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Der Baum der Erkenntnis: Die biologischen Wurzeln menschlichen Erkennens [Taschenbuch]

Humberto R. Maturana , Francisco J. Varela , Kurt Ludewig
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 12. Auflage (Dezember 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442114608
  • ISBN-13: 978-3442114603
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.341 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Wie zu Anfang unseres Jahrhunderts in der Physik vollzieht sich heute in der Biologie eine naturwissenschaftliche Revolution. Maßgeblichen Anteil daran haben die Neurobiologen Humberto Maturana und Francisco Varela. In diesem bahnbrechenden Werk stellen sie erstmals in allgemeinverständlicher Form ihr Systembild der elementaren Lebensvorgänge sowie der Prozesse dar, durch die wir zu Wissen bzw. Erkenntnis gelangen. Durch dieses Systembild wird nicht nur das Weltbild der Biologie, sondern auch unser tradiertes Weltverständnis radikal umgewälzt. Es lässt uns erkennen, daß das "Gesetz des Dschungels" ausgedient hat, daß Kooperation und Toleranz, nicht Konkurrenz Grundlage aller Lebensvorgänge sind. Die Welt, in der wir leben, ist eine Welt, die wir im Prozeß des Erkennens gemeinsam erschaffen. Es liegt an uns, ob wir die in unserem biologischen Erbe angelegten Gesetze des Lebens erkennen und danach handeln oder ob wir sie verkennen und die Grundlagen unseres Lebens und unserer Menschlichkeit damit zerstören. "Maturana und Varela haben wichtiges Neuland erschlossen. Ich kenne wenige Forscher, die wie sie für die unterschiedlichsten Disziplinen neue Perspektiven eröffnet haben." Prof. Helm Stierlin/ Universität Heidelberg "Dieses Werk wird einmal zu den Klassikern der sich anbahnenden Konvergenz der modernen Natur- und Geisteswissenschaften zählen." Prof. Paul Watzlawick/ Mental Research Institute, Palo Alto

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstbezüglichkeit in der Biologie gut erklärt 12. Juli 1999
Von Ein Kunde
Selbstbezüglichkeit ist ein Phänomen, das in der Wissenschaft lange verpönt war, weil sie zu Paradoxa führt. In der Biologie gibt es das Henne-Ei Problem, das immer wieder auf sich verweist. In der Mathematik gibt es die Russelsche Antinomie, die die naive Mengenlehre ad absurdum führt, und die Soziologie hat das Problem, das eine Theorie der Gesellschaft zugleich erklären muß, wieso die Gesellschaft diese Theorie hervorbringen muß. Bücher von Leuten, die sich mit solchen Problemen beschäftigen (Luhmann, Gödel, Spencer-Brown) sind oft schwer verständlich. Diesem Problem versuchen die Biologen Humberto Manurana und Francisco Varela durch didaktisch durchdachte Randbemerkungen, Zeichnungen, Zusammenfassungen, Comics und Fotos zu begegnen. Um sich den Kerngedanken zu nähern, wird man aber um einige gedankliche Anstrengungen nicht herumkommen. Die Autoren setzen die Selbstbezüglichkeit an den Beginn und definieren Lebewesen als autopoitische - also sich selbst produzierende - Systeme. Es werden dann systemtheoretische Begriffe wie operationale Geschlossenheit, strukturelle Kopplung oder Perturbation eingeführt, um nach und nach die Entstehung von Leben, Anpassung und Entwicklung, den Aufbau von "Metazellern", soziale und schließlich psychische Phänomene zu erklären. Dabei sind die Modelle nicht als Gegensatz zB zur darwinschen Evolutionstheorie aufgebaut, sondern als Abstraktion davon. Diese abstrakte Ebene wird durch das Bemühen der Autoren, mit zahlreichen praktischen Beispielen zu arbeiten, nicht unbedingt leichter zu erfassen. Das Buch ist ein Rundgang durch die gesamte Biologie mit einer völlig neuen Sichtweise und vielen interessanten Einblicken. Lesen Sie weiter... ›
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78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autopoiesis und Konstruktivismus 15. September 2001
H. Maturana und sein Schüler F. Varela fassen in diesem Werk die wichtigsten Erkenntnisse ihrer (neuro)biologischen Forschungen für ein breites Publikum zusammen. Die ungemein gute Lesbarkeit steht dabei im Gegensatz zu den sonst sehr anstrendenden Werken H. Maturanas, dessen komplexe Darstellung die Sprache des öfteren in die Knie zwingt. Nicht so im "Baum der Erkenntnis"! Die wichtigsten ihrer bahnbrechenden Konzepte der autopoietischen Organisation lebender Systeme und der Gedanken zu einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie sind klar und faszinierend dargestellt und machen das ausder Hand legen dieses Buches schwierig!
