – doch es befindet sich ein Verräter unter ihnen …


Hinweise und Aktionen

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Der Befreier: Blutorks 3 + Der Sklave. Blutorks 02 + Der Krieger: Blutorks 1
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Produktinformation

  • Broschiert: 398 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (8. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442266106
  • ISBN-13: 978-3442266104
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.701 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Bernd Frenz, Jahrgang 1964, schrieb schon früh Kurzgeschichten für Musik- und Rollenspielmagazine und gewann einen von Wolfgang Hohlbein ausgeschriebenen Storywettbewerb. Trotz einer kaufmännischen Lehre und eines Studiums der Betriebswirtschaft entschied er sich für eine Tätigkeit als freier Journalist und Romanautor, um seine Vorliebe für Abenteuer, Historie und Phantastik besser ausleben zu können. So gehörte er zu den Hauptautoren der SF/Fantasy-Serie »Maddrax«, schrieb für den »Perry-Rhodan«-Kosmos und verfasste mehrere Romane zu dem Computerspielhit »Stalker«.

Seit 2006 werden von ihm getextete Comics regelmäßig in dem renommierten US-Fantasy-Magazin »Heavy Metal« veröffentlicht. Die Blutorks sind sein bisher größtes Epos.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sommer! So lange weilte Vuran nun schon, fern der heimatlichen Wälder, als Erster Streiter der Hortgarde in Rabensang. Trotzdem würde er sich wohl nie an die beklemmende Enge der Gassen, Hinterhöfe und Torbögen gewöhnen, geschweige denn an das Geschiebe und Gewimmel der Massen, die unablässig durch die Basare und Häuserschluchten drängten. Weder seine Größe noch sein Amt verschafften dem wehrhaften Ork ein wenig zusätzlichen Raum, ganz im Gegenteil: Mancher Einwohner der Stadt, der ihn für einen Priester hielt, langte nach seinem Umhang, um ihn kurz mit den Fingerkuppen zu berühren oder sogar seinen Saum zu küssen, in der abwegigen Hoffnung, so einen kleinen Vorteil für den kommenden Handel, etwas Glück beim nächsten Liebesschwur oder wenigstens ein wenig Schutz für die Familie zu erhaschen.
Wie wenig diese Menschen doch darüber wussten, wie das Blut der Erde tatsächlich wirkte. Doch es gab auch andere, wahrhaftig Gläubige, die bereit waren, den glühenden Bahnen des Lebens zu folgen. So wie Andro, der kinnbärtige Jüngling aus Cabras, der als Knappe des Hohen Wulfralla diente.
Ein Mensch als Novize im Heiligen Hort von Rabensang, das wurde von vielen Orks mit Argwohn betrachtet, besonders in Arakia. Doch Andro hatte das in ihn gesetzte Vertrauen bisher nicht enttäuscht und sich durch Talent, Fleiß und Demut längst den Respekt all derer im Hort erarbeitet, die ihm anfangs noch mit Missbilligung begegnet waren.

Umso größere Unruhe hatte sein plötzliches Verschwinden ausgelöst. Es passte einfach nicht zu dem pflichtbewussten Knappen, sich ohne ein einziges Wort des Abschieds heimlich davonzumachen, und das ohne auch nur einige der wenigen Habseligkeiten mitzunehmen, die er noch sein Eigen nannte.
Drei Tage lag nun schon der Marktgang zurück, von dem er nicht zurückkehrt war. Viel zu lange, um sich noch mit dem Gedanken zu beruhigen, dass er vielleicht den Verlockungen der Schänken und Liebestempeln erlegen sein könnte. Außerdem hatten sie inzwischen auch an den anrüchigsten Plätzen nach ihm gesucht, ohne die geringste Spur von ihm zu entdecken.
Einmal mehr verfluchte Vuran im Stillen den Moloch, der rings um den Hort angewachsen war. In den heimischen Wäldern und Bergen hätte er einfach Andros Fährte aufgenommen und sie so lange verfolgt, bis er ihn gefunden hätte. Selbst schwere Regengüsse hätten den Ersten Streiter nicht daran hindern können. Aber im Gewimmel dieser dicht besiedelten Stadt, in der sich die Gerüche der Menschen so stark überlagerten, erwiesen sich viele seiner angeborenen Instinkte als nutzlos. So blieb ihm nichts anderes übrig, als ruhelos umherzustreifen und jedem Hinweis nachzugehen, der ihm zugetragen wurde.
Selbst das Blut der Erde anzurufen hatte keinen Aufschluss über Andros Verbleib gebracht. Das gab vielen aus dem Hort am meisten zu denken.
Vuran schüttelte unwillig den Kopf, um den Anflug der Hilflosigkeit zu vertreiben, der sich seiner zu bemächtigen drohte. Er fühlte sich genauso für den Menschen verantwortlich wie für alle anderen Knappen und Priester, die den Schutz der Hortgarde genossen.
Am Basar der Unterstadt angekommen, atmete er leise auf, denn hier ließ das Gedränge spürbar nach. Hinter den mit bunten Sonnensegeln überspannten Auslagen links und rechts der Straße standen zumeist Schlangenköpfe. Hier kauften zwar auch Menschen ein, aber wesentlich weniger als in anderen Vierteln der Stadt. Das stete Stimmengewirr, das Vurans empfindliche Ohren belästigt hatte, reduzierte sich deshalb rasch auf ein angenehmeres Maß. Hier und in den umliegenden Gassen überwog das fremdartige Zischeln, in dem sich die gespaltenen Reptilienzungen unterhielten und dem weder Orks noch Menschen eine Bedeutung zuordnen konnten.
Menschen kamen sich dadurch wie in einer Schlangengrube vor, weshalb viele dieses Viertel mieden. Vuran wurde hingegen an die heimischen Gründe erinnert, besonders an die Berge, weil sich dort viele Nattern an warmen Tagen auf den nackten Felsen versammelten, um die Strahlen der Sonne zu genießen.
Statt in Erinnerungen zu schwelgen, hielt er lieber nach einem Stand mit frischen Meeresfrüchten Ausschau. So weit im Landesinneren waren sie eine echte Rarität, die nur der Atem des Himmels ermöglichte. Der Geruch von nassem Tang und offenen Austern stieg ihm bereits in die Nase, noch ehe er die Auswahl an Fischen, Muscheln und Seesternen ausmachte, die sich im Schatten einer Markise in noch feuchten Holzkisten stapelten.
Direkt hinter diesem Stand zweigte eine enge Gasse ab.
Von den Umstehenden unbeachtet, steuerte er direkt darauf zu und verschwand zwischen zwei hohen Hausmauern, die so eng zueinander verliefen, dass er mit seinen breiten Schultern gerade so hindurchpasste. Sein Umhang streifte tatsächlich einige Mal über die fensterlosen Wände, bevor er an eine Steigung gelangte, an der die folgenden Gebäude ein wenig weiter auseinanderlagen.
Der begehrte Raum innerhalb der Stadtmauern war begrenzt, deshalb waren zwischen den ursprünglich weit auseinander gelegenen Häusern und in ehemaligen Höfen längst weitere Gebäude entstanden. Die Grundrisse richteten sich dabei nach dem vorhandenen Platz oder den Fundamenten eingestürzter Vorgänger.
Das Bodenniveau stieg dadurch immer wieder an, nur um wenige Schritte später sofort wieder abzusacken, aber das schien den Reptilien ebenso zu gefallen wie der Anblick schräger Ecken, schiefer Gassen und sich gegenseitig stützender Häusern.
Hier gab es moosbewachsene Winkel, die selbst im Hochsommer den ganzen Tag über im Schatten lagen.
Nachdem sich der an einen Hohlweg gemahnende Gang zweimal nach links gewunden hatte, gelangte Vuran in ein wahres Labyrinth aus kleinen Innenhöfen. Hohe Mauern grenzten sie voneinander ab. Bogenförmig in sie eingelassene Durchgänge schufen zwar Verbindungen, waren aber zumeist mit eisenbeschlagenen Holzpforten versperrt. Zum Glück ließen sich die meisten von ihnen problemlos entriegeln.
Dank Sevaks genauer Beschreibung drang er rasch bis zu einem niedrigen Gebäude vor, das sich unter den ihn umgebenden zu ducken schien. Es war umgeben von einer stabilen Feldsteinmauer, die durch eine Krone sich kreuzender Stahlklingen gesichert war, und die Holzpforte hatte ein entsprechend schweres Schloss.
Vuran fand sich schon mit dem Gedanken ab, sie mit der Schulter eindrücken zu müssen, doch kurz bevor er sie erreichte, schwang sie von selbst nach innen auf, allerdings nur einen kleinen Spalt weit, gerade so viel, dass dahinter Sevaks schmales Elfengesicht zum Vorschein kam.
»Na endlich«, begrüßte ihn der Kommandant der Elfengarde. »Ich dachte schon, du findest gar nicht mehr her.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Befreier 23. Januar 2013
Von M. Mindt
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Schade das die Reihe schön zu Ende ist. Das Lesen war ein Vergnügen. Und es macht auch Appetit auf mehr
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißende Trilogie 10. August 2012
Format:Broschiert
Alle drei Romane dieser Trilogie ergeben ein großes, zusammenhängendes Epos, das mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Orks, wie sie Bernd Frenz beschreibt, sind nicht die einfältigen Idioten, als die sie sonst gerne dargestellt werden, sondern wilde Krieger, die nach ihren eigenen Regeln leben. Ihr Kampf gegen die Lindwurmreiter und die Schwebende Festung haben mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Unbedingte Lese-Empfehlung!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss 2. April 2010
Von Stoffel
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
War Band zwei der Trilogie noch stringent und martialisch, löst dieser dritte Band endgültig ein, was der erste versprach: ein durch und durch stimmiges - und obendrein ungemein spannendes - Epos über die "Blutorks". Der Autor nutzt dafür sogar verschiedene Zeitebenen, fabuliert fast nebenher über Legendenbildung, Glaube und Vertrauen, und bringt die Geschichte rund um Urok, den Krieger, und seine Schwester Ursa zu einem wendungsreichen und dennoch triumphalen Abschluss. Fantasy aus Deutschland, absolut lesenswert. Hut ab, Bernd Frenz!
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4.0 von 5 Sternen Wieder sehr spannend 20. April 2013
Von security
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Eine super Geschichte rundum die Orks mit vielen Abenteuern und Überraschungen. Viele der Charaktere haben ihren weg gefunden und hatten zum Schluss sogar ein Bündnis.
Ich hoffe das irgendwann noch mal eine Fortsetzung kommt.
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5.0 von 5 Sternen Orks 22. März 2013
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Der 3 und leider auch letzte Teil von Urok und denn ganzen anderen Orks,
mir gefällt die Trilogy sehr gut und kann sie Ork Freunden nur empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Gut 7. März 2013
Von Markus
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr interessante Fantasy Reihe. Die Geschichte macht Lust auf mehr. Die Charaktere sind gut gelungen. Sehr zu empfehlen die Reihe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum nicht 4 Bücher? 8. Februar 2011
Von Rendara
Format:Broschiert
Alles in allem ein guter Abschluss der Reihe.

