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Der Asteroidenkrieg.
 
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Der Asteroidenkrieg. [Taschenbuch]

Ben Bova , Martin Gilbert
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 460 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1. (Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453870719
  • ISBN-13: 978-3453870710
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 702.629 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit einigen Jahren entwirft Ben Bova eine große Geschichte des 21. Jahrhunderts. In nunmehr fünf Romanen erforscht er unser Sonnensystem und zugleich die Zukunft der Menschheit. Nachdem er seinen Erzählerblick bisher auf Mars, Venus und Jupiter gerichtet hat, geht die Reise dieses Mal in den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

Der Treibhauseffekt hat katastropahle Folgen für das Klima der Erde: Die Küsten der Meere sind weiträumig überflutet, Anbaugebiete und Weidegründe trocknen aus, Heimatlosigkeit und Hunger sind allgegenwärtig. Vor diesem Hintergrund schließen sich der Raumfahrtunternehmer Dan Randolph und der reiche Konzernerbe Martin Humphries zusammen. Mithilfe neuartiger Raketenantriebe und Nanotechnologie hoffen sie, den Asteroidengürtel ausbeuten zu können und der Menschheit dringend benötigte Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Alsbald zeichnet sich jedoch ab, dass Humphries keineswegs aus unneigennützigen Motiven handelt, sondern nur seine Macht und sein Vermögen vergrößern möchte. Als Randolph an Bord der Starpower I zu einer Expedition aufbricht, ahnt er nicht, dass sein Partner ihm eine tödliche Falle stellt.

Der Asteroidenkrieg hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits erzählt Bova eine äußerst spannende Geschichte, schneidet gekonnt zwischen Konzernintrigen auf Mond und Erde und der Raummission hin und her. Andererseits ist seine Prosa oft hölzern, seine Vision der Zukunft eher altbacken, und vor allem sein Frauenbild allzu konservativ. Liest man diesen Roman mit den Augen eines 14-jährigen Jungen, der in der 1950er-Jahren aufwächst, ist er durchaus vergnüglich. Am Anfang des 21. Jahrhunderts wirkt er dagegen leider etwas antiquiert. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Seine großen Planetenromane "Mars", "Venus" und "Jupiter" machten Ben Bova zu einem der bekanntesten und bestverkauften SF-Autoren der Welt. Auch sein neues Buch stellt einmal mehr unter Beweis, dass es ihm wie keinem anderen gelingt, das Goldene Zeitalter der Science-Fiction wieder aufleben zu lassen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Müder Auftakt 9. Oktober 2003
Von albrecht
Mit diesem Buch beginnt ein Romanzyklus. Es ist also kein einzeln für sich stehendes Werk, so wie Bovas Vorgängerromane Mars, Venus, Jupiter, Rückkehr zum Mars. Das wäre nun an sich kein Beinbruch, nur hätte der Heyne-Verlag gut daran getan, das auch so im Titel zu vermerken, um den unschuldigen Leser zu warnen.
Bova kommt in diesem Buch irgendwie nicht von der Stelle. Mir hat es gefallen, wie er ins einen letzten Werken den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat - bei der SF immer noch ein vergleichsweise seltenes Vergnügen. Beim "Asteroidenkrieg" artet das ganze jedoch dermaßen in eine Soap-Opera Handlung a la Dallas oder Denver aus, daß es einem die Schuhe auszieht. Haufenweise düstere Ankündigungen, dramatische Begegnugnen, aus denen nichts wird, böse Intriganten und gute Helden, und kein Schluß. Dazu kommen einige Gimmicks aus der Mottenkiste, ein unsichtbar-machender Mantel und Nanomaschinen, die irgendwie als deus ex machina fungieren.
Zu allem Überfluß hat der Übersetzer offenbar auch nicht viel mit dem Buch anfangen können und sehr schluderig gearbeitet. "Wie ist der Status deines Vaters?" heißt es da auf deutsch, als der Held des Buchs sich bei seinem japanischen Kollegen danach erkundigt, wie es dessen Vater ginge. "Status"? Nicht eher "Zustand"? An anderen Stellen wußte der Üebrsetzer offenbar nicht mehr, was er fünf Zeilen darüber übersetzt hat. Formulierungen passen nicht zusammen und man muß sie zurück ins Englische übersetzen, um den logischen Fluß zu erkennen.
Einen kleinen Bonus gibt es, weil das Buch nicht mit eitel Freude endet. Ansonsten: eine flache Space Opera, die man vielleicht um 1940 noch den Lesern anbieten konnte. Heutzutage kann man mehr erwarten. So sehr ich den guten Ben Bova auch schätze, er muß sich in den nächsten Teilen schon sehr steigern, damit aus dem Zyklus noch was wird. Hoffen wir, daß auch der Verlag dann etwas mehr mitdenkt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Gott, wie habe ich "Mars" von Ben Bova verschlungen. Spannend und schlüssig vom Anfang bis zum Schluß. Und nun so was. Zwar flüssig zu lesen, aber eher Massenware. Keine wirklich neuen Ideen, alles schon irgendwo einmal gelesen und hier nur neu komponiert. Wenn mich überhaupt etwas überzeugt, dann ist es die immer wieder durchscheinende Sachkenntnis Bovas bei der Beschreibung des Mondes, der Mondsiedlung des Raumfluges und so weiter. Aber der Rest bleibt Längen hinter den Erwartungen zurück. Und leider tut die rumpelige Übersetzung ihres dazu. Da bleibt nur zu hoffen, daß sich Bova in der fälligen Fortsetzung gewaltig steigert. Die drei Sterne gibt es nur, weil der Roman für Bova-Einsteiger akzeptables Lesefutter ist. Bova-Fans werden enttäuscht. Schade.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 30. September 2003
Von Ein Kunde
War schon nach den hervorragenden Mars Büchern ein Einbruch bei den Romanen Venus und Jupiter zu verzeichnen, hat Bova mit diesem Buch einen Tiefstand erreicht. Eine platte Story mit stereotypen Charakteren, deren Verhaltensweisen schon in den SF Space Operas der 60er veraltet wirkte.
Auch kann er hier nicht, wie es sonst seine Stärke ist, durch die beschriebene (Nano-)Technik Spannung erzeugen, sie wirkt eher unbeholfen, fast schon lächerlich.
Schade um eine Serie, die so stark begann.
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