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Produktinformation
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"Durch Täuschung sollst du Krieg führen", lautet das Motto des Mossad, das der ehemalige CNN-Journalist Silva seinem Buch als Vorwort voranstellt. Im Zuge der jüngsten Ereignisse und ihrer fürchterlichen neuen Kalenderschreibung, erhält sein Thriller einen nachgerade prophetischen Anstrich. Mitten hinein katapultiert er uns in den Unruheherd Nahost, einer Welt der Schläfer und Selbstmordattentate, in der der Frieden ferner denn je zu sein scheint.
Zehn Jahre lang hatte Allon sich nach dem tragischen Verlust seiner Familie an einem einsamen Flecken Cornwalls verkrochen, um mithilfe seiner Gemälderestaurationen den inneren Frieden wiederzufinden. Er ahnte nicht, dass ein Sprengstoff-Attentat auf den israelischen Botschafter in Paris ihn mit einem Schlag in die unselige Vergangenheit zurückreißen sollte. Allons ehemaliger Vorgesetzter, der gewiefte und legendäre Mossad-Chef Ari Schamron, weiß nämlich, wer hinter dem Anschlag steckt -- und wie er den harmlosen, gebrochenen Restaurator wieder in den einstigen Killer verwandeln könnte.
Der fieberhafte Parcours um die halbe Welt, in der Allon seinem Erzfeind, dem fanatischen PLO-Abtrünnigen Tariq al-Harouni hinterherjagt, lässt den Atem stocken. Alte Rechnungen werden beglichen. Al-Harouni gilt als Drahtzieher bei der Auslöschung von Allons Familie, wurde doch einst sein eigener Bruder von einer Spezialeinheit des Mossad ermordet. Sie erraten die Identität des Mörders? Der Schurke indes plant längst Größeres, hat er doch den eigentlichen Verräter an der palästinensischen Sache schon ausgemacht -- und der sitzt weit oben! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Daniel Silvas "Der Auftraggeber" ist zu vergleichen mit Ken Foletts "Die Nadel", "Der Schlüssel zu Rebbeca" (die Szene mit dem Hausboot scheint Silva fast übernommen zu haben), und "Die Löwen". Erneut bringt Silva, wie in allen Romanen zuvor, eine Figur seines Vorgängerromans, diesmal "Der Botschafter", in diesen Roman unter, nämlich den Botschafter Douglas Cannon selbst. Viele Handlungsschauplätze und ein toller Stil machen die Romane von Daniel Silva immer zu einem besonderen Lesegenuss.
Wie schon Silvas Vorgänger `Der Botschafter' so kann auch dieser Roman nicht ganz an die Klasse von Silvas Bestseller `Der Maler' heranreichen. Silva ist zwar ein ausgezeichneter Erzähler und gewissenhafter Rechercheur, aber dem Roman fehlt der letzte Kick, der ihm eine 5-Sterne-Wertung verschafft hätte. Der Showdown ist spannend, erinnert aber stark an Joseph Finders `Die Stunde des Zorns'.
Der Auftraggeber ist trotz allem ein überdurchschnittlicher Thriller und sollte jeden Fan dieses Genres trotzdem zufriedenstellen.
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