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Der Außenseiter: Roman Gebundene Ausgabe – 17. Februar 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Goldmann Verlag (17. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442310784
  • ISBN-13: 978-3442310784
  • Originaltitel: Disordered Minds
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 925.481 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Kann man einen Mordfall auflösen, der mehr als 30 Jahre zurückliegt? Die quirlige und engagierte George Gardener, Stadtverordnete von Bournemouth, versucht es und erfährt dabei die Hilfe des Londoner Schriftstellers Dr. Jonathan Hughes. Durch ihn und sein Buch über Justizirrtümer wurde sie auf schwerwiegende Verfahrensfehler im Fall Howard Stamp hingewiesen. Stamp, ein geistig zurückgebliebener junger Mann, soll 1973 in Bournemouth seine Großmutter auf brutalste Weise umgebracht haben. Nach einem fragwürdigen Indizienprozess zu lebenslanger Haft verurteilt, hatte Stamp sich dann kurze Zeit später im Gefängnis das Leben genommen.

Die fast sechzigjährige George und der junge, steife Akademiker Jonathan sind sich anfangs nicht unbedingt sympathisch. Als sie –- krebskrank -– und er -– Sohn farbiger Einwanderer -- sich aber während ihrer gemeinsamen Recherchen ihre Lebenskrisen offenbaren müssen, freunden sie sich zaghaft an. Nach intensivem Studium der Prozessakten und Zeugenaussagen stoßen die beiden im Fall Stamp auf eine neue Spur ...

Minette Walters schafft mit Der Außenseiter wie schon in Der Nachbar ein komplexes Sozialdrama, dass tiefe Einblicke in die innere Zerrissenheit der britischen Klassengesellschaft gewährt. Gleichwohl werden jene, die Walters als Spannungsautorin kennen und schätzen, mit dem Roman wohl eher Schwierigkeiten haben. Mit den zahlreichen Identitätskonflikten und psychischen Wunden ihrer Figuren tut Walters zuviel des Guten. Das gerät vielleicht für manche Leser zur schweren Kost, denn in diesem Buch hat praktisch jeder Protagonist eine „schlimme Kindheit“ erlebt oder durchleidet schwere psychische Krisen. Sicher glänzt die Autorin nach wie vor mit eindringlichen Charakterzeichnungen, präzisen Dialogen und klugen Aktualitätsbezügen. Doch in Der Außenseiter gestaltet Walters ihren Plot insgesamt zu dokumentarisch, als habe sie sich angesichts ihres Materials, einer Vielzahl von Vernehmungsprotokollen und Presseberichten, nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit entscheiden können.

So wirkt Der Außenseiter auf eine eigenartige Weise unfertig. Gleichzeitig denkt man sich: Würde sich die britische „Queen of Crime“ doch lieber auf ihre Stärken besinnen und es ihren Lesern nicht so schwer machen. Denn was Walters an Einsichten in die menschliche Natur und deren Schattenseiten gewährt, wie sie ihre Geschichte hier hintergründig in den Realitätsfluss des Irak-Kriegs und des 11. September einbettet, das bleibt in seinen Ansätzen natürlich immer noch sehr lesenswert. --Christian Koch

Pressestimmen

"... Fast jedes Jahr erscheint seither ein neuer Roman der Engländerin. In diesem Jahr ,Der Außenseiter', eines ihrer besten Bücher der letzten Jahre." (NDR )

"Minette Walters hat das Warten ihrer treuen Fans belohnt. In ,Der Außenseiter' zeigt die Grande Dame des psychologischen Spannungsromans erneut ihr Können." (Nordbayerische Kurier )

