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Der Bastard von Tolosa: Roman [Gebundene Ausgabe]

Ulf Schiewe
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2. November 2009
Jaufré Montalban, provenzalischer Ritter und Gefolgsmann des einäugigen Fürsten Raimund von Toulouse, ist einer jener vierzigtausend Männer, die im Jahre 1096 aufbrachen, um das Heilige Land von den „Ungläubigen“ zu befreien. Vierzehn Jahre später ist er Kastellan der größten Christenfestung in den Kreuzfahrerstaaten. Der ewigen Schlachten und Kriegsgreuel jedoch überdrüssig, angewidert von der Machtgier der Fürsten und dem Glaubenswahn der Priester, sehnt er sich nach seiner stillen Heimat. Als seine schöne armenische Gefährtin gewaltsam ums Leben kommt, hält ihn nichts mehr im Heiligen Land. Begleitet von Hamid, dem langjährigen arabischen Freund, und seiner elfjährigen Tochter Adela kehrt er heim, um für immer die Waffen an den Nagel zu hängen. Doch auch auf der Familienfeste Rocafort findet der seit Langem Totgeglaubte keinen Frieden. Weder sein halbwüchsiger Sohn noch seine Gemahlin Berta wollen etwas von ihm wissen, der in all den Jahren nie ein Lebenszeichen gesandt hatte. Zudem ist die schöne Berta im Begriff, einen anderen zu heiraten - der nun zum tödlichen Gegenspieler wird. Obwohl er dem Schwert abgeschworen hat, muss Jaufré wieder kämpfen, um Land und Leben ... und um Berta, für die er unerwartet eine tiefe Leidenschaft entwickelt. Ein gewaltiger Roman, ein großartiges Panorama der Zeit der Kreuzzüge und eine außergewöhnlich eindringliche neue Stimme im historischen Roman.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 928 Seiten
  • Verlag: Droemer (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342619841X
  • ISBN-13: 978-3426198414
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 301.367 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Ein gewaltiger Roman, ein großartiges Panorama der Zeit der Kreuzzüge und eine außergewöhnlich eindringliche neue Stimme im historischen Roman.

Klappentext

Jaufré Montalban, provenzalischer Ritter und Gefolgsmann des einäugigen Fürsten Raimund von Toulouse, ist einer jener vierzigtausend Männer, die im Jahre 1096 aufbrachen, um das Heilige Land von den „Ungläubigen“ zu befreien. Vierzehn Jahre später ist er Kastellan der größten Christenfestung in den Kreuzfahrerstaaten. Der ewigen Schlachten und Kriegsgreuel jedoch überdrüssig, angewidert von der Machtgier der Fürsten und dem Glaubenswahn der Priester, sehnt er sich nach seiner stillen Heimat. Als seine schöne armenische Gefährtin gewaltsam ums Leben kommt, hält ihn nichts mehr im Heiligen Land. Begleitet von Hamid, dem langjährigen arabischen Freund, und seiner elfjährigen Tochter Adela kehrt er heim, um für immer die Waffen an den Nagel zu hängen. Doch auch auf der Familienfeste Rocafort findet der seit Langem Totgeglaubte keinen Frieden. Weder sein halbwüchsiger Sohn noch seine Gemahlin Berta wollen etwas von ihm wissen, der in all den Jahren nie ein Lebenszeichen gesandt hatte. Zudem ist die schöne Berta im Begriff, einen anderen zu heiraten - der nun zum tödlichen Gegenspieler wird. Obwohl er dem Schwert abgeschworen hat, muss Jaufré wieder kämpfen, um Land und Leben ... und um Berta, für die er unerwartet eine tiefe Leidenschaft entwickelt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dass es sowas doch gibt! Einen historischen Abenteuerroman, der fernab der Bestsellerlisten sein Dasein fristet und doch besser ist, als so vieles, was es auf eben diese Listen schafft. Ein hammermäßiger Abenteuerroman zur Zeit der Kreuzzüge. Ausgezeichnet recherchiert. Stets spannend. In mundgerechte Kapitel eigeteilt, mit liebevoll gewählten Kapitelüberschriften, die Heiligen/ Schutzpatronen gewidmet sind. Und dann dieses Ende! Mir wurde schon wehmütig, als ich die letzten Seiten vor mir hatte. Ein Abschied von Jaufre und seinen Lieben auf der Burg Rocafort? Mit großer Wehmut musste ich die geliebten abenteuerlich untermalten Lesestunden beenden, bin mir jedoch gewiss, dass mir viele dieser lebhaften Abenteuer in eben diesen eindrücklichen Bildern, die beim Lesen entstanden sind, in wohlig angenehmer, als zuweilen auch schrecklicher, Erinnerung bleiben wird. Ich bin voll der Begeisterung, wie ungezwungen mich der in seinen Erzählungen traurig-melancholisch anmutende Held, Jaufre Montalban, mit auf diese gewaltige Reise durch seine Lebensgeschichte genommen hat. Schließlich sind wir beide heimgekehrt. Jaufre und ich auch. Wehmütig wir beide.

