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Der Augensammler: Psychothriller [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Sebastian Fitzek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (446 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Juni 2010
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Droemer (1. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426198517
  • ISBN-13: 978-3426198513
  • Originaltitel: Der Augensammler
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (446 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.283 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen.

Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann...

Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen

Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer

Der Verlag über das Buch

Interview mit Sebastian Fitzek zu „Der Augensammler“

Herr Fitzek, haben Sie eigentlich Angst im Dunkeln?
Kommt drauf an, was ich vorher gemacht habe. Wenn ich gerade einen
spannenden Thriller gesehen oder gelesen habe, dann sind dunkle Keller
nicht gerade mein bevorzugter Aufenthaltsort. Allerdings habe ich (unter anderem) die Macke, dass ich nur bei kompletter Dunkelheit einschlafen kann – selbst ein Standbylämpchen des Fernsehers kann mich da schon stören.

Da Sie Ihren Lesern quasi Alpträume auf dem literarischen Silbertablett servieren – verraten Sie uns, ob Sie selber einen Alptraum haben, der Sie nachts einholt?
Ja – und den habe ich natürlich gleich verbraten, damals schon in meinem Erstling „Die Therapie“. Ich fahre nachts mit meiner Freundin im Auto und wir können die Küste nicht finden, zu der wir eigentlich wollen. Die Straße ist sehr eng und führt durch einen dunklen, dichten Wald. Ich denke mir: „Mensch, wir müssten doch schon längst am Meer sein, so lange, wie wir schon unterwegs sind“, da lichtet sich auf einmal der Wald und ich erkenne, dass wir die gesamte Zeit nicht auf einer Straße sondern auf einem Steg gefahren sind. Der Steg führt weit über das offene Meer und hört plötzlich auf – ich sehe das Ende und kann nicht bremsen. Sobald das Auto abhebt und in den tosenden Wellen zu versinken droht, wache ich auf. Das ist so in etwa der Alptraum, der Viktor Larenz auf Parkum heimsucht.

Im „Augensammler“ geht es um einen mörderischen Wettlauf gegen einen Mann, der ritualisierte Morde an Frauen und Kindern vollzieht. Auf den ersten Blick wirkt das ausschließlich grausam, auf den zweiten zeigt sich ein krankhaftes, aber logisches System. Wie kommen Sie zu so einem Motiv – legen Sie diese Plots an reale Fälle an oder fallen Sie Ihnen einfach ein?
In diesem Fall entspringt das Szenario meiner Phantasie und ich hoffe, dass es dafür keine Parallele in der Realität gibt. Aber meine Erfahrung zeigt, dass die Wirklichkeit die Fiktion an Grausamkeit leider oftmals um Längen schlägt.

Ebenso beeindruckend wie beklemmend ist Ihr medizinisches Wissen, zum Beispiel in der Szene mit der eingeschweißten Frau. Wie  recherchieren Sie diese Details?
Zuerst einmal habe ich eine bestimme Szene in meinem Kopf. Ich weiß genau, wie es in diesem Keller aussieht und was mit der eingeschweißten Frau geschieht. Dann versuche ich dieses Bild in meinem Kopf zu „zeichnen“, indem ich es anfangs ohne Recherche herunter schreibe. Ich gestehe, das Schreiben hat auch den Effekt, dass ich das schreckliche Bild (für eine kurze Zeit) aus meinem Kopf bekomme.
Dann erst beginne ich in Büchern und im Internet zu recherchieren, ob ein solcher oder ähnlicher Zustand zuvor schon einmal dokumentiert wurde. Ich gebe das Kapitel dann Ärzten zu lesen und nehme am Ende die notwendigen Korrekturen vor.
Viele gehen sicher andersherum vor – aber ich persönlich mag keine Bücher und Filme, denen man anmerkt, dass sich da jemand durch gerichtsmedizinische Literatur gewälzt hat, auf der Suche nach möglichst grausamen Todesarten. Das kennt man zum Beispiel von den späteren SAW-Folgen (die erste hat mir noch sehr gefallen).
Wenn ich explizite Gewalt schildere, (meist seelische), dann ergibt die an dieser Stelle einen übergeordneten Sinn im Gesamtgefüge. Ich baue meine Geschichten nicht um derartige Stellen herum, sondern sie entwickeln sich während des Schreibens von alleine. Deswegen steht bei mir in der Regel erst die Phantasie und dann die Recherche. Aber das ist keine starre Regel. Selbstverständlich stoße ich auch während meiner Recherche auf interessante Fakten, die mich dann wieder inspirieren – meist für ein neues Buch.

