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Der Arzt von Stalingrad
 
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Der Arzt von Stalingrad [Gebundene Ausgabe]

Heinz G. Konsalik
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 311 Seiten
  • Verlag: Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3704313777
  • ISBN-13: 978-3704313775
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.714 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Grauen des Krieges, die Weite der russischen Steppe und das Schweigen des Todes sind die beherrschenden Themen dieses realistischen Romans. Den erschütternden Hintergrund bildet das riesige Kriegsgefangenenlager von Stalingrad mit den Resten der deutschen 6. Armee. Es ist der große tragische Bericht über jene Männer, die in eisigen Winterstürmen und unter primitivsten Verhältnissen, ohne ausreichende Instrumente nur eine Aufgabe kannten. Anderen zu helfen. Da ist der Lagerarzt Dr. Böhler, der jene legendäre Operation vollzieht, die in Windeseile in allen Gefangenenbaracken von Odessa bis Astrachan mythischen Ruhm gewinnt.

Über den Autor

Heinz G. Konsalik wurde 1921 in Köln geboren. Er studierte zunächst Medizin, wechselte jedoch sehr bald zum Studium der Theaterwissenschaft, Literaturgeschichte und Zeitungswissenschaft. Im Zweiten Weltkrieg war er Kriegsberichterstatter. Nach Kriegsende arbeitete er als Dramaturg und Redakteur, seit 1951 war er freier Schriftsteller. Im Oktober 1999 verstarb Heinz G. Konsalik im Alter von 78 Jahren. Er galt als international erfolgreichster deutscher Autor.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. E.
Von Amazon bestätigter Kauf
Konsaliks Roman basiert auf den Kriegsgefangenschafts-Erlebnissen des Arztes Dr. med. Ottmar Kohler (1908-1979).

Dr. Kohler war Facharzt für Chirurgie und wurde im Sommer 1939 zum Kriegsdienst eingezogen. Als Stabsarzt geriet
er im Februar 1943 im Kessel von Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Erst im Jahre 1954 kehrte er in
die Heimat zurück.
In sowjetitischen Kriegsgefangenen-Lagern arbeitete er als Arzt unter heute unvorstellbaren Verhältnissen. Eine
Oberarm-Amputation gelang ihm mit einer geborgten Eisensäge, eine Schädel-Operation mit Bohrer und Meißel aus der Lagerschreinerei.

Heinz G. Konsalik verarbeitete die gesammelten Berichte entlassener Kriegsgefangener über Dr. Kohler in seinem
Roman "Der Arzt von Stalingrad", erschienen 1956.
Konsaliks Roman wurde 1958 unter gleichnamigem Titel verfilmt.
Der Schauspieler O.E. Hasse verkörpert in dieser Verfilmung die Rolle des Dr. Kohler.
Im Roman und in der Verfilmung heißt Dr. Kohler "Dr. Böhler".

FAZIT:

Dr. Kohler arbeitete als Chirurg in einem deutschen Feldlazarett in Stalingrad. Nach einer Verwundung -Ende 1942-
hatte er die Möglichkeit, in die Heimat entlassen zu werden. Dr. Kohler zog es aber vor, bei seinen Verwundeten zu
bleiben und geriet mit diesen im Februar 1943 im Kessel von Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft, die für
ihn bis 1954 dauern sollte. Auch in der Kriegsgefangenschaft ließ er seine Kameraden nicht im Stich und erwarb sich
nicht nur die Hochachtung der deutschen Kriegsgefangenen, sondern auch die der sowjetischen Bewacher.

Ich habe die Rezensionen zu diesem Roman und auch die Diskussionen dazu gelesen.
Ich respektiere die Meinungen der Verfasser, man sollte aber auch bedenken:

