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Der Bastard von Tolosa: Roman
 
 
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Der Bastard von Tolosa: Roman [Taschenbuch]

Ulf Schiewe
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 928 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426503093
  • ISBN-13: 978-3426503096
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.006 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulf Schiewe
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie Tausende »Soldaten Christi« folgt auch der junge Edelmann Jaufré Montalban 1096 dem Aufruf des Papstes, Jerusalem von den Ungläubigen zu befreien. Viele grausame Schlachten später beginnt er, am Sinn des Kreuzzugs zu zweifeln. Als seine Geliebte brutal niedergemetzelt wird, will er sich auf seine Burg nahe dem heutigen Toulouse zurückziehen. Doch dort erwartet ihn eine Gattin, die er nur unter Zwang geheiratet hatte – und eine tödliche Intrige um das Rätsel seiner Herkunft.

Der Verlag über das Buch

Ein gewaltiger Roman, ein großartiges Panorama der Zeit der Kreuzzüge und eine außergewöhnlich eindringliche neue Stimme im historischen Roman. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dass es sowas doch gibt! Einen historischen Abenteuerroman, der fernab der Bestsellerlisten sein Dasein fristet und doch besser ist, als so vieles, was es auf eben diese Listen schafft. Ein hammermäßiger Abenteuerroman zur Zeit der Kreuzzüge. Ausgezeichnet recherchiert. Stets spannend. In mundgerechte Kapitel eigeteilt, mit liebevoll gewählten Kapitelüberschriften, die Heiligen/ Schutzpatronen gewidmet sind. Und dann dieses Ende! Mir wurde schon wehmütig, als ich die letzten Seiten vor mir hatte. Ein Abschied von Jaufre und seinen Lieben auf der Burg Rocafort? Mit großer Wehmut musste ich die geliebten abenteuerlich untermalten Lesestunden beenden, bin mir jedoch gewiss, dass mir viele dieser lebhaften Abenteuer in eben diesen eindrücklichen Bildern, die beim Lesen entstanden sind, in wohlig angenehmer, als zuweilen auch schrecklicher, Erinnerung bleiben wird. Ich bin voll der Begeisterung, wie ungezwungen mich der in seinen Erzählungen traurig-melancholisch anmutende Held, Jaufre Montalban, mit auf diese gewaltige Reise durch seine Lebensgeschichte genommen hat. Schließlich sind wir beide heimgekehrt. Jaufre und ich auch. Wehmütig wir beide.

Als ein Kind von Traurigkeit oder gar Untätigkeit kann man ihn nicht bezeichnen, diesen Jaufre. Schon in jungen Jahren zieht es den jungen Adligen weit weg von zu Hause. Nach dem Tod seiner Geliebten, die bei der Geburt seines unehelichen Kindes verstarb, und dem Gräuel der anschließend von seiner Mutter eigefädelten Zwangsheirat, war er der Fremdbestimmung seitens der "familia" überdrüssig. Fort aus der Heimat, lautete sein Beschluss - und ab ins Heilige Land, wo es große Abenteuer zu bestehen gelten sollte. Im Namen der Kirche, mit dem Dispens des Papstes alle Sünden die im Namen der Befreiung des Heiligen Landes noch begangen sollten als erlassen zu betrachten, wird dort geschlachtet, gemetzelt und geplündert. Der erste große Kreuzzug. Und zu seiner Ehr` wird Jaufre, dort im fernen Land auch gleich noch "Castelan", findet viele Freunde und eine Frau, mit der er eine neue Familie gründet. Die Dinge verlaufen indes auch in seinem neuen Leben nicht nach Plan und so gelangt Jaufre nach Jahren in der Ferne zu der Einsicht, heimkehren zu wollen. So einfach, wie gedacht stellt sich sein Unterfangen zu Hause - auf Burg Rocafort, in der Corbieras - wieder Fuß zu fassen nicht! Mit (s)einer starken Frau Berta, die die "famila" über schwierige Zeiten alleine durchbringen musste, hat er nicht gerechnet. Und schon gar nicht damit, dass ihn ein dunkles Geheimnis eines Tages vollkommen überrumpelt... und ihn auch in der Heimat erbitterte Machtkämpfe und blutige Schlachten erwarten...

Mein erster - eher panischer - Eindruck von diesem schönen dicken Schmöker (über 900 Seiten!) war völlig grundlos. Ich hatte ehrlich Bedenken, weil es ein riesig anmutendes Repertoire an geschichtlich belegten sowie fiktiven Personen der Handlung gibt. Als Lesezeichen sehr nett gestaltet übrigens.
Die Angst in die Handlung hineinzufinden war sehr schnell verflogen, denn die Art und Weise wie Jaufre Montalban seine Geschichte (nach)erzählt, ist fesselnd und nimmt mich einer Leichtigkeit mit, dass ich das Buch nur ungerne aus der Hand lege. Auch hatte ich mich bisher stets erfolgreich um Romane zum Thema Kreuzzügen gedrückt. Weil mir schlichtweg das Verständnis für die Motivation der Teilnehmer an den Kreuzzügen fehlte. DEN Zahn hat Ulf Schiewe mir bereits nach nicht einmal 100 gelesenen Seiten gezogen. Ich bekomme einen einmaligen Geschichtsnachhilfeunterricht, der alles andere als trocken ist und fühle mich dabei noch wie mitten in einem Kinosaal vor der breiten Leinwand. Prächtige Bilder dieser fremden Kulturen bilden sich vor dem geistigen Auge. Alles ohne mich belehrt zu fühlen. Ein geschickter Geschichtenerzähler ist er, dieser Autor, von dem man hoffentlich noch sehr viel wird lesen dürfen.

Meine Hoffnung, dass der Autor Ulf Schiewe mich bald wieder einlädt zu so einen unterhaltsam-lebhaften Roman ist mittlerweile zur Gewissheit geworden. Im April 2011 erscheint sein neuer Roman: DIE COMTESSA

Wem DER BASTARD VON TOLOSA gefallen hat, dem lege ich den Besuch der Homepage von Ulf Schiewe unbedingt ans Herz. Ich schätze Autoren sehr, die so offen mit ihrer Arbeit umgehen. Zumal es sich um einen Deutschen (Autor) handelt. Dort erfährt man sehr viel über seine Motivation dieses Buch zu schreiben und einen empfehlenswerten Artikel zu dem Thema "Das Zerrbild der Frau im Mittelalter". In seinen Recherchen, die man dem Roman auch anmerkt, bietet er einen tiefen Einblick in die Welt der Fakten. Und schöne Bilder aus den Gegenden wo DER BASTARD VON TOLOSA spielt, gibt es auch noch! Ein wahrer Glücksfall. Und einen schönen BLOG schreibt Herr Schiebe auch noch!

Eines der Bücher wo die fünf banalen amazon-Bewertungs-Sternchen mir als völlig unzureichend erscheinen. Einer der Abenteuerromane im fein gezwirbelten historischen Gewand, den ich tatsächlich empfehle möchte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Hammer! 2. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich mache es kurz, da ja auch die früheren Rezensenten voll des Lobes sind. Dieses Buch gehört zu den besten historischen Romanen, die ich je gelesen habe. Ganz im Ernst: Da können sich sogar Autoren wie Cornwell, Sansom und allemal Follett, der m. E. weit überschätzt wird, ein ordentliches Stück abschneiden. Ich rate allen Liebhabern dieser Literaturform dringend, dieses grandiose Buch zu lesen.
Ich hab's leider schon hinter mir, freue mich aber auf Schiewes angekündigtes zweites Buch!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ulf Schiewe entführt den Leser gekonnt in die Zeit der Kreuzzüge - er verknüpft Fiktion und historisch belastbare, weil gesicherte Fakten und Daten zu einer sehr stimmungsvollen, lebendigen, spannenden, sogar informativen und unterm Strich somit äußerst kurzweiligen Geschichte, der man die 928 Seiten übrigens kaum anmerkt - am Ende hab ich mich nämlich gefragt, wohin die ganze Zeit geflossen ist, welche ich mit dem Buch in Händen verbringen d u r f t e...

Das Lesevergnügen ist bei weitem nicht allein den Kampf-/Belagerungszenen zu verdanken - so steuert vielmehr die Kombination der Figuren (z.B. Provenzalischer Edelmann/Arabischer Kampfgefährte) kritische Töne bei, welche die Umstände und Auswirkungen der Kreuzzüge von mehreren Seiten ausleuchten.

Schiewe beweist eindeutig Talent im Umgang mit Sprache, der Projektor des Kopfkinos läuft hier auf Hochtouren!

"Der Bastard von Tolosa" gehört eindeutig zu den Büchern, auf die man sich den ganzen Arbeitstag über freut - man es wirklich kaum abwarten kann, in die Geschichte einzutauchen, um zu erfahren, welche Erfolge und Schicksalsschläge den weiteren Verlauf der Handlung bestimmen werden....

Fazit: Kaum zu glauben, dass dies tatsächlich ein Erstlingswerk sein soll! Hoffentlich hat Ulf Schiewe weitere Ideen, denn nach dieser beeindruckenden Erfahrung, wünsche ich mir eindeutig mehr Geschichten aus seiner Feder.
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Mein Jahreshighlight 2011
Lange habe ich dieses Buch nicht richtig beachtet und mehr durch Zufall bin dann doch dazu gekommen es mal anzulesen. Dann gab es kein Halten mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von gagamaus veröffentlicht
Erste Liga
Nach so zahlreichen hymnischen Rezensionen, die die Stärken von Ulf Schiewes Roman betonen, möchte man gern nach ein paar Schwachstellen suchen, und natürlich... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Fritz Gesing veröffentlicht
Frau Gable bekommt Konkurenz...
Ein wirklich schönes Buch mit einer sehr interessanten Geschichte. Hr.Schiewe hat sich eines "Randthemas" angenommen, das er wunderbar in den Mittelpunkt stellt: Die... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Michael Reinsch veröffentlicht
wirklich gut und manchmal weise
Ein gut recherchiertes und kurzweiliges Buch mit einer ansprechenden und spannenden Handlung. Das lokale Kolorit kommt gut rüber - ich kenne aus eigener Erfahrung sowohl den... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Nubberich veröffentlicht
Mittelmaß mit Fehlern und Längen
Zuerst wird das Leben von Jaufré Montalban im Heiligen Land dargestellt und ein Rückblick auf die Eroberung des Heiligen Landes durch den ersten Kreuzzug dargestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Templer veröffentlicht
Die Schrecken des Krieges
***Diese Rezension bezieht sich auf die Ausgabe des WELTBILD-Verlages, die sich in der Ausstattung vom Hardcover unterscheidet. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Muschelkalk veröffentlicht
Perfekter Lesegenuss
Dieser historische Roman um den provenzalischen Ritter und Edelmann Jaufré Montalban von Ulf Schiewe, der Anno 1096 als Gefolgsmann des Grafen von Toulouse ins Heilige Land... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Rüdiger Bock veröffentlicht
Schade ums Geld
Leider hat das Buch den viel versprechenenden Klappentext und die Erwartung, die durch die vielen guten Rezensionen zusätzlich genährt wurden, nicht mal annähernd... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von kapi veröffentlicht
atemberaubend
Dieses Buch zu lesen war ein großartiges Erlebnis. Es ist eines jener Bücher, bei dem man es bedauert, wenn man zum Ende gelangt. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von pamphalon veröffentlicht
Der Bastard von Tolosa
Empfehlendswert!! Mal was ganz anderes! Gut recherchiert! Sehr spannend!!! Bitte nicht wegen der Seitenzahl abschrecken lassen! Viele super Details!! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jagguerro veröffentlicht
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