Der Bauch von Paris und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Bauch von Paris.
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Der Bauch von Paris auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Bauch von Paris. [Taschenbuch]

Émile Zola
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,00  
Gebundene Ausgabe EUR 29,90  
Taschenbuch EUR 17,90  
Taschenbuch, 29. August 2000 --  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 444 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 5., Aufl. (29. August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404144147
  • ISBN-13: 978-3404144143
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 484.014 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In seinem wohl berühmtesten Werk, dem 1873 erstmals erschienen Roman Der Bauch von Paris, gelingt es Émile Zola auf einzigartige Weise, seinen sozialkritischen Anspruch mit einer spannenden Romanhandlung zu verknüpfen. Erzählt wird die Geschichte des Pariser Fleischers Quenu, dessen Bruder Florent - ein obskurer Charakter - eines Tages der Polizei in die Hände fällt. Er wird nach Guayana deportiert, kann jedoch fliehen und kehrt nach Frankreich zurück. Dadurch geraten Quenu und seine Frau in eine prekäre Lage, denn Florent erwartet von seinem Bruder und dessen Frau, daß sie ihn verstecken und zu ihm halten. Doch Quenus Frau hat andere Pläne, denn schließlich ist da noch jenes Erbe, das Florent eigentlich zustünde ...

Glänzend gezeichnete Figuren, treffende Milieustudien und ein scharfer Blick für das Leben der einfachen Leute zeichnen diesen Klassiker aus, der in Deutschland lange Zeit vergriffen war. Die Neuübersetzung berücksicht die wichtigsten Ergebnisse der internationalen Zola-Forschung.

Autorenporträt

Emile Zola (1840 - 1902) war Dockarbeiter, Verlagsangestellter und Journalist. 1898 protestierte er gegen die Verurteilung von A. Dreyfus, mußte ins Exil nach England und kehrte nach einem Jahr amnestiert und gefeiert zurück. Sein Hauptwerk ist der 20bändige Romanzyklus "Les Rougon-Macquart".

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(2)
(2)

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Der Bauch von Paris" ist das erste Werk im Rougon-Macquart Zyklus, in dem die Macquarts die "Hauptrolle" in Gestalt Lisas übernehmen. Der eigentliche "Held" ist allerdings Florent, der, nachdem er aus einer Sträflingskolonie entfliehen konnte, bei seinem Bruder Quenu und dessen Frau Lisa in der Fleischerei bei den Pariser Markthallen Unterschlupf sucht und als fremder Neuankömmling von der Umwelt nicht gerade freundlich aufgenommen wird.
Um auf den Punkt zu kommen: "Der Bauch von Paris" glänzt nicht gerade mit spannenden Handlungen; die Stärke des Romans liegt vielmehr in seinen genauen und detaillierten Charakterdarstellungen, der metaphorischen Gewalt der Bilder und auch der selbstverständlichen, farbenfrohen Beschreibung der Markthallen. Die Händlerinnen sind ausnahmslos wohlgenährt, das Essen an sich ist für ihre Welt entscheidend, und da Florent sehr dünn und ein schlechter Esser ist, wird ihm umso mehr misstraut(PS: Wer "Julius Caesar" von Shakespeare kennt, dem wird eine Paral-lele ganz bestimmt auffallen!).
Es kann sein, dass dieses Buch nach dem ersten Lesen unterschätzt wird, aber ich möchte jedem, der an Belletristik interessiert ist, den "Bauch von Paris" ans Herz legen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vortreffliche Atmosphäre 12. Dezember 2001
Von Mario
Format:Taschenbuch
Zolas "Der Bauch von Paris" fasziniert vor allem durch seine ausgedehnten Stimmungsbilder. Nicht nur die Personen werden sehr plastisch beschrieben, auch die Atmosphäre des alten Pariser Hallenviertels wird durch dieses Werk unsterblich.
Für Parisliebhaber ist das Buch sicher ein Muß, für wenig francophile Leseratten wohl nur ein Kann.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Waldfee_
Format:Taschenbuch
"Der Bauch von Paris" zählt zu den Hauptwerken des literarischen Naturalismus und ist das dritte Buch des 20 Bände umfassenden Romanzyklus "Les Rougon-Macquart".

