Puh, ein anstrengendes Buch und nichts um es mal eben so schnell weg zu lesen. Aber durchaus interessant, wenn ich auch froh war, meine Afrika begeisterte Kollegin an der Hand zu haben, die ich immer mal wieder was fragen konnte, wenn mir manche Dinge nicht so ganz klar erschienen.
Ein bißchen Hintergrundwissen ist also nötig, um dieses Buch zu genießen. Das fehlte mir ein bißchen, dadurch mußte ich zwischenzeitlich immer mal was nachschlagen oder die Kollegin fragen.
Abgesehen, davon ist es ein absolut interessantes und sprachlich wirklich gut gestaltetes Buch in Romanform.
Der Autor läßt immer wieder seine eigenen Erlebnisse in Südafrika mit einfließen, was ich als sehr interessant empfunden habe.
Hin und wieder hatte ich ein bißchen das Gefühl, sein Mitleid für das Schicksal von Tsafendas geht ein bißchen zu weit, aber so wirklich negativ fand ich das dann auch nicht.
Am Ende läßt dieses Buch einen doch sehr nachdenklich zurück.....
Mein Fazit: auf jeden Fall lesenswert!