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ein Buch, dass einen sicher nicht kalt laesst. Gerade fuer 'Mystiker', die immer noch mit 'abendlaendischer' Philosophie kuscheln, ein sanfter Schocker. Dass es Menschen gibt, denen Konstruktivismus eher Unwohlsein bereitet sollte einen nicht davon abhalten, den Baum der Wissens zu Lesen. (Sowohl Titel als auch der deutsche Verleger sind vielleicht etwas ungluecklich gewaehlt und irrefuehrend - nicht abschrecken lassen...) Als Einstieg in die Systemtheorie sehr gut geeignet, auch wenn man spaeter (falls man sich mit sozialen Systemen beschaeftigt) von den biologischen Metaphern wieder loskommen muss. Schliesslich geht es gar nicht haarspalterisch um die Frage, ob Maturana und Varela bis ins letzte Detail recht haben, sondern was dem Leser dieses Buch bringt - an neuen Sichtweisen, Denkanstoessen, und auch einfach Spass am Lesen. Von alledem gibt es mehr als genug.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen trotzdem ein wichtiges buch 26. März 2001
Von Ein Kunde
um es vorweg zu sagen: eins ist dieses buch mit sicherheit NICHT: "in allgemeinverständlicher form" (klappentext). meiner meinung nach braucht man recht solide vorkenntnisse in biologie um die gedankengänge nachvollziehen zu können und man sollte auch schon einiges über den konstruktivismus wissen. ansonsten steht man dem sehr dichten, mir fachausdrücken gespickten text eher hilflos gegenüber. nichtsdestotrotz sollte man sich wirklich (sic) die mühe (!) machen, sich durchzuarbeiten, stammt es doch aus der feder von autoren, die zum radikalen konstruktivismus dasjenige (mit)beigetragen haben, was ihn von frühreren skeptizistischen denkansätzen unterscheidet: nämlich eine neurobiologische fundierung. immerhin ist die gestaltung des buches sehr leserfreundlich. zahlreiche abbildungen und zusammenfassungen erleichtern das verständnis; was wiederum vom angehängten glossar nicht behauptet werden kann: erstens sind genau die begriffe, die zum verständnis wichtig wären nicht erklärt, zweitens weiß man bei vielen begriffen, was sie bedeuten - bevor man im glossar nachgelesen hat.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brilliant 8. Januar 2006
Von Andreas
Verifizierter Kauf
Zumindest die ersten 8 Kapitel dieses Buches sind von bestechender Stringenz und vermitteln ein übersichtliches und klar aufgebautes Bild der Theorie autopoietischer Systeme und des entsprechenden Evolutionskonzeptes. Danach gehen die Autoren leider - und relativ knapp - in das Gebiet der Sprachentwicklung und Kulturgenese über und versuchen am Ende auch noch, die dargestellten Prinzipien als Grundlage einer Ethik einzuführen. Das ist schade und widerspricht eigentlich dem in den ersten 8 Kapiteln aufgebauten Grundkonzept. Ich empfehle bei vertieftem Interesse, ab Kapitel 9 hinsichtlich Semantik, Sprache, Gesellschaft und vor allem: Ethik Niklas Luhmann hinzuzuziehen. Der ist zwar (erheblich) sperriger, aber die Themen sind dort besser aufgehoben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Hoch interessante Theorie der menschlichen Entwicklung
Das Buch ist ein Klassiker, und zwar zu Recht. Es versucht hochkomplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären, und wirkt dabei manchmal etwas schulbuchartig. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von pixelstreit veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Baum der Erkenntnis.
Ein ganz schwieriges Buch, keine Frage...aber (meine Meinung nach) sollte jeder lesen!
Liebe Grüße und Danke für die Sendung
Und entschuldigung für... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von ana dovio veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leben ist Kommunikation und Autopoiese - Von der Zelle zur Ethik
Maturana (geb. 1928) ist Biologe und Mediziner, Varela (geb. 1946) Biologe. Das Buch ist ein Musterbeispiel verständlicher naturwissenschaftlicher Literatur. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Kritischer Leser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wegweisend auf dem Gebiet des Konstruktivismus
Was ich allgemein zum Buch sagen soll... naja. Zum einen gibt es viele umständliche Erklärungen und Fachbegriffe(Das ist bei Biologen wohl normal). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Klaus Roth
5.0 von 5 Sternen Maßgeblich
für jede Diskussion über Erkennen. Natürlich wird hier ein Fokus gesetzt(die Biologie) und anderes ausgeklammert(die Philosophie zB, die Gehirnforschung, die zT ja... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2004 von "sebloboy"
1.0 von 5 Sternen Deterministische Zwanghaftigkeit
"Wenn der Leser die Aussagen in diesem Buch ernst genommen hat, wird er sich gezwungen sehen, alles, was er tut - ob beim Sehen, Schmecken, Auswählen, Ablehnen oder... Lesen Sie weiter...
Am 14. November 2000 veröffentlicht
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