Als ein Kind von Traurigkeit oder gar Untätigkeit kann man ihn nicht bezeichnen, diesen Jaufre. Schon in jungen Jahren zieht es den jungen Adligen weit weg von zu Hause. Nach dem Tod seiner Geliebten, die bei der Geburt seines unehelichen Kindes verstarb, und dem Gräuel der anschließend von seiner Mutter eigefädelten Zwangsheirat, war er der Fremdbestimmung seitens der "familia" überdrüssig. Fort aus der Heimat, lautete sein Beschluss - und ab ins Heilige Land, wo es große Abenteuer zu bestehen gelten sollte. Im Namen der Kirche, mit dem Dispens des Papstes alle Sünden die im Namen der Befreiung des Heiligen Landes noch begangen sollten als erlassen zu betrachten, wird dort geschlachtet, gemetzelt und geplündert. Der erste große Kreuzzug. Und zu seiner Ehr` wird Jaufre, dort im fernen Land auch gleich noch "Castelan", findet viele Freunde und eine Frau, mit der er eine neue Familie gründet. Die Dinge verlaufen indes auch in seinem neuen Leben nicht nach Plan und so gelangt Jaufre nach Jahren in der Ferne zu der Einsicht, heimkehren zu wollen. So einfach, wie gedacht stellt sich sein Unterfangen zu Hause - auf Burg Rocafort, in der Corbieras - wieder Fuß zu fassen nicht! Mit (s)einer starken Frau Berta, die die "famila" über schwierige Zeiten alleine durchbringen musste, hat er nicht gerechnet. Und schon gar nicht damit, dass ihn ein dunkles Geheimnis eines Tages vollkommen überrumpelt... und ihn auch in der Heimat erbitterte Machtkämpfe und blutige Schlachten erwarten...

Mein erster - eher panischer - Eindruck von diesem schönen dicken Schmöker (über 900 Seiten!) war völlig grundlos. Ich hatte ehrlich Bedenken, weil es ein riesig anmutendes Repertoire an geschichtlich belegten sowie fiktiven Personen der Handlung gibt. Als Lesezeichen sehr nett gestaltet übrigens.
Die Angst in die Handlung hineinzufinden war sehr schnell verflogen, denn die Art und Weise wie Jaufre Montalban seine Geschichte (nach)erzählt, ist fesselnd und nimmt mich einer Leichtigkeit mit, dass ich das Buch nur ungerne aus der Hand lege. Auch hatte ich mich bisher stets erfolgreich um Romane zum Thema Kreuzzügen gedrückt. Weil mir schlichtweg das Verständnis für die Motivation der Teilnehmer an den Kreuzzügen fehlte. DEN Zahn hat Ulf Schiewe mir bereits nach nicht einmal 100 gelesenen Seiten gezogen. Ich bekomme einen einmaligen Geschichtsnachhilfeunterricht, der alles andere als trocken ist und fühle mich dabei noch wie mitten in einem Kinosaal vor der breiten Leinwand. Prächtige Bilder dieser fremden Kulturen bilden sich vor dem geistigen Auge. Alles ohne mich belehrt zu fühlen. Ein geschickter Geschichtenerzähler ist er, dieser Autor, von dem man hoffentlich noch sehr viel wird lesen dürfen.

Meine Hoffnung, dass der Autor Ulf Schiewe mich bald wieder einlädt zu so einen unterhaltsam-lebhaften Roman ist mittlerweile zur Gewissheit geworden. Im April 2011 erscheint sein neuer Roman: DIE COMTESSA

Wem DER BASTARD VON TOLOSA gefallen hat, dem lege ich den Besuch der Homepage von Ulf Schiewe unbedingt ans Herz. Ich schätze Autoren sehr, die so offen mit ihrer Arbeit umgehen. Zumal es sich um einen Deutschen (Autor) handelt. Dort erfährt man sehr viel über seine Motivation dieses Buch zu schreiben und einen empfehlenswerten Artikel zu dem Thema "Das Zerrbild der Frau im Mittelalter". In seinen Recherchen, die man dem Roman auch anmerkt, bietet er einen tiefen Einblick in die Welt der Fakten. Und schöne Bilder aus den Gegenden wo DER BASTARD VON TOLOSA spielt, gibt es auch noch! Ein wahrer Glücksfall. Und einen schönen BLOG schreibt Herr Schiebe auch noch!