Zola war einer der ersten, der den Kunststil des Naturalismus auf die Literatur anwandte und setzte ihn, gepaart mit einer gehörigen Portion Realismus gekonnt um. Die metaphorische Explosivität seiner sprachlichen Bilder und die detailgetreue Schilderung der Wirklichkeit machen dieses Buch interessant und zeichnen es aus.

Sehr gut gelungen ist Zolas literarische Darstellung der damaligen Gesellschaft. So enthält die Handlung dieses Romans nichts Außergewöhnliches, die Protagonisten werden nicht großartig beschrieben. Sie erscheinen oft nur überhäuft mit einer Unmenge von sozialen Einzelheiten.

- Florent wird als altruistischer Dürrer zweifelhafter Herkunft von allen mit Vorsicht betrachtet.
- Der gutmütige Quenu - Bruder Florents - lässt sich in seiner Bequemlichkeit gerne lenken und denkt ungerne selbst.
- Die schöne Lisa - Ehefrau Qeunus - tut alles dafür, sich ihre gesicherte Lebensqualität zu erhalten.
- Cadine und Marjolin, die Waisen - von Madame Chantemesse angenommen führen sie ein freies Leben auf dem Markt.
- Matz, der freche und gewitzte Sohn der schönen Normande - einer Fischhändlerin die in Rivalität mit der schönen Lisa steht - erhält von Florent Unterricht in Lesen und Schreiben . Florent gerät zwischen die Fronten und fällt der folgenreichen Klatsch- und Tratschsucht der Marktfrauen zum Opfer.
- Claude, der gebildete Künstler und Freund Florents versteht es, zu beobachten und gute Ratschläge zu geben.

Die Beschreibungen des Marktes sind plastischer, ausdrucksvoller. Der größte Teil des Romans spielt sich dort ab. Hier wurde ein möglichst genaues Abbild des wirklichen Lebens um 1850 geschaffen und die Wirklichkeit der Markthallen wurde fast fotografisch dargestellt. Man bekommt das Gefühl, selbst zwischen dem Gemüse zu stehen. Zola zieht einen hinein... mitten in den Bauch von Paris.

Zitat:
Der Tag erwachte langsam in einem zarten Grau und überzog alle Dinge mit einem hellen Aquarellton. Diese Haufen, die sich wie eilige Fluten kräuselten, und dieser Strom von Grün, der wie ein Niederprasseln heftiger Herbstregen in die engen Straßen und Gassen zu fließen schien, nahmen feine und perlende Schatten an: zartes Violett, mit Milchtönen durchsetztes Rosa, in Gelb ertrunkenes Grün - all diese Blässe, die den Himmel bei Sonnenaufgang mit schillernder Seide überzieht. Und je mehr die morgendliche Feuersbrunst am Ende der Rue Rambuteau in Flammenstrahlen gen Himmel stieg, desto stärker erwachte das Gemüse und trat aus der tiefen Blautönung hervor, die sich über die Erde ergoß. Kopfsalat, Endivie, Lattich und Chicoree, aufgeblüht und noch mit Gartenerde verschmiert, zeigten ihre glänzenden Herzen. Spinat- und Sauerampferstapel, Artischockenbunde, Berge von Bohnen und Erbsen und Haufen von Sommerendivie, die mit Strohhalmen zusammengebunden waren, sangen die ganze Tonleiter des Grüns, vom Lackgrün der Schoten bis zum Dunkelgrün der Blätter - eine anhaltende Tonleiter, die noch im Sterben die gesprenkelten Selleriestengel und Porreebunde erreichte.

Die dem Vorbild entsprechende Schreibweise hat unter anderem das Ziel, den Unterprivilegierten, "Hässlichen" einen Platz in der Kunst zu verschaffen.
Nachhaltig getroffen hat mich dazu das Zeitzeugnis des Geflügelkellers - z.B. die arme Gans, die mit gebrochenen Beinen in einer Ecke ihres Käfigs hockt. Man könnte die beschriebene Szene so wie sie ist unverändert in das Hier und Jetzt übertragen. Es bleibt festzuhalten, dass sich die Einstellung der Menschen zu ihrem vormals lebendigen Essen seit 150 Jahren nicht großartig verändert hat.
Vegetarier werden an den blumigen Beschreibungen der Schaufensterauslagen der Metzgerei keine große Freude empfinden.

"Diejenigen, die die Kunst in eine Spielzeugkiste
werfen, sind wirklich gut"

Und Zola hat es getan, hat mit Worten gespielt, Sinfonien erschaffen.

Lesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar