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Der Baader-Meinhof Komplex.
  
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Der Baader-Meinhof Komplex. [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Gütersl. (um 1986). (1986)
  • ASIN: B003D0NFZG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (120 Kundenrezensionen)

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Stefan Aust
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kai VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Meine Meinung zu diesem Buch ist zwiegespalten. Auf der einen Seite haben wir das viel gelobte und mit Preisen belohnte "Standardwerk" zur Entstehung der RAF, auf der anderen Seite haben wir knapp 700 Seiten teilweise staubtrockene Faktensammlung, die das Lesen streckenweise extrem anstrengend machen. Aber zunächst mal zu den guten Seiten:

Wer sich über die Entstehung und die Anfänge der RAF umfassend informieren möchte, ist hier genau richtig. Es werden wirklich alle (!) Beteiligten genannt, vorgestellt und ihre Bedeutung für das Thema klargestellt. Es werden detailliert die Strukturen und Geschehnisse dargelegt, die zur Bildung der Baader-Meinhof-Gruppe" führten dargelegt. Dabei beschränkt sich der Autor im Wesentlichen auf die Zeit zwischen 1967 und 1977, so dass nachfolgende Ereignisse (die RAF als solche existierte ja auch danach noch weiter) keine Erwähnung finden, bzw. nur am Rande gestreift werden. Sicherlich ist es ein extrem schwieriges Unterfangen, die damalige Stimmung in der Gesellschaft dem heutigen Leser (z.B. mir, ich bin Jahrgang '72) verständlich nahe zu bringen und daraus die Motivation und das immense Gewaltpotenzial einer solchen terroristischen Vereinigung abzuleiten. Aber dieses Kunststück gelingt dem Autor auf jeden Fall. Das ganze erste Kapitel (120 Seiten) beschäftigt sich unter dem Titel Wege in den Untergrund" mit der Entstehung dieser Gruppierung, damals noch als "Baader-Meinhof-Bande" bekannt. Im Folgenden werden auf knapp 700 Seiten alle, aber auch wirklich alle Geschehnisse im Zusammenhang mit dieser Gruppe detailliert beleuchtet und dargestellt. Dabei gelingt dem Autor das nächste Kunststück mit Bravour, nämlich stets sachlich und neutral zu bleiben. Das ist angesichts der sehr heiklen und auch heute noch sehr brisanten Thematik eine beachtliche Leistung, immerhin wird dieses Kapitel deutscher Geschichte auch heute noch sehr kontrovers diskutiert.

Auf der anderen Seite ist es genau diese Detailfülle, die das Buch streckenweise extrem anstrengend zu Lesen macht. Ich persönlich muss nicht unbedingt wissen, dass das Fluchtauto von Baader und Meins erst die Kaiser-Siegmund-Straße in östlicher Richtung entlangfuhr, dann nach rechts in die Eckenheimer Landstraße einbog und von dieser wiederum rechts in den Kühlhornshofweg abfuhr. Viele Details sind ja schön und gut und auch sollten wirklich alle Fakten offen auf den Tisch, aber irgendwo muss dann auch die Grenze sein. Leider schleppt sich das Buch zum Teil immer mal wieder seitenweise mit völlig belanglosen Erzählungen oder Schilderungen irgendwelcher Geschehnisse dahin, die für die eigentliche Thematik völlig belanglos sind. Klar handelt es sich hier um ein Sachbuch, nicht um einen Roman, es gibt also keinen Spannungsbogen im klassischen Sinne. Dennoch schafft es der Autor, gewisse Episoden durchaus spannend und spielfilmreif darzustellen. Aber meiner Meinung nach hätte es hier auch ein bisschen weniger getan, es ist meiner Meinung nach auch für das Verständnis nicht wichtig, wirklich jede Einzelheit zu kennen.

Statt der teilweise ausufernden Details hätte ich mir lieber ein paar Bilder gewünscht. Das Buch besteht wirklich aus 700 Seiten nur Text. Ich kann mich als Kind noch sehr gut an die "Terroristen"-Fahndungsplakate erinnern, die damals ja in jeder Bank oder Postfiliale gehangen sind ;-) Insgesamt hätte einige Fotos oder Bilder den Text angenehm aufgelockert und hätten es mir auch ermöglicht, etwas näheren Bezug zu der "Baader-Meinhof-Bande" zu bekommen. So werde ich von der schieren Fülle an Details aus Ulrike Meinhofs oder auch Andreas Baaders oder Gudrun Ensslins Leben einfach nur erschlagen. Ein wenig Auflockerung hätte der Text dringend nötig.

