Der "Austrofaschismus" oder Ständestaat ist, wie auch der Autor im Klappentext schreibt, ein weitgehend unbekanntes Kapitel der österreichischen Geschichte. Obwohl die Bezeichnung "Austrofaschismus", die der Autor wählt, in meinen Augen abwertend ist, bemüht sich der Autor um eine objektive Darstellung der Zeit von 1933 bis '38 in Österreich, die von den als Vorstufe zum Nationalsozialsmus und von den anderen als Bollwerk gegen den Nationalsozialismus betrachtet wird.
Ein für geschichtsinteressierte Laien spannend zu lesendes Buch.
Kritik gebührt allerdings dem Lektor: Obwohl ich nicht danach suche, sind mir oftmals Grammatik- und Rechtschreibfehler ins Auge gesprungen (letztere zT durch die Rechtschreib"reform" zwischenzeitlich sanktioniert, was aber 1992 noch niemand wissen könnte).