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Der Ball
 
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Der Ball [Gebundene Ausgabe]

Irène Némirovsky , Claudia Kalscheuer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 104 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 5 (19. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552053611
  • ISBN-13: 978-3552053618
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.461 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Irène Némirovsky
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eigentlich galt die Ehe von Madame Kampf mit einem jüdischen Bankangestellten in ihrer Familie als Mesalliance. Doch dann sind die Kampfs 1926 durch eine Börsenspekulation zu Reichtum gekommen. Jetzt trägt Madame ein schweres Brillantarmband, das sie nur noch zum Baden ablegt, und die vierzehnjährige Tochter Antoinette wird von einer englischen Gouvernante erzogen. Demnächst will das Ehepaar einen Ball geben, zu dem zweihundert Gäste aus Adel und Geldadel geladen werden sollen, um den Aufstieg der Kampfs in die feine Pariser Gesellschaft zu zelebrieren. Bei den Vorbereitungen zu diesem Ball nimmt ein Eifersuchtsdrama zwischen Mutter und Tochter seinen Anfang. Die Neuauflage eines erstmals 1930 erschienenen Werks einer großen Autorin, deren Wiederentdeckung bevorsteht.

Klappentext

"Sie hat der französischen Literatur großartige Werke hinterlassen."
Literarische Welt

"Eine hinreißende Milieustudie über ehrgeizige Neureiche und ein einfühlsames Porträt einer unglücklichen Pubertierenden."
Hamburger Abendblatt

"Eine raffiniert konstruierte gesellschaftliche Satire."
Tagesspiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Drama der Parvenüs! 27. Januar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Irene Nemirovsky wurde im Paris der späten Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre wie ein Star gefeiert! Ihre Bücher erreichten märchenhafte Auflagen und waren - Ironie der Geschichte - vor allem auch in rechten Kreisen beliebt. Das Irene Nemirovsky Jüdin war, wussten zu diesem Zeitpunkt nur die wenigsten! Nach dem Tod der Autorin in Auschwitz geriet ihr Werk schnell in Vergessenheit und wird nun - in neuer Übersetzung - neu entdeckt. Ihre Novelle "Der Ball" schrieb sie mit nur 27 Jahren. Eine Begegnung mit einem verkniffen wirkenden Mädchen auf der Pont Alexandre in Paris gab den Ausschlag.

Irene Nemirovsky erzählt von der vierzehnjährigen Antoinette, deren Eltern einen schnellen Aufstieg erlebt haben. Aus einfachen Kreisen stammend, nutzt der Vater ein Börsenhoch und wird über Nacht sehr reich. Seine Frau schmückt sich nun mit den Insignien der Macht, erreicht jedoch nur wenig Akzeptanz in der guten Gesellschaft. Das soll sich ändern: Ein großer Ball wird geplant. Antoinettes Hoffnungen, dabei sein zu dürfen, werden von ihrer Mutter jedoch grausam zerstört. So greift sie schließlich zu einer Rache, die voller Grausamkeit ist und die Parvenüs, ihre Eitelkeiten und ihre Selbstüberschätzung schließlich entlarvt...

In leichtem Plauderton spitzt sich die Lage in dieser schmalen Erzählung mehr und mehr zu. Mit sehr effektvollen, wenngleich sparsamen Mitteln erzählt Irene Nemirovsky glänzend eine packende Geschichte. Neben der Schlüsselszene auf der Brücke ist es vor allem der letzte Satz, der den Leser ins Mark trifft!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So brutal kann Rache sein 10. Dezember 2005
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Jüdin Irène Némirovsky wurde 1903 als Tochter eines der reichsten Bankiers Russlands geboren. Die Familie floh während der Oktoberrevolution nach Paris. Dort erschienen ihre ersten Romane und die Autorin wurde sehr schnell Liebling der Pariser Literaturszene. 1940 schrieb sie den bekannten Roman „Suite francaise“, 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert, wo sie im gleichen Jahr verstarb. Erst 60 Jahre später erscheint der erste Teil dieses Romans. Die prosaische Erzählung „Der Ball“ wurde 1930 aufgelegt, heute wiederentdeckt.