Nun, das oben beschriebene bleibt aber auch der einzig negative Kritikpunkt. Gleichwohl hätte ich noch sehr gerne mehr darüber erfahren, wie die RAF nach 1977 ohne Baader, Meinhof und Ensslin weitergemacht hat, aber dafür gibt es andere Bücher. Hier liegt wie gesagt der Schwerpunkt ganz klar auf der Entwicklung und Entstehung, vor allem vor dem politischen Hintergrund der späten 60er und frühen 70er Jahre in Deutschland. Und das gelingt dem Buch wie bereits gesagt sehr gut.

Für mich ist es ein wichtiges Stück deutscher Geschichte, mit dem es sich auseinanderzusetzen lohnt. Dennoch gebe ich nur 4 Sterne, einen Abzug gibt es (wie oben beschrieben) aufgrund der unnötigen und erdrückenden Detailfülle und der fehlenden Bilder (im Sinne einer Visualisierung). Wer also ein Buch sucht, um zu verstehen, was die RAF erreichen wollte, warum es so gekommen ist und wer vor allem die Persönlichkeiten dahinter (in erster Linie natürlich die "Anführer" Baader, Meinhof und Ensslin) und die damit verbundenen Strukturen kennen lernen und verstehen lernen möchte, der findet hier das auf dem Markt mit Abstand beste Buch dazu. Wer einen groben Abriß über den Verlauf der RAF auch nach 1977 möchte, wer eher lockere Unterhaltung, mit ein paar Bildern aufgelockert möchte, wem allgemeine Informationen genügen und wer nicht so sehr in die Tiefe gehen möchte, dem sei von diesem Buch abgeraten.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erhellend! 7. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Bei der derzeit geführten Diskussion um die Freilassung der letzten RAF-Häftlinge der zweiten Generation und anlässlich des sich in diesem Jahr zum dreißigsten Mal jährenden "Deutschen Herbst" sucht vielleicht der eine oder andere interessierte Leser nach einem Buch, dass umfassend die Entstehungsgeschichte des Links-Terrorismus in West-Deutschland erhellt.

Der langjährige Spiegel-Redakteur und Vollblutjournalist hat nicht nur umfassend recherchiert, sondern hat als Student und Volonteur bei "Konkret" auch die Entwicklung Ulrike Meinhofs von der Vorzeige-Linken zur Staatsfeindin Nummer eins hautnah miterlebt.

Seine Beobachtungen und Erfahrungen ergänzen ein hoch-informatives, um Objektivität bemühtes und glänzend geschriebenes Standardwerk zur Entwicklung der Roten Armee Fraktion.

Da dieses Buch seit seiner Erst-Auflage 1986 immer wieder überarbeitet wurde, empfehle ich es mit Nachdruck vor allem allen interessierten jungen Menschen, für die der von der RAF initiierte Terror nur eine Episode aus dem Geschichtsbuch ist.

In die moralische Diskussion, ob politisch motivierter Terror ehrbarer ist als blanke Kriminalität, steigt dieses Buch nicht ein. Es zeigt aber deutlich, dass bei aller Ernsthaftigkeit, mit der die terroristischen linken Kreise verfolgt wurden, oftmals auch übereifrig in völlig harmlosen linken Kreisen ermittelt wurde und eben die demonstrierte Staatsmacht in jenen Jahren geradezu eine Faszination der Baader-Meinhof-Gruppe bei jungen Menschen auslöste.

Andreas Baader und Gudrun Ensslin waren die führenden Köpfe eines im Grunde ziemlich desorganisierten, kleinen Grüppchens, die aus der Studentenbewegung entstand und die durchaus nachvollziehbaren politischen Argumente radikalisierte. Die Journalistin Ulrike Meinhof, die nach der Gefangenen-Befreiung Baaders in den Untergrund ging, verlieh der ersten Terrorgeneration einen intellektuellen und fast glamourösen Anstrich, hatte aber in Wahrheit nur sehr wenig Einfluss auf die Organisation der verübten Terroraktionen. Vor allem war die Gruppe jedoch damit beschäftigt, mit Banküberfällen ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. Anfang der siebziger Jahre wurden alle führenden Köpfe verhaftet. Die Rote Armee-Fraktion war zu diesem Zeitpunkt praktisch zerschlagen. Die einzelnen Prozesse und die Haftbedingungen im Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim lösten jedoch eine so breite Öffentlichkeit aus, dass sich eine zweite Terror-Generation organisieren konnte, die ideologisch von den Mitgliedern aus dem Gefängnis heraus gebrieft wurden.