Eines der Bücher wo die fünf banalen amazon-Bewertungs-Sternchen mir als völlig unzureichend erscheinen. Einer der Abenteuerromane im fein gezwirbelten historischen Gewand, den ich tatsächlich empfehle möchte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer! 2. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich mache es kurz, da ja auch die früheren Rezensenten voll des Lobes sind. Dieses Buch gehört zu den besten historischen Romanen, die ich je gelesen habe. Ganz im Ernst: Da können sich sogar Autoren wie Cornwell, Sansom und allemal Follett, der m. E. weit überschätzt wird, ein ordentliches Stück abschneiden. Ich rate allen Liebhabern dieser Literaturform dringend, dieses grandiose Buch zu lesen.
Ich hab's leider schon hinter mir, freue mich aber auf Schiewes angekündigtes zweites Buch!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stoff gehört auf die Kinoleinwand !!! 10. Oktober 2010
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ulf Schiewe entführt den Leser gekonnt in die Zeit der Kreuzzüge - er verknüpft Fiktion und historisch belastbare, weil gesicherte Fakten und Daten zu einer sehr stimmungsvollen, lebendigen, spannenden, sogar informativen und unterm Strich somit äußerst kurzweiligen Geschichte, der man die 928 Seiten übrigens kaum anmerkt - am Ende hab ich mich nämlich gefragt, wohin die ganze Zeit geflossen ist, welche ich mit dem Buch in Händen verbringen d u r f t e...

Das Lesevergnügen ist bei weitem nicht allein den Kampf-/Belagerungszenen zu verdanken - so steuert vielmehr die Kombination der Figuren (z.B. Provenzalischer Edelmann/Arabischer Kampfgefährte) kritische Töne bei, welche die Umstände und Auswirkungen der Kreuzzüge von mehreren Seiten ausleuchten.

Schiewe beweist eindeutig Talent im Umgang mit Sprache, der Projektor des Kopfkinos läuft hier auf Hochtouren!

"Der Bastard von Tolosa" gehört eindeutig zu den Büchern, auf die man sich den ganzen Arbeitstag über freut - man es wirklich kaum abwarten kann, in die Geschichte einzutauchen, um zu erfahren, welche Erfolge und Schicksalsschläge den weiteren Verlauf der Handlung bestimmen werden....

Fazit: Kaum zu glauben, dass dies tatsächlich ein Erstlingswerk sein soll! Hoffentlich hat Ulf Schiewe weitere Ideen, denn nach dieser beeindruckenden Erfahrung, wünsche ich mir eindeutig mehr Geschichten aus seiner Feder.
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1.0 von 5 Sternen unerträgliches Geschwafel
Seitenweise voll mit unbedeutenden, uninteressanten Ereignissen, z.B. eine kleinere Armee im Gebirge unterwegs, zwei Packesel stürzen ab, dann werden die Verletzungen genau... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Action Hero veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Der Herr Schiewe hats im Griff Grossleinwand-Schreibstil zu verfassen - sehr gelungen. Schön finde ich auch, dass zwischenmenschliche Beziehungen, die fülle des LEBENS... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sir F. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen
Super Buch, sonst schreib ich keine Berwertungen, aber dieses Buch überstieg meine Erwartungen und musste 5 Sterne bekommen! Sehr empfehlenswert!
Vor 2 Monaten von Georg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großer Historischer Roman
Historische Romane sind meine Lieblingsbücher. Meine absoluten Favoriten waren bis jetzt " Die Säulen der Erde " und alle Rebecca Gable Romane. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Andreas Gebert veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber nicht fesselnd!
Wenn auch flüssig geschrieben und dadurch gut lesbar, fehlt mir doch irgendwie der letzte Kick. Im Gegensatz zu anderen historischen Romanen (z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Gast veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss
Mein erstes Buch das ich von Ulf Schiewe gelesen habe aber sicher nicht das letzte. Für Freunde der Zeit des Mittelalters und der Kreuzzüge ist dieses Buch ein absolutes... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Der Mann ohne Namen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bester historischer Roman seit JAHREN!
Zum Inhalt wurde von meinen Vorgängern schon viel gesagt und auch Lobeshymnen wurden bereits reichlich ausgeschüttet. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Eine Leserin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einer der besseren Mittelalter-Romane
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5.0 von 5 Sternen Ruppig und rau, trotzdem fesselnd und berührend
Eine ruppige, raue, manchmal geradezu brutale Handlung. Eindeutig die Handschrift eines männlichen Verfassers! Dennoch ist der Roman berührend. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Wanda May Pulfer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Jahreshighlight 2011
Lange habe ich dieses Buch nicht richtig beachtet und mehr durch Zufall bin dann doch dazu gekommen es mal anzulesen. Dann gab es kein Halten mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von gagamaus veröffentlicht
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