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Der Ball [Taschenbuch]

Irène Némirovsky , Claudia Kalscheuer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 2007
Irène Némirovsky – die sensationelle Wiederentdeckung einer großartigen Autorin

Paris 1926. Das Ehepaar Kampf plant einen großen Ball, der ihren Aufstieg in die feine Pariser Gesellschaft besiegeln soll. Seit die Familie unerwartet zu Reichtum gekommen ist, will Madame ihr Leben endlich in vollen Zügen genießen. Ihre halbwüchsige Tochter, die lebenshungrige 14-jährige Antoinette, ist ihr dabei nur im Weg. Sie darf an dem großen Fest nicht teilnehmen. Antoinette grollt ihren Eltern, bis sich plötzlich die Gelegenheit zur subtilen Rache auftut …


Hinweise und Aktionen

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Der Ball + Suite française + Leidenschaft: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: btb TB (1. Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442735785
  • ISBN-13: 978-3442735785
  • Originaltitel: Le Bal
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.086 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Eine hinreißende Milieustudie über ehrgeizige Neureiche und ein einfühlsames Porträt einer unglücklichen Pubertierenden.“ (Hamburger Abendblatt)

„Eine raffiniert konstruierte gesellschaftliche Satire.“ (Tagesspiegel)

„Ein nüchterner, sezierender Blick – ohne Mitleid und ohne Moral.“ (Spiegel)

Klappentext

"Sie hat der französischen Literatur großartige Werke hinterlassen."
Literarische Welt

"Eine hinreißende Milieustudie über ehrgeizige Neureiche und ein einfühlsames Porträt einer unglücklichen Pubertierenden."
Hamburger Abendblatt

"Eine raffiniert konstruierte gesellschaftliche Satire."
Tagesspiegel


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Drama der Parvenüs! 27. Januar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Irene Nemirovsky wurde im Paris der späten Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre wie ein Star gefeiert! Ihre Bücher erreichten märchenhafte Auflagen und waren - Ironie der Geschichte - vor allem auch in rechten Kreisen beliebt. Das Irene Nemirovsky Jüdin war, wussten zu diesem Zeitpunkt nur die wenigsten! Nach dem Tod der Autorin in Auschwitz geriet ihr Werk schnell in Vergessenheit und wird nun - in neuer Übersetzung - neu entdeckt. Ihre Novelle "Der Ball" schrieb sie mit nur 27 Jahren. Eine Begegnung mit einem verkniffen wirkenden Mädchen auf der Pont Alexandre in Paris gab den Ausschlag.

Irene Nemirovsky erzählt von der vierzehnjährigen Antoinette, deren Eltern einen schnellen Aufstieg erlebt haben. Aus einfachen Kreisen stammend, nutzt der Vater ein Börsenhoch und wird über Nacht sehr reich. Seine Frau schmückt sich nun mit den Insignien der Macht, erreicht jedoch nur wenig Akzeptanz in der guten Gesellschaft. Das soll sich ändern: Ein großer Ball wird geplant. Antoinettes Hoffnungen, dabei sein zu dürfen, werden von ihrer Mutter jedoch grausam zerstört. So greift sie schließlich zu einer Rache, die voller Grausamkeit ist und die Parvenüs, ihre Eitelkeiten und ihre Selbstüberschätzung schließlich entlarvt...

In leichtem Plauderton spitzt sich die Lage in dieser schmalen Erzählung mehr und mehr zu. Mit sehr effektvollen, wenngleich sparsamen Mitteln erzählt Irene Nemirovsky glänzend eine packende Geschichte. Neben der Schlüsselszene auf der Brücke ist es vor allem der letzte Satz, der den Leser ins Mark trifft!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die verbitterten Abgründe der Emporkömmlinge 2. Mai 2012
Format:Taschenbuch
Süß-bitter erzählt Irène Némirovsky von den Untiefen zwischen Mutter und Tochter. Verpackt als stichelnde Milieubeobachtung im Paris der 30er Jahre.

Antoinette ist die 14-jährige Tochter von Madame Kampf, die dank einer glücklichen Schicksalswende plötzlich zu einer reichen Ehefrau wird. Doch zwischen den beiden schwelt der altbekannte Streit zwischen Mutter und Tochter in diesen Jahren. Die Mutter sieht die junge Dame noch als kleines Kind, in diesem Fall als kleines, eher unnützes Anhängsel wenn es um das Hinaufklettern der Belle Bourgeoisie geht. Die Tochter will viel mehr und träumt von der Welt der Reichen und Schönen, die ihr noch verwehrt bleibt.
Nichts wünscht sie sich mehr als auf den Ball gehen zu dürfen, den Madame Kampf bis in das dekadenteste Detail plant. Ihr Gesellschaftsdebüt soll es werden und in dieser strahlenden Zukunft hat die ungelenke, junge Antoinette noch keinen Platz.

Ein tiefer Groll tut sich auf und die Verschmähte sinnt auf Rache..
Gnadenlos und nüchtern, genau und sezierend legt die Erzählung jede Schwäche bloß. Nichts daran ist zart, sondern in seiner Kürze kantig und fast spröde.