Bis zum spektakulären Selbstmord der Gefangenen nach der Befreiung der "Landshut" in Mogadischu reicht die Geschichte der ersten Generation.

Ihre Entstehung, ihre Denkweise und das Wirken haben das Bild der jungen Bundesrepublik verändert.

Ihr langer Arm sorgt bis heute für öffentliche Diskussionen und - was häufig untergeht - bei den vom Terror betroffenen Familien für großes Leid.

Da man ohne umfassende Erkenntnis der Wurzel jeden Übels kaum zu einer eigenen Ansicht gelangen kann, ist dieses Buch von großem historischem Wert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut zu wissen! 20. März 2007
Format:Taschenbuch
Nach dreißig Jahren kommt im Zuge der Begnadigungsdebatte um die alten Garden der Rote Armee Fraktion so manche Frage wieder hoch. Wer die Berichte in der Presse verfolgt, bemerkt, dass von damals vieles noch offen ist. Alte Wunden brechen wieder auf, die Begleichung alter Rechnungen wird eingefordert, es ist viel von Sühne und Vergebung die Rede. So manche, die damals im Rampenlicht standen, sehen sich auch heute wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Gerade in dieser Situation empfiehlt es sich, unbedingt "Der Baader Meinhof Komplex" von Stefan Aust zu lesen. Es ruft nicht nur allen, die es damals schon mitbekamen, ein wichtiges Stück Zeitgeschichte in Erinnerung, sondern ist zugleich ein brisantes Thema in Sachen Vergangenheitsbewältigung für die junge Generation. Ein glänzend recherchierter Abschnitt aus der deutschen Nachkriegsgeschichte, den niemand sich entgehen lassen sollte!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein wirklich umfassendes Werk
Dieses Buch gilt zu Recht, als das Standardwerk über die RAF und den deutschen Herbst. Detailreich und spannend hat Stefan Aust die komplexe Geschichte der RAF zu Papier... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Paul Bergmann veröffentlicht
Lebendige Hörversion!
Ich finde die Hörversion ist sehr gut gemacht, da sehr viele Originaltondokomente, wie Interviews, Fernseh- und Rundfunkmitschnitte und Aussagen Beteiligter zum tragen kommen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Leseratte veröffentlicht
packender Blick in die deutsche Geschichte
Eigentlich kann ich keine Rezension aus eigener Erfahrung schreiben aber
wenn ich einfach die Meinung meiner Frau wiedergebe stellt das Buch
wirklich beeindruckend und... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Obi-Wan veröffentlicht
Das Buch beschreibt spannend und ausführlich eine vergangene Zeit
Stefan Aust war selbst als linker Journalist an den wichtigen Protagonisten der ersten generation der RAF dran. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sebastian Becker veröffentlicht
Pflichtlektüre!
Dieses kleine, dicke rote Buch sollte Frau oder Mann mindestens einmal gelesen haben.
Hervorragend recherchiert, spannend geschrieben und funktioniert auch ohne Bilder. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ralf Schniebs veröffentlicht
Kleine Fehler schwächen das "Standardwerk"
Ein zugleich detailliertes und jedoch lücken- oder sogar, in einigen Kleinigkeiten - fehlerhaftes Werk. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Karl A. Held veröffentlicht
Buch besser als Film !
Als Aust dieses Buch geschrieben hat konnte er noch nicht ahnen, dass daraus mal ein derart schlechter Film entsteht. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von A. K. veröffentlicht
Pflichtlektüre für R.A.F Interessierte
Für alle die sich mit der Geschichte der R.A.F beschäftigen möchten,ein Pflichtkauf ,Lebendig geschrieben mit einer Fülle an Detailinformation an die der viel... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von ww2 veröffentlicht
Fragwürdig
Ohne die Taten der RAF zu beschönigen gibt dieses Buch in subjektiver Form und in kurzen Worten den Zeitgeist einer Generation wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von S. Peter veröffentlicht
Überraschend gut
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Sachbüchern und so ist auch "der Aust" in meinem Stapel der zu lesenden Werke lange Zeit immer wieder nach unten gerutscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2010 von Susanne Preusker
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