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Der Börsenschwindel
 
 
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Der Börsenschwindel [Gebundene Ausgabe]

Günter Ogger
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 1. Auflage (Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570004988
  • ISBN-13: 978-3570004982
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,7 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 471.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Günter Ogger
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wohin der nach Informationen dürstende Anleger sich auch wendet, nirgendwo ist er davor gefeit auf das Glatteis geführt, belogen und getäuscht zu werden. Am Aktionär halten sich alle schadlos -- Banker und Börsianer, Firmengründer und Finanzprofis. Er ist der Goldesel, der Dukaten "macht", die Gans, die goldene Eier legt, das Rindvieh, das geschlachtet wird, wenn es keine Milch mehr gibt.

Wie gewohnt nimmt Günter Ogger in Der Börsenschwindel kein Blatt vor den Mund und fährt schwere Geschütze auf. Sein Rundumschlag trifft die gesamte Finanzbranche, besonders jedoch die Börsenbrief-Herausgeber mit ihren halbseidenen Tipps, die Analysten, deren Expertisen auch nicht mehr wert sind als die Aktientipps der Bild-Zeitung und die als Jungunternehmer getarnten Abzocker am Neuen Markt. So ist in dem Buch nicht die Rede von den tollen Gewinnen, mit denen uns Börsensendungen und Wirtschaftsmagazine ständig den Mund wässrig machen, sondern von den Fallen, die für Aktionäre aufgestellt werden. Investoren sturmreif schießen, abwarten, zuschlagen -- so funktioniert das Spiel der Mächtigen am Aktienmarkt.

Glänzend recherchiert, mit stichhaltigen Fakten aufwartend, überzeugt Der Börsenschwindel mit seiner Darstellung der skandalösen Ereignisse, die sich vor allem am und um den Neuen Markt abspielten. Dabei werden keine neuen Sensationsstorys enthüllt. Der Verdienst des Buches liegt vielmehr in seiner lückenlosen Dokumentation der Geschehnisse, die ungläubiges Staunen hervorrufen, aber auch betroffen machen.

Dabei will der Autor mit seinem Buch nicht die Aktie verteufeln, es richtet sich auch nicht gegen die Börse. Einziges Anliegen des Verfassers ist es, die Leser zum vernünftigen Umgang mit den riskanten Wertpapieren anzuleiten und sie auf Gefahren aufmerksam zu machen, die auf dem verminten Gelände des Aktienmarktes drohen.

Fazit: Mit Der Börsenschwindel ist Ogger wieder ein Husarenstreich geglückt. Ein Platz ganz weit oben auf der Bestsellerliste dürfte ihm gewiss sein. --Gerald Eckel

Amazon.de-Hörbuchrezension

Erst boomt die Börse, dann stürzt sie ab. Erst verspricht man den Anlegern hohe Gewinne, dann überlässt man ihnen die Verluste. Günter Ogger nähert sich dem Phänomen "Börse" mit dem kritischen Blick des unabhängigen Wirtschaftsjournalisten. In der Shortbook-Version seines Bestsellers "Der Börsenschwindel" stellt Ogger die wichtigsten Themen und Inhalte seines Buches vor: Profis & Amateure -- Mächtige & Ohnmächtige -- Trickser & Täuscher -- Aufseher & Insider -- Makler & Manipulateure -- Herrscher & Knechte -- Reichredner & Armmacher -- Sparer & Spieler. 1 CD -- Gelesen vom Autor Günter Ogger und Fabian Körner. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Günter Ogger, renommierter Wirtschaftsjournalist (u.a. bei "Capital"), hat die Aufarbeitung von Missständen zu seiner Sache gemacht. Nieten in Nadelstreifen. Deutschlands Manager im Zwielicht war wohl sein bekanntestes Buch, "Der Börsenschwindel" könnte sein nützlichstes sein - wenn denn diejenigen, die es angeht, ausnahmsweise mal glauben würden, was ein Experte schreibt.

Ogger geht nach einem interessanten historischen Abstecher detailliert auf gängige Anlageinstrumente ein und macht auf die Fallstricke und Betrügereien aufmerksam, die unachtsamen Anlegern das Ersparte und achtsamen in den meisten Fällen die Gewinne kosten.

Dabei geht es keineswegs nur um exotische Formen der Geldanlage. So zeigt er u.a. auch auf, wie bei ganz normalen Investmentfonds das Geld des gutgläubigen Anlegers in der Bank versickert.

Für den Mut, soviel offen zu legen, gebührt dem Autor hohes Lob. Wenn die Banken nicht so mächtig wären, würden die Themen des Buches längst an Schulen behandelt.