Die Seitennummerierung des Buches verläuft entgegengesetzt. Stand das von Anfang an fest oder haben Sie das „unterwegs“ entschieden?
Das stand von Anfang an fest, nachdem ich den Prolog schrieb und dachte, dass könnte ebenso gut ein Epilog sein. Nicht nur die Seitenzahlen laufen daher rückwärts, auch die Kapitelnummerierungen.

Sie schreiben über seelische Abgründe, perfide Verbrechen und strauchelnde Menschen – wie schreibt man so etwas, ohne sich selbst darin zu verlieren? Abgedunkelte Schreibhöhle oder lichtdurchflutetes Arbeitszimmer?
Gute Frage! Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, dass es schon paradox ist: Aber je grausamer eine Geschichte ist, desto schöner muss der Ausblick sein, den ich beim Schreiben habe. Aus diesem Grund habe ich meinen Schreibtisch in den Wintergarten gewuchtet. Der ist zwar viel zu groß für den kleinen Raum und sieht auch nicht besonders aus, aber von hier aus habe ich einen herrlichen Blick in den bewaldeten Garten und auf einen Mini-Teich. Ich glaube, das stellt den Ausgleich her, wenn ich ein verliebtes Entenehepaar beobachte, während der Held meines Buches gerade am Ersticken ist.

Im Augensammler schaffen Sie das Kunststück, trotz der grausamen Faszination des Mörders und seiner Taten die eigentliche Spannung in die Figur des Ermittlers zu legen. Wer war zuerst da, der Gute oder der Böse?
Die Blinde! Ich hatte von Anfang an Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin vor Augen, die behauptet, sie könne bei bestimmten Menschen durch bloße Berührungen in deren Vergangenheit sehen. Und zuletzt habe sie den Augensammler behandelt und seine Morde „gesehen“. Für mich ist Alina die heimliche Hauptfigur, nicht zuletzt weil ich mich ein Jahr lang intensiv mit der Welt der Blinden und Sehbehinderten beschäftigt habe. Ich stand mit über zwanzig Blinden in direktem Austausch, habe sie interviewt, mich mit ihnen getroffen und die wesentlichen Kapitel vorab zum Lesen gegeben. Die Einblicke, die mir gewährt wurden, waren so faszinierend (nehmen Sie nur mal die Frage, wie blind Geborene träumen), dass ich das alles gar nicht in einem Buch unterbekommen habe.

Was fällt Ihnen leicht zu schreiben, was finden Sie besonders schwer?
Das kann ich so allgemein nicht beantworten. Schreiben ist für mich wie Sport. Man muss sich jeden Tag aufs Neue motivieren und den inneren Schweinehund überwinden, der immer schönere Tätigkeiten findet, wenn man das Glück hat, sich seinen Tag selbst einzuteilen. Am Anfang ist es dann manchmal beschwerlich, aber wenn man dann mittendrin ist (und zu schwitzen beginnt;) macht es auf einmal plötzlich Spaß und alles scheint wie von selbst zu laufen. Am Schönsten aber ist es, wenn man das Ende erreicht hat und mit einem guten Gefühl unter der Dusche steht - oder vor dem Kühlschrank. Passt auch beides auf Sport und Schreiben.

Wie geht Ihnen nach dem Ende eines Buches? Leben die Hauptfiguren weiter oder sind sie mit dem Schlusspunkt dann auch ruhig?
Die leben weiter. Zumindest die, die mir ans Herz gewachsen sind, und das können sogar die Bösen sein. Daher tauchen bestimmte Figuren auch in anderen Büchern wieder auf, allerdings nur am Rande. Obwohl – beim Augensammler denke ich tatsächlich über eine Trilogie nach.

Und wer liest als Erstes gegen?
Meine Freundin Sandra. Da kann sie sich gar nicht gegen wehren.