Zum Inhalt: Die Ehe von Madame Kampf mit einem einfachen jüdischen Bankgestellten galt in der Pariser Gesellschaft als nicht standesgemäß. Ihr Ehemann, ein durch und durch einfältiger, simpler Mensch, hat jedoch 1926 an der Börse spekuliert und dabei nach dem Motto, „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln“, ungeheuer viel Geld gewonnen. Die Familie ist sehr, sehr reich geworden. Die Ehefrau hochgradig spleenig und exaltiert ist darüber hinaus extrem dümmlich. Die vierzehnjährige Tochter Antoinette wird von einer altjüngferlichen englischen Hauslehrerin erzogen. Ihre Pubertät bringt es mit sich, dass es zwischen Mutter und Tochter häufig zu Reibereien kommt.

Eines Tages beschließt die Familie Kampf eine großen Ball zu veranstalten, um der Pariser Gesellschaft ihren Wohlstand vorzuführen. Aus Adel und Geldadel sollen 200 Gäste geladen werden. Die Einladungen werden geschrieben und die Tochter wird gebeten die Einladungen zur Post zu bringen. Aber, da es zu diesem Zeitpunkt wieder einmal zu Streitigkeiten zwischen Mutter und Tochter gekommen ist, gibt Antoinette nur eine Einladung bei ihrer Gouvernante ab, die restlichen 199 Einladungsbriefe wirft sie in die Seine. Der Ball steigt und als einziger Gast erscheint die belehrende Hauslehrerin. Der Tochter ist die Rache vollauf gelungen. Brutaler kann Rache eigentlich gar nicht ausfallen.

Neunzig Seiten, die es in sich haben und die auch gnadenlos die Neureichen und ihre Gebaren beschreiben. Ein lesenwertes Buch einer großen Autorin, das ausgesprochen atmosphärisch arbeitet, glänzend geschrieben. Ein wahres Lesevergnügen. Ich empfehle dieses Buch mit Nachdruck und Leidenschaft.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sender
Format:Taschenbuch
Es war eine überraschende Begegnung, denn dieses Buch ist so frisch, dass man nicht glauben mag, dass die Autorin (leider) schon so lange nicht mehr lebt, dass ihre schriftstellerischen Aktivitäten fast 70 Jahre zurück liegen.
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Die verbitterten Abgründe der Emporkömmlinge
Süß-bitter erzählt Irène Némirovsky von den Untiefen zwischen Mutter und Tochter. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eva Reitenbach veröffentlicht
Der Ball
Ein gut erhaltenes Buch, der Kauf und die Abwicklung waren problemlos, ich bin sehr zufrieden. Alles prima gelaufen, hier kaufe ich gerne wieder.
Vor 3 Monaten von rubynagel veröffentlicht
Reifung in weniger als 100 Seiten
Dieses Buch greift in wenigen, präzisen Schnappschüssen eine Heranwachsenden-Atmosphäre auf, die sehr authentisch wirkt und auf geniale Art das Lebensgefühl des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2010 von Minnhera
Eine ironische kleine Geschichte für einen entspannten Nachmittag
Paris Ende der 1920er Jahre: Eine kleinbürgerliche Familie mit jüdischer Abstammung ist durch Börsenspekulationen sehr schnell zu sehr viel Geld gekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von kfir
Mit Mutter und Tochter ist das so eine Sache....
Der Ball ist ein sehr kurzer Roman. Er zeigt dem Leser eine Mutter-Tochter-Beziehung, die Liebe/Neid/Wut, aber auch einen Hauch von Berechnung beinhaltet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2009 von Filerimos
Überbewertet
Habe Nemirovskys "Suite francaise" mit Genuss und Respekt gelesen und erwartete ähnliches von diesem Buch.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von Lindaraja
Kurzweilig und sehr unterhaltsam
Klasse, kurzweilig und absolut lesenswert. Die Mutter der 14-jährigen Antoinette, plant einen großen Ball, um ihren Aufstieg in die feine Gesellschaft von Paris zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2008 von B. Kugler
Süße Rache
Die im Grunde simplen und neureichen Kampfs wollen einen großen Ball geben, um ihren gesellschaftlichen Aufstieg gebührend zu feiern, aber vor allem auch, um in der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von Lili B.
Liest sich gut
Irène Némirovsky, die Tochter eines jüdischen Bankiers, kennt die Umstände sicher sehr gut, in der Antoinette, die Hauptfigur der Novelle «Der Ball»... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2006 von variety
ein Plot für Balzac
Die 14jährige Antoinette will auch dabei sein beim ersten Ball, den ihre neureichen Eltern geben. Lesen Sie weiter...
Am 19. März 2006 veröffentlicht
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