Der Balsamträger von Wolf Serno ist ein gelungenes, typisches Serno-Buch.
Leider ist ihm mit diesem Buch kein Überflieger gelungen. Zu meinem Bedauern kann ich es auch erst nach der Hitzkammer und Tod im Apothekenhaus empfehlen.
Trotzdem lohnt sich dieses Buch!
Die Geschichte handelt von einem ehrlichen, leider aber geistig minderbemitteltem Buckelapotheker, welcher sich mit einem leichtlebigem Schurken ohne Füße zusammen tut.
Gemeinsam verdienen sie Geld, verlieren wieder alles und geraten außerdem in die Fänge von Banditen.
Weiter gibt es einen zweiten Handlungsstrang, welcher von einer teuflischen Schönheit handelt, die sich nicht einmal vor Morden scheut.
Den Kreis schließt Serno indem sich der Fußlose in die Teufelin verliebt und er erfährt, dass er ihrem Verlobten den Verlust seiner Gehwerkzeuge verdankt...
Rundum ein gelungenes Buch mit halbem Happy-End.
HM