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Der Außenseiter: Roman
 
 
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Der Außenseiter: Roman [Gebundene Ausgabe]

Minette Walters , Mechtild Sandberg-Ciletti
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (17. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442310784
  • ISBN-13: 978-3442310784
  • Originaltitel: Disordered Minds
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.934 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Minette Walters
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kann man einen Mordfall auflösen, der mehr als 30 Jahre zurückliegt? Die quirlige und engagierte George Gardener, Stadtverordnete von Bournemouth, versucht es und erfährt dabei die Hilfe des Londoner Schriftstellers Dr. Jonathan Hughes. Durch ihn und sein Buch über Justizirrtümer wurde sie auf schwerwiegende Verfahrensfehler im Fall Howard Stamp hingewiesen. Stamp, ein geistig zurückgebliebener junger Mann, soll 1973 in Bournemouth seine Großmutter auf brutalste Weise umgebracht haben. Nach einem fragwürdigen Indizienprozess zu lebenslanger Haft verurteilt, hatte Stamp sich dann kurze Zeit später im Gefängnis das Leben genommen.

Die fast sechzigjährige George und der junge, steife Akademiker Jonathan sind sich anfangs nicht unbedingt sympathisch. Als sie –- krebskrank -– und er -– Sohn farbiger Einwanderer -- sich aber während ihrer gemeinsamen Recherchen ihre Lebenskrisen offenbaren müssen, freunden sie sich zaghaft an. Nach intensivem Studium der Prozessakten und Zeugenaussagen stoßen die beiden im Fall Stamp auf eine neue Spur ...

Minette Walters schafft mit Der Außenseiter wie schon in Der Nachbar ein komplexes Sozialdrama, dass tiefe Einblicke in die innere Zerrissenheit der britischen Klassengesellschaft gewährt. Gleichwohl werden jene, die Walters als Spannungsautorin kennen und schätzen, mit dem Roman wohl eher Schwierigkeiten haben. Mit den zahlreichen Identitätskonflikten und psychischen Wunden ihrer Figuren tut Walters zuviel des Guten. Das gerät vielleicht für manche Leser zur schweren Kost, denn in diesem Buch hat praktisch jeder Protagonist eine „schlimme Kindheit“ erlebt oder durchleidet schwere psychische Krisen. Sicher glänzt die Autorin nach wie vor mit eindringlichen Charakterzeichnungen, präzisen Dialogen und klugen Aktualitätsbezügen. Doch in Der Außenseiter gestaltet Walters ihren Plot insgesamt zu dokumentarisch, als habe sie sich angesichts ihres Materials, einer Vielzahl von Vernehmungsprotokollen und Presseberichten, nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit entscheiden können.

So wirkt Der Außenseiter auf eine eigenartige Weise unfertig. Gleichzeitig denkt man sich: Würde sich die britische „Queen of Crime“ doch lieber auf ihre Stärken besinnen und es ihren Lesern nicht so schwer machen. Denn was Walters an Einsichten in die menschliche Natur und deren Schattenseiten gewährt, wie sie ihre Geschichte hier hintergründig in den Realitätsfluss des Irak-Kriegs und des 11. September einbettet, das bleibt in seinen Ansätzen natürlich immer noch sehr lesenswert. --Christian Koch

Pressestimmen

"... Fast jedes Jahr erscheint seither ein neuer Roman der Engländerin. In diesem Jahr ,Der Außenseiter', eines ihrer besten Bücher der letzten Jahre." (NDR )

"Minette Walters hat das Warten ihrer treuen Fans belohnt. In ,Der Außenseiter' zeigt die Grande Dame des psychologischen Spannungsromans erneut ihr Können." (Nordbayerische Kurier )

"Überaus lesenswerter, scharf beobachteter Report über soziale Verwahrlosung und Klassenjustiz.“ (Der Standard )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht nur schlecht 22. August 2007
Von Petra N.
Format:Taschenbuch
Zum Thema: Ein Mordfall, der 30 Jahre zurückliegt, soll neu aufgerollt werden. Dabei gerät ein zusätzliches Verbrechen aus derselben Zeit an demselben Ort ins Visier.
Die Pluspunkte des Buches: 1. Zwei interessante Typen ermitteln, ein neurotischer Anthropologe von der Uni und eine ältere, sympathische Individualistin. Dieses Gespann wird über einige witzige, gut platzierte, spannungsreiche Dialoge zusammen gebracht. 2. Außerdem wird dem (deutschen) Leser auch das politische Klima in England zum Eintritt in den Irakkrieg in Andeutungen vermittelt. 3. Und schließlich kann man bis zum Schluss die Lösung des Falles nicht vorhersehen, so wie es sich für einen guten Krimi eben auch gehört.
Die Schwächen des Buches: 1. Die Konstruktion, warum sich überhaupt alle für die alte Mordgeschichte interessieren sollen (ein Kapitel in einem Buch über Justizirrtümer) gerät leider etwas dünn, so dass die darauf aufgebaute Story hin und wieder mal wacklig wirkt. 2. Und dass die Autorin den Roman wie eine Dokumentation mit Zeitungsausschnitten, Protokollen, E-Mails und Szenenbeschreibungen aufzieht, war auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. Das kommt denn doch zu nüchtern daher, verhindert einen flüssigen Text und bringt die Charaktere von Opfern und Tätern in zu große Distanz zum Leser.
Daraus folgt: drei Sterne.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabrina
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem neuesten Buch beschäftigt Sozialwissenschaftler und Anthropologe Jonathan Hughes sich mit Justizirrtümern, vor allem solchen, bei denen zugunsten einer schnellen Aufklärung auf Berücksichtigung aller Fakten und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verzichtet wurde. Howard Stamp ist so ein Fall. Der schüchterne Sprachbehinderte wurde 1970 für den Mord an seiner Großmutter verurteilt, in einem Prozess, der auf aus heutiger Sicht fragwürdigen Indizien beruhte. Howard brachte sich nach kurzer Zeit im Gefängnis um, weswegen sein Fall nie wieder aufgerollt wurde. Jetzt untersucht Dr. Hughes den Fall und trifft dabei auf George Gardener, die in derselben Straße wohnt wie einst Howards Großmutter und schon lange eigene Recherchen durchführt. Das erste Treffen der beiden endet in einem Fiasko und die Zusammenarbeit scheint beendet, bevor sie eigentlich begonnen hat, doch dann geschieht etwas, was ein neues Licht auf die Untersuchungen wirft, und die beiden wieder an einen Tisch bringt.