Angesichts der menschlichen Abgründe und Nöte, die Sie zeigen – was sind Sie selbst für ein Typ? Halb volles oder halb leeres Glas Wasser?
Sie denken, da ist Wasser drin? Dann nehmen Sie mal einen Schluck. Nur zu. Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt …

Und wo wir schon bei den Flüssigkeiten sind – gibt es bestimmte Getränke, Rituale, Musik, die für Sie beim Schreiben wichtig sind?
Nee, eigentlich nicht. Ich hab es mal mit Musik versucht. Ausgewählte Filmmusiken, die mich vielleicht motivieren und inspirieren. Das war toll, ich hatte wirklich tausende von Bildern im Kopf. Aber ich war so abgelenkt, ich konnte nichts davon zu Papier bringen.
Ich brauche wirklich nur einen Laptop und Strom. Na ja, und meinen Schreibtisch im Wintergarten, da geht’s am besten.

Aggression, Frustration und Verletzungen – wie reagieren Sie selbst sich ab? Sie sind Sie ein Mensch, der explodiert oder implodiert?
Da fragen Sie mal besser meine Freundin. Die würde sagen, dass ich sehr aufbrausend bin. Vor allen Dingen, wenn ich müde und hungrig bin und Sandra meine Geschichte kritisiert – die schlimmste Kombination in der Sie mich antreffen können. Sie hält – kein Witz – für den Fall der Fälle immer ein Snickers bereit. Ich selbst weise das aufs Heftigste zurück und halte mich (Sternzeichen Waage!) für den ausgeglichensten Menschen der Welt.

Lieber Herr Fitzek, wenn Sie als Buchhändler einem Kunden das Buch empfehlen würden – mit welchen drei Schlagworten würden Sie es beschreiben?
Auf. Eigene. Gefahr.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
117 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fitzek - Der Nervensammler 2. Juni 2010
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Mit "Der Augensammler" publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der "Jagd" nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen "Augensammler" gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt...

Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
"Der Augensammler" ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Fitzek ohne viel Nervenkitzel 21. April 2011
Von Christina
Format:Gebundene Ausgabe
Lange habe ich überlegt ob es drei oder zwei Sterne werden und kann mich vielen Vorrednern fast nur anschließen: meiner Meinung nach der bisher schwächste Fitzek.

Das was fesselt, ist vor allem zu erfahren, wie Zorbach aus den Verdächtigungen herauskommen wird/will - oder ob er es am Ende doch selbst war. Der Rest der Story "dümpelt" leider in langen Beschreibungen umher. Viel "nebenbei" erfahren wir über Alltag von Blinden, wie unser Auge eigentlich funktioniert (als Teilorgan des Hirns...) - wenig über den Täter und die Taten selbst.

Erst gegen Ende des Romans wird die Story wieder rasanter und fesselt - was nur leider den schlappen Mittelteil nicht wettmachen kann. Insgesamt genauso schnell zu lesen wie andere Fitzeks, aber dieses Mal fehlte mir dieser "innere Zwang" jetzt sofort das Telefon auszuschalten um in Ruhe weiterlesen zu können und mir dabei vor Nervösität die Lippen zu zerbeißen.

Kleine "Gimmicks" sind natürlich auch wieder vorhanden - wie die Rückwärtszählung von Seiten und Kapiteln (was am Ende des Romans auch absolut Sinn ergibt) und ein Einbezug von Dr. Roth oder ein kurzer Rückbezug auf "Das Kind". Darüber hinaus bleibt aber selbst die Überlegung "Wer denn nun?" hinter den gewohnten spannungsgeladenen red herrings, die er sonst wunderbar beherrscht, zurück und ich war das erste Mal bei einem Fitzek-Roman nicht überrascht, da ich es mir auf der Hälfte schon denken konnte.

Es soll ja eine Fortsetzung geben....ich hoffe sehr dass sie stilistisch eher an die anderen Werke anknüpfen kann und dies nur ein "Ausrutscher" aufgrund der nahenden Geburt der Tochter war?!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Liga der Thrillerautoren 15. Juli 2011
Von T1000
Format:Taschenbuch
Der Augensammler ist unberechenbar, intelligent und ein Psychopath vom feinsten.
Erst tötet er die Mutter, verschleppt das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit zur Suche.
Schafft er es nicht innerhalt der Frist, so stirbt das Opfer im Versteck. Damit nicht genug, denn
allen Opfern fehlt immer das linke Auge.
Spuren gibt es bislang keine. So taucht eine blinde Physiotherapeutin auf die behauptet durch Körperberührung in die Vergangenheit sehen zu können.
So beginnt die Suche nach dem Augensammler.
Fitzek versteht es wieder meisterhaft menschliche Abgründe auf Papier zu bringen und mit jeder Seite eine große
Spannung zu erzeugen und zu halten.
Das Ende ist sehr überraschend und gelungen. Langeweile kann unmöglich aufkommen.
Für mich der bisher beste Thriller Fitzeks.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das älteste Spiel der Welt 20. August 2012
Von Hanna91 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Berliner Polizei jagt einen Täter, der mit seinen Opfern ein grausames Versteckspiel spielt: Zunächst tötet er die Mutter der Familie, dann entführt er das Kind und gibt dem Vater und den Ermittlern 45 Stunden Zeit, um es wiederzufinden. Bisher konnten die Kinder nach Ablauf der Zeit nur tot und mit nur noch einem Auge geborgen werden. Der Ex-Polizist und Journalist Alexander Zorbach berichtet regelmäßig über den Stand der Ermittlungen. Als der Augensammler seine vierte Spielrunde beginnt, wird Zorbach selbst zum Teil des Spiels: Offenbar spielt der Täter ihm exklusives Wissen zu, das ihn selbst zum Verdächtigen macht. Gemeinsam mit der blinden Physiotherapeutin Alina, welche den Augensammler getroffen haben will, begibt er sich auf die Suche…