"Überaus lesenswerter, scharf beobachteter Report über soziale Verwahrlosung und Klassenjustiz.“ (Der Standard )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra N. am 22. August 2007
Format: Taschenbuch
Zum Thema: Ein Mordfall, der 30 Jahre zurückliegt, soll neu aufgerollt werden. Dabei gerät ein zusätzliches Verbrechen aus derselben Zeit an demselben Ort ins Visier.
Die Pluspunkte des Buches: 1. Zwei interessante Typen ermitteln, ein neurotischer Anthropologe von der Uni und eine ältere, sympathische Individualistin. Dieses Gespann wird über einige witzige, gut platzierte, spannungsreiche Dialoge zusammen gebracht. 2. Außerdem wird dem (deutschen) Leser auch das politische Klima in England zum Eintritt in den Irakkrieg in Andeutungen vermittelt. 3. Und schließlich kann man bis zum Schluss die Lösung des Falles nicht vorhersehen, so wie es sich für einen guten Krimi eben auch gehört.
Die Schwächen des Buches: 1. Die Konstruktion, warum sich überhaupt alle für die alte Mordgeschichte interessieren sollen (ein Kapitel in einem Buch über Justizirrtümer) gerät leider etwas dünn, so dass die darauf aufgebaute Story hin und wieder mal wacklig wirkt. 2. Und dass die Autorin den Roman wie eine Dokumentation mit Zeitungsausschnitten, Protokollen, E-Mails und Szenenbeschreibungen aufzieht, war auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. Das kommt denn doch zu nüchtern daher, verhindert einen flüssigen Text und bringt die Charaktere von Opfern und Tätern in zu große Distanz zum Leser.
Daraus folgt: drei Sterne.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabrina am 30. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
In seinem neuesten Buch beschäftigt Sozialwissenschaftler und Anthropologe Jonathan Hughes sich mit Justizirrtümern, vor allem solchen, bei denen zugunsten einer schnellen Aufklärung auf Berücksichtigung aller Fakten und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verzichtet wurde. Howard Stamp ist so ein Fall. Der schüchterne Sprachbehinderte wurde 1970 für den Mord an seiner Großmutter verurteilt, in einem Prozess, der auf aus heutiger Sicht fragwürdigen Indizien beruhte. Howard brachte sich nach kurzer Zeit im Gefängnis um, weswegen sein Fall nie wieder aufgerollt wurde. Jetzt untersucht Dr. Hughes den Fall und trifft dabei auf George Gardener, die in derselben Straße wohnt wie einst Howards Großmutter und schon lange eigene Recherchen durchführt. Das erste Treffen der beiden endet in einem Fiasko und die Zusammenarbeit scheint beendet, bevor sie eigentlich begonnen hat, doch dann geschieht etwas, was ein neues Licht auf die Untersuchungen wirft, und die beiden wieder an einen Tisch bringt.
Wie immer in Minette Walters' Büchern sind es die Charaktere, die das Lesen zum Genuss machen. George und Jonathan, zwei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen sich zusammen raufen, und darüber zu lesen, war höchst unterhaltsam. Wie die Autorin es immer wieder schafft, diese komplexen, teilweise unbequemen und dennoch faszinierenden Charaktere zu entwickeln, ist bemerkenswert. Aber auch die Geschichte überzeugt in "Der Außenseiter". Aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen wird auf die Zeit des Mordes zurückgeblickt, wobei jeder versucht, sich in ein gutes Licht zu stellen und die Schuld anderen zuzuschieben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 4. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Der junge, leicht behinderte Howard wurde beschuldigt, seine Großmutter ermordet zu haben. Er gestand, widerrief und beging, nachdem er verurteilt worden war, Selbstmord. Zur gleichen Zeit verschwand die damals 13jährige Cill, die Howard und seine Großmutter gut gekannt hatte, nach einer Vergewaltigung. Der Anthropologe Jonathan Hughes stellt 30 Jahre später in einem Buch die Fehler des Verfahrens dar und ruft die Stadträtin George Gardener auf den Plan, und gemeinsam gehen sie die Aufgabe an, Howard zu rehabilitieren.
Das Konzept "Verbrechen wird nach Jahrzehnten aufgeklärt" geht in vielen Krimis spannend auf. In dem vorliegenen leider nicht. Nachdem in Kapitel 1 die Vergewaltigung unmittelbar erzählt wird, ist der Rest des Buches in doppelter Distanz aufgebaut. Eine erste Distanzierung erlebt der Leser dadurch, dass er nicht am Geschehen selbst beteiligt ist; er erfährt von den eigentlichen Zusammenhängen durch jemanden, der selbst nur aus zweiter Hand davon erfahren und darüber gelesen hat. Die weitere Distanz wird durch Jonathan hergestellt, der als Protagonist nicht gerade eine Identifikationsfigur darstellt. Nicht genug, dass er sich als Ekelpaket entpuppt, auch die Widersprüchlichkeiten, mit denen die Autorin ihn versieht, löst sie nicht auf: Angeblich als Wissenschaftler ein Verfechter seiner Ideen und im persönlichen Leben ein Feigling - der erst durch George Mut lernt - führt er sich jedoch schon in der erste Szene ein als schlagfertiger Kämpfer und durchaus in der Lage einzustecken und auszuteilen.
Auch das Verfahren im letzten Drittel, Dialoge oder Erzähltexte durch E-Mail-Verkehr zu ersetzen, macht den Fortgang der Ereignisse steif und träge.
Wer darauf gewartet hat, dass Minette Walters wieder einen Roman von der Qualität und Spannung ihrer Erstlinge geschrieben hat, muss also weiter warten.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von belladonna am 15. Juni 2007
Format: Taschenbuch
Leider ist dieser Roman von Minette Walters im Vergleich zu anderen Ihrer Bücher wie z.B. "Die Bildhauerin" mehr als enttäuschend.
Die Story wirkt mehr als einmal ungeheuer langatmig und an den Haaren herbeigezogen, was schon mit den beiden eher unglücklich dargestellten Protagonisten beginnt.
Ich habe von Beginn an nicht in die Geschichte hineingefunden, mich aber bis zum Schluss mehr oder weniger durchgequält.Die ganze Geschichte- wäre sie spannend und treffend erzählt worden- käme gut mit der Hälfte der Seiten aus. Auch das offene Ende ist nicht das, was man als Krimiliebhaber lesen möchte. Ich schreibe ungern schlechte Bewertungen, aber bei diesem Buch blieb mir gar nichts anderes übrig. Schade, ich befürchte, das Geld ist bei einem anderen Buch besser angelegt.
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