Wie immer in Minette Walters' Büchern sind es die Charaktere, die das Lesen zum Genuss machen. George und Jonathan, zwei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen sich zusammen raufen, und darüber zu lesen, war höchst unterhaltsam. Wie die Autorin es immer wieder schafft, diese komplexen, teilweise unbequemen und dennoch faszinierenden Charaktere zu entwickeln, ist bemerkenswert. Aber auch die Geschichte überzeugt in "Der Außenseiter". Aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen wird auf die Zeit des Mordes zurückgeblickt, wobei jeder versucht, sich in ein gutes Licht zu stellen und die Schuld anderen zuzuschieben. In diesem Gerüst aus Lügen und Halbwahrheiten versuchen George und Jonathan die Wahrheit zu erkennen und müssen dabei ein ums andere Mal ihre Ansichten revidieren. Das Ende erschien mir dann allerdings etwas hastig abgewickelt und nicht hundertprozentig überzeugend. Minette Walters' Bücher enden häufig so, dass man noch lange über sie nachdenken und sich seine eigene Meinung bilden muss, diesmal schienen mir dann aber doch zu viele Fragen offen zu bleiben.

Dennoch ist "Der Außenseiter" wieder ein gut gelungener psychologischer Krimi, der soziale Probleme wie häusliche Gewalt und Rassismus aufgreift und schonungslos untersucht.

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 15. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Leider ist dieser Roman von Minette Walters im Vergleich zu anderen Ihrer Bücher wie z.B. "Die Bildhauerin" mehr als enttäuschend.
Die Story wirkt mehr als einmal ungeheuer langatmig und an den Haaren herbeigezogen, was schon mit den beiden eher unglücklich dargestellten Protagonisten beginnt.
Ich habe von Beginn an nicht in die Geschichte hineingefunden, mich aber bis zum Schluss mehr oder weniger durchgequält.Die ganze Geschichte- wäre sie spannend und treffend erzählt worden- käme gut mit der Hälfte der Seiten aus. Auch das offene Ende ist nicht das, was man als Krimiliebhaber lesen möchte. Ich schreibe ungern schlechte Bewertungen, aber bei diesem Buch blieb mir gar nichts anderes übrig. Schade, ich befürchte, das Geld ist bei einem anderen Buch besser angelegt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schade!
"Der Außenseiter" von Minette Walters reicht meiner Meinung nach nicht an ihre Vorgängerromane wie "Die Bildhauerin" oder "Das Echo" heran. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von evelynmartina veröffentlicht
kann mich nur anschliessen!
liebe Minette Walters, diesmal leider nicht....! Eigentlich bin ich ein wirklicher Fan dieser Autorin, diesmal jedoch gelang es mir nicht den Faden zu finden bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Sabine Müller veröffentlicht
Habe Buch auf Seite 53 weg gelegt
Also wenn man so den Vorspann liest, dann scheint es echt spannend zu sein, doch als ich anfing zu lesen, dann kam es mir vor, als würde ich x mal das selbe lesen nur aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2010 von GoldenesReh
Spannung auf jeder Seite
Ich war skeptisch bei diesem Buch, da ich schon einmal etwas von M. Walters gelesen habe, was mir nicht gefallen hat. Aber von diesem Werk bin ich einfach begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2008 von Schäfchen
man hat mir dieses buch aufgedrängt...
...und ich habe mich nach 2 wochen gezwungen, es anfangen zu lesen.

anfangs tat ich mir ein bißchen schwer, weil ich es ziemlich verwirrend fand und ich die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2008 von Snorkfräulein
Krimi und/oder Sozialdrama?
Die Buchstory mutet mehr nach Sozialdrama an als nach guter Krimilektüre.
Für meinen Geschmack wird zuviel auf die ach so schlechte Kindheit der Protagonisten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2008 von Chris Bayer
Nicht das Beste, aber trotzdem ok
Dieses Buch ist bestimmt nicht das beste von Minette Walters. Ich fand´s am Anfang ganz interessant, wie dem Leser Dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2008 von Matma
Der Titel war leider das einzige spannende an diesem Buch!!
Dies war mein erstes und gleichzeitig leider auch mein letztes Buch von Minette Walters. Es war wirklich sehr sehr wenig Spannung! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von M. Weber
...... na so schlecht ist es auch wieder nicht!!!!
Sicherlich ist es kein spannender Thriller, aber für mich hält sich die Spannung durch das ganze Buch hindurch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2008 von Jamoca
Geschichte mir Hintergrund...
Die Story beginnt in diesem Buch sehr langsam- was bestimmt nicht jedermanns Sache ist. Es geht auf eine Kleine Zeitreise in die Vergangenheit aus welcher sich dann ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von Lana
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