Handlungsstränge werden entflochten. Jene die es verdient haben sterben endlich. Unerwartete Wendungen und das wunderschön vergehende Sangor.

Besonders schön fand ich Uroks "Ausbildung" in der Arena und wie sich scheinbar alles wie vom Schicksal vorherbestimmt und doch unvorhersehbar ineinander fügt.

Nur der "Ausflug" in die Salzminen fühlt sich irgendwie aufgesetzt an.

Gegen Ende hat man jedoch das Gefühl, als ob der Autor oder Verlag endlich fertig werden wollte damit. Da sind auf recht wenigen Seiten zusammengestaucht, was fast ein eigenes 4. Buch werden könnte. Ich wurde richtig nervös, als die übrig gebliebenen Seiten schrumpften und sich noch lange kein Ende abzeichnete.

Mir persönlich gefallen auch die "Rückblenden" nicht so die zu Zeiten Vurans spielen. Diese scheinen jedoch Stellenweise notwendig um die Aktuelle Situation erklären zu können, also muss ich wohl damit leben. Für meinen Geschmack sind die Ausschnitte zu kurz, so dass man vieles was einen interessieren könnte gar nicht finden kann.

Aber wer weiss vielleicht gibt es mal eine 2. Trilogie Vurans Erbe oder so in der die damalige Rebellion etc. in allen Feinheiten und Politischen Ränkespielchen erzählt wird. Ich würde sie kaufen.

Auf der letzten Seite ist mir dann doch noch fast eine Träne rausgerutscht. Naja es kann nicht für alle ein Happyend geben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein würdiger ... 9. August 2010
Von megrash TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
abschluß der triologie. ja, so habe ich mir das vorgestellt, obwohl zum ende die luft fast raus war. da hat man nochmal gut die kurve hinbekommen. es war spannend und leicht lesbar, wie die anderen beiden teile. insgesamt reihen sie sich in eine fülle von büchern zum thema ein, doch sind sie nicht so flach geschrieben, wie andere. volle kaufempfehlung.
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