Anscheinend aber glaubt das nicht jeder. Erstaunlich, wie fest verankert der Glaube an das "Gute in Banken" gerade bei der Sorte "Anleger" liegt, die dann nachher vor ehemaligen Citibank-Filialen die "Geld zurück"-Schilder schwenken.

Abgesehen von der ganz offensichtlich nicht einfachen Mission, den ein oder anderen Kleinanleger davon abzuhalten, sein Geld zu verbrennen, ist das Ogger-Buch auch ein netter historischer Abriss über Varianten des legalen Finanzbetrugs und liest sich spannend, wenn man sich für Geld, Macht und Politik interessiert.

Viele kleine Anleger können viel Geld sparen, wenn sie sich vorher anhand eines Buchs wie diesem kundig machen - und natürlich auch entsprechend handeln.

jury 5* A0033 31.3.2011e 7A
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Günter Ogger schildert, wie Medien und Finanzinstitute mit übertriebenen Erfolgsmeldungen dem Kleinanleger die Börse schmackhaft machen. Und es absichtlich unterlassen, auf die Gefahren und Risiken hinzuweisen. Weil sie nicht an seinem Wohlergehen interessiert sind - sondern nur an seinem Geld. Viele Recherche-Beispiele mit harten Fakten belegen Oggers These vom Börsenschwindel. Nur eines spricht er in seinem Buch zu wenig an: die Mitschuld der Kleinanleger an ihrer Börsenpleite. Die Gier vieler Menschen ist riesig: Sie wollen ohne Aufwand, dafür aber so schnell wie möglich das grosse Geld machen. Was sie anrühren, soll zu Geld werden. Doch König Midas existiert nicht. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen, die ihr Geld nicht nur auf dem Sparbuch anlegen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Misstrauen ist angesagt 28. Juni 2011
Format:Taschenbuch
Günter Oggers Buch "Der Börsen-Schwindel" beschreibt in einem flotten und teilweise sehr sarkastischen sprachlichen Stil Missstände, die nach dem Börsengang der "Telekom" am sogenannten "Neuen Markt" (den es heute dem Namen nach nicht mehr gibt) beobachtet wurden. An diesem "Neuen Markt" wurden in Deutschland von Banken und Emissonshäusern Aktien-Neuemissionen herausgebracht, bei denen es sich zum größten Teil um recht unseriöse kleinere Aktiengesellschaften handelte, deren Gründer die Aktionäre, bei denen es sich damals meistens um Börsen-Neulinge (= Frischfleisch) handelte, als ihr persönliches Melk- oder Schlachtvieh betrachteten, sie täuschten, belogen und betrogen, die Aktiennotierungen durch Hype und Ad hoc-Mitteilungen hochjubelten und sich dann mit dem aus Börsengang, Kapitalerhöhungen sowie Firmenteilverkäufen erzielten Erlösen ein schönes Geschäftsführer-Leben oder gar davon machten. Ogger beschreibt auch konkret und unter Namensnennung einige Macher, die die Fäden hinter dem "Neuen Markt" gezogen haben und die Kleinaktionäre wie die Marionetten nach ihren Rattenfänger-Melodien tanzen ließen.

Günter Ogger, der als Redakteur bei der Finanzzeitschrift "Capital" tätig war, klagt in seinem Buch auch das deutsche "Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel" der Nachlässigkeit an und verweist auf die angeblich viel härtere Gangart der amerikanische Aufsichtsbehörde SEC. Nachdem aber die SEC zehn Jahre lang die Warnungen vor Bernard Madoffs Schneeballsystem ignoriert hat und inzwischen dafür bekannt geworden ist, kleine Pump & Dump-Läden hochgehen zu lassen und die großen Ganoven in einflussreichen Banken ungeschoren zu lassen, wirkt dieser Vergleich der Aufsichtsbehörden heute - zehn Jahre nach dem Erscheinen von Oggers Buch - natürlich auch nicht mehr sehr glaubhaft (s. Buch "No One Would Listen" von Markopolous).

Bezüglich der Qualität des Satzes und des Editings ist das im Blocksatz gesetzte Druckprodukt, das mir vorlag, leider enttäuschend nachlässig ausgefallen. Nicht nur dass im Schriftbild durch den Blocksatz stellenweise extrem weite Lücken auftreten, die man durch manuelle Trennungen hätte korrieren können (oder rein handwerklich gesehen: sogar hätte korrigieren müssen). Auch Trennungen von Wörtern mitten im Satz treten sehr häufig auf und wurden vergessen zu bereinigen. Mal steht ein Punkt mitten im nicht beendeten Satz (S. 152 13. Zeile von unten), dann fehlen hingegen wiederum Kommata oder es gibt Schreibfehler wie "Büro" statt "Euro" (S. 17) oder gleich mehrmals "Berteismann" statt "Bertelsmann" (zuletzt S. 253), obwohl das Buch in einer Version sogar bei "Bertelsmann" produziert wurde. Die Korrekturleser arbeiteten anscheinend ziemlich nachlässig. Da ich selbst jahrelang bei einem Verlag tätig war, kann ich derartige Schlampereien heute einfach nicht mehr wortlos übergehen. Es fiel mir auch negativ auf, dass der Autor sich leider nicht die Mühe gemacht hat, seine vielen Zitate aus Wirtschaftszeitschriften mit ordentlichen Quellenhinweisen zu versehen.