Man ahnt, worauf es hinausläuft, doch das kommt der Spannungskurve nur zugute, an deren Ende Antoinette grausam auf die zerstörte Mutter herabblickend, erfolgreich aus dem Kampf hervorgeht.

Irène schreibt darüber, was sie kennt, schon immer eine Erfolgszutat für gelungene Literatur. Selbst als Bankierstochter, die, typisch für das Russland des Jahrhundertanfangs, ihre Bildung aus Paris bezog.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So brutal kann Rache sein 10. Dezember 2005
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Jüdin Irène Némirovsky wurde 1903 als Tochter eines der reichsten Bankiers Russlands geboren. Die Familie floh während der Oktoberrevolution nach Paris. Dort erschienen ihre ersten Romane und die Autorin wurde sehr schnell Liebling der Pariser Literaturszene. 1940 schrieb sie den bekannten Roman „Suite francaise“, 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert, wo sie im gleichen Jahr verstarb. Erst 60 Jahre später erscheint der erste Teil dieses Romans. Die prosaische Erzählung „Der Ball“ wurde 1930 aufgelegt, heute wiederentdeckt.

Zum Inhalt: Die Ehe von Madame Kampf mit einem einfachen jüdischen Bankgestellten galt in der Pariser Gesellschaft als nicht standesgemäß. Ihr Ehemann, ein durch und durch einfältiger, simpler Mensch, hat jedoch 1926 an der Börse spekuliert und dabei nach dem Motto, „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln“, ungeheuer viel Geld gewonnen. Die Familie ist sehr, sehr reich geworden. Die Ehefrau hochgradig spleenig und exaltiert ist darüber hinaus extrem dümmlich. Die vierzehnjährige Tochter Antoinette wird von einer altjüngferlichen englischen Hauslehrerin erzogen. Ihre Pubertät bringt es mit sich, dass es zwischen Mutter und Tochter häufig zu Reibereien kommt.

Eines Tages beschließt die Familie Kampf eine großen Ball zu veranstalten, um der Pariser Gesellschaft ihren Wohlstand vorzuführen. Aus Adel und Geldadel sollen 200 Gäste geladen werden. Die Einladungen werden geschrieben und die Tochter wird gebeten die Einladungen zur Post zu bringen....

Neunzig Seiten, die es in sich haben und die auch gnadenlos die Neureichen und ihre Gebaren beschreiben. Ein lesenwertes Buch einer großen Autorin, das ausgesprochen atmosphärisch arbeitet, glänzend geschrieben. Ein wahres Lesevergnügen. Ich empfehle dieses Buch mit Nachdruck und Leidenschaft. Lesen Sie weiter... ›

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4.0 von 5 Sternen WORUM GEHT ES?
Durch eine Börsenspekualation ist der jüdische Bankangestellte Kampf ungeheuer reich geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine erheiternde "Rachegeschichte"
Mutter- Tochter- Geschichte mit subtiler Rache. Nicht ohne autobiographische Bezüge im Paris der Zwischenkriegszeit karikiert I. N. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ingeborg Baumeister veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Reifung in weniger als 100 Seiten
Dieses Buch greift in wenigen, präzisen Schnappschüssen eine Heranwachsenden-Atmosphäre auf, die sehr authentisch wirkt und auf geniale Art das Lebensgefühl des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2010 von Minnhera
5.0 von 5 Sternen Eine ironische kleine Geschichte für einen entspannten Nachmittag
Paris Ende der 1920er Jahre: Eine kleinbürgerliche Familie mit jüdischer Abstammung ist durch Börsenspekulationen sehr schnell zu sehr viel Geld gekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von kfir
5.0 von 5 Sternen Mit Mutter und Tochter ist das so eine Sache....
Der Ball ist ein sehr kurzer Roman. Er zeigt dem Leser eine Mutter-Tochter-Beziehung, die Liebe/Neid/Wut, aber auch einen Hauch von Berechnung beinhaltet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2009 von Filerimos
2.0 von 5 Sternen Überbewertet
Habe Nemirovskys "Suite francaise" mit Genuss und Respekt gelesen und erwartete ähnliches von diesem Buch.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von Lindaraja
5.0 von 5 Sternen Kurzweilig und sehr unterhaltsam
Klasse, kurzweilig und absolut lesenswert. Die Mutter der 14-jährigen Antoinette, plant einen großen Ball, um ihren Aufstieg in die feine Gesellschaft von Paris zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2008 von B. Kugler
5.0 von 5 Sternen Süße Rache
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Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von Lili B.
4.0 von 5 Sternen Liest sich gut
Irène Némirovsky, die Tochter eines jüdischen Bankiers, kennt die Umstände sicher sehr gut, in der Antoinette, die Hauptfigur der Novelle «Der Ball»... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2006 von variety
4.0 von 5 Sternen ein Plot für Balzac
Die 14jährige Antoinette will auch dabei sein beim ersten Ball, den ihre neureichen Eltern geben. Lesen Sie weiter...
Am 19. März 2006 veröffentlicht
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