Das Cover deutet mit dem blutigen Band, auf dem der Titel geschrieben steht, das Genre an, ist ansonsten aber nicht sehr aussagekräftig. Das Cover der Fortsetzung (Der Augenjäger) gefällt mir da schon sehr viel besser! Ein ähnliches Bild hätte ich mir auch auf dem Cover dieses Buches sehr gut vorstellen können.

Fitzeks Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass mich das Buch schnell in seinen Bann ziehen konnte. Sehr interessant fand ich die Idee, die Seitenzahlen und Kapitel rückwärts laufen zu lassen, das habe ich so bisher noch in keinem Buch erlebt. (Ich schaue beim Lesen immer sehr gerne nach, wie viele Seiten es noch bis zum Schluss sind. Die Arbeit wurde mir damit abgenommen!) Die Bedeutung des Rückwärtslaufes wird jedoch erst zum Schluss verraten. Gemeinsam mit dem Countdown des Versteckspiels hat mich dies sehr motiviert, möglichst schnell weiterzulesen, da ich unbedingt wissen wollte, was mich am Ende erwartet.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen superspannend
Der Augensammler ist für mich das beste Buch von Fitzek. Wie immer in einem Stil geschrieben, der sich super lesen lässt, man ist schnell in der Geschichte drin und kann... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von NS1980 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr spannend, aber mit unbefriedigendem Ende
Ich habe schon einige Bücher von Sebastian Fitzek gelesen und alle waren bislang spannend. So auch "Der Augensammler". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von V. Hanses veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super spannend!!
Dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit lesen "müssen". Fitzek versteht es, die Leser in seinen Bann zu ziehen. Ich freu mich schon auf den Augenjäger!!! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Björn Nolte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Über den Inhalt des Buches will ich gar nichts sagen. Entweder man mag Fitzek oder eben nicht (auch wenn es sich natürlich wieder um ein ausgezeichnetes Buch handelt ;)... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Seni veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein guter Anfang
„Der Augensammler“ ist der zweite Roman, den ich von Sebastian Fitzek lese. Bisher konnte er mich leider noch nicht komplett für sich begeistern. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von MayaShepherd veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannung pur!
Dieses Buch ist so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Es liest sich sozusagen wie Butter. Firzek schafft es immer wieder den Leser bei schauriger Laune zu halten!
Vor 13 Tagen von Pseudonym veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannung pur!
Dieses Buch musste ich fast auf einmal verschlingen obwohl ich am Strand lag. Klasse Geschichte und Sebastian Fitzek weiß auch hier Spannung gekommt aufzubauen und bis zum... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Nele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Augensammler
Super Krimi, ich konnte das Bucg nicht weglegen.
Spannend wie alle Bücher von Fitzek. Kann ich nur empfehlen dieses Buch.
Vor 15 Tagen von nicole tittko veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Augensammler
45 Stunden und 7 Minuten sind das Ultimatum, dass der Augensammler den Vätern gibt um ihre Kinder vor dem Tod zu retten... Doch ist das zu schaffen? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Palmyra veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie immer, Fitzek ist einfach super
Auch ein Fitzek zum schnellen Durchlesen.
Mich fasziniert immer diese tolle Schreibweise. Das war bestimmt nicht mein letzter Fitzek Thriller.
Vor 16 Tagen von Ramona Meier veröffentlicht
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