Ein ganz besonderes Highlight des Buches war für mich persönlich die Beschreibung des deutschen Börsenbooms der Jahre 1871/72 ("Gründerzeit"), denn ich hatte keine Ahnung, was damals im deutschen Kaiserreich passiert war. Diese geschichtlichen Ereignisse im Deutschland des 19. Jahrhunderts ähnelten sehr stark den späteren "Roaring Twenties" und der folgenden "Großen Depression" in den USA. Eine interessante Geschichtsstunde, die für mich alleine den Preis des (gebraucht gekauften) Buches aus dem Jahr 2001 wert gewesen ist! Interessant für die heutige Zeit ist auch Oggers Hinweis, dass in den inflationsgeplagten Jahren von 1970 bis 1985 gerade mit deutschen Aktien kein Ausgleich der Geldentwertung erreicht werden konnte, was im genauen Gegensatz zu dem steht, was zahlreiche Börsenbriefe uns heute einreden wollen, die in starkem Maße Inflationshysterie unter den Deutschen schüren und dann hilfreich ihre Beratungsdienste verkaufen wollen (auch mit amerikanischen Aktien war dies so!).

Bezüglich der von Herrn Ogger aufgezeigten Missstände (schöne neue Rechtschreibung!) scheint es so zu sein, dass sich seit Drucklegung des meines Erachtens nach nützlichen und empfehlenswerten Buches recht wenig zum Positiven geändert hat. Es gibt sie immer noch unter "Anlegern" (= Börsen-Spekulanten) - die Gier - und, diese ausnutzend, lassen sich anscheinend weiterhin sehr gute Geschäfte machen. So Startup: Let's go public!
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Einfach geschrieben, selbst für Laien. Ein ständiges Hin und her zwischen einem breiten Grinsen aufgrund der teilweise gelungen amüsanten Schreibweise oder den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von K. Pieters
naja mit mühe haette es echt gut werden können
Naja die erste hälfter bis 2/3 des buches sind echt gut geschrieben. Aber zu späteren zeiten und ich meine nicht die gier und betrug der banker daran habe ich nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2008 von I HATE MY EX
Miesmacherei scheint bei Ogger Programm zu sein
Vorweg muss ich betonen, dass ich für die ersten vier Kapitel vier Wochen benötigte, da ich nach jedem Kapitel das Gefühl bekam weinen zu müssen, wenn das was... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2005 von Gerd
da bleibt einem die spucke weg!
Günther Ogger bringt es auf den punkt: früher konnte man durch die börse reich werden in dem man aktien kaufte, heute in dem man börsengänge... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2004 von Mag Stefan Fügenschuh
Die Börse als Spielcasino: am Ende gewinnt immer die Bank
Dieses Buch stellt eine absolute Pflichtlektüre für jeden dar, der vorhat, sein Vermögen in Börsentitel anzulegen!
Veröffentlicht am 17. Februar 2004 von Wilko Schröter
Der Börsenschwindel
Muss man gelesen haben. Toll recherchiert. Sprachlich brilliant, teilweise zu negative und polemische Ausdrucksweise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2002 von Ebner Isabel
Keine Information
Der Börsenschwindel ist wieder ein typisches Werk des Autors und versucht, die nur mangelhaft dargestellten Zusammenhänge und Ursachen einer irrationalen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2002 von "albert_kronstein"
Gelungen, wie der Spiegel, aufdecken, hinweisen
Düsseldorf - Vieles, was mit der Börse zu tun hat, ist Teufelswerk. Auf diesen einfachen Nenner bringt Günter Ogger die Mär vom ständigen Betrug an den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2001 von norbert
Gute Nacht der Aktienkultur
Gute Nachtlektüre für gebeutelte Neue Martk Investoren. Für "normale" Aktionäre keinen Pfenning wert. Lesen Sie weiter...
Am 4. Juli 2001 veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Günter Ogger als ehem. Capital Redakteur ist mit allen Wassern gewaschen. Da ich selbst mittlerweile ca 4 Jahre die LEidenskrise Neuer MArkt life mitelerbe, und Mobilcom 0 auf... Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2001 veröffentlicht
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