1. Dieser Roman beschreibt die -heute nahezu unvorstellbaren- Lebensbedingungen deutscher Kriegsgefangener in sowje-
tischen Kriegsgefangenen-Lagern.
2. Dieser Roman beruht auf den -von Konsalik gesammelten- Berichten entlassener deutscher Kriegsgefangener über den
realen "Arzt von Stalingrad", den Stabsarzt Dr. Kohler.
3. Dieser Roman entstand in einer Zeit, in der noch immer deutsche Kriegsgefangene in sowjetischen Kriegsgefangenen-
Lagern saßen.
4. Was deutsche Soldaten (aber auch sowjetische Soldaten) an der Ostfront erdulden mussten, kann unsere Generation
nicht mehr nachvollziehen. Mein eigener Großvater war an der Ostfront und hatte das Glück, dass er schwerverwundet
aus Stalingrad ausgeflogen wurde, als dies noch möglich war. Nach seiner Genesung wurde er wieder an der Ostfront
eingesetzt bis zu seiner letzten schweren Verwundung Ende 1944.
5. Man sollte diesen Roman -da er aus den gesammelten Berichten entlassener Kriegsgefangener entstand- heute bewerten
als Versuch, Erlebtes "aufzuarbeiten" und "zu verarbeiten" und daher auch als "Zeitdokument" der Nachkriegszeit werten.
6. Ein weiteres wichtiges Zeitdokument eines "Arztes in Stalingrad" wurde auch als Buch veröffentlicht, nämlich die
gesammelten Briefe des Regimentsarztes Dr. med. Horst Rocholl (1908-2003).

Abschließend bleibt anzumerken:

Über Konsaliks Roman -und auch dessen Verfilmung- kann man sicherlich geteilter Meinung sein.
Aber vielleicht sorgt er dafür, dass ein überzeugter Christ und aufopferungsvoller Arzt nicht in Vergessenheit gerät:

Dr. med. Ottmar Kohler, der "Arzt von Stalingrad".
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13 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Der Arzt von Stalingrad" ist kaum zu überbieten an Rassismus, faschistoidem Gedankengut und Revisionismus. Konsalik verurteilt in diesem Buch die Verbrechen der Russen an deutschen Kriegsgefangenen, um einen Satz weiter die Verbrechen von SS und Wehrmacht an Russen zu verharmlosen und zu relativieren.
Besonders der Rassismus begegnet einem an vielen Stellen: "Er wurde steif und spürte Brutalität in sich aufsteigen. Das erschreckte ihn, aber er wehrte sich nicht dagegen. Es ist meine Natur, dachte er, ich bin ein Russe!" oder "Ein Asiate, dachte Major Worotilow, In seinem Hals würgte der Ekel" oder "Es fiel ihm schwer, zu dem kleinen, armseligen Juden `Genosse' zu sagen und ihn als seinesgleichen anzuerkennen. Aber er würgte es heraus, eingedenk der Ideologie, der er diente und die keine Rassen kannte, keine Hautfarben und keine Nationen, nur den Ruf der roten Fahne der Revolution."
So ähnlich schrieb übrigens auch Hitler in "Mein Kampf".
Eine "Ideologie [...] die keine Rassen kannte" (sic!). Sowas aber auch, eine Ideologie, welche die NS-Rassenlehre ablehnt! Das kann ja nur der beginnende Untergang des Abendlandes sein!
Zum Glück jedoch, findet "der Russe" aber seinen Lehrmeister im edlen Deutschen, der ihm Moral und Anstand beibringt!
Na dann, Sieg Heil, Herr Konsalik!
Übrigens: Ab 1939 hatte Konsalik für die GeStaPo gearbeitet. Ich denke, Konsalik selbst hat nie überwunden, daß das NS-Regime besiegt wurde. Mit diesem Buch versucht er, die deutsche Niederlage in einen moralischen Sieg über "den Russen" umzumünzen.
"Der Arzt von Stalingrad" soll sein bestes Buch gewesen sein - da möchte ich keine anderen Bücher von ihm lesen. Dieses jedoch mußte ich für die Anfertigung einer literaturwissenschaftlichen Arbeit lesen - in meinem Hals würgte der Ekel...
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nymphomanic. 21. März 2010
This book only earned it's additional second star because the idea in it really isn't bad. The writing is okay, as well. But what is most striking about this novel are the ridiculously bad, if not stupidly written characters. Konsalik clearly writes characters a way he'd like them, and he likes nymphomanic women, and many of them. In fact, there is not one female character in his novel who isn't nymphomanic, and of course the poor male characters aren't to be blamed that they have to lust for them?
But also the male characters rarely get beyond being sterotypical figures in something that at times feels like a cardboardtheatre in Konsalik's writing, which unfortunately never grows beyond being a better dime novel.

If it weren't for the interesting plot behind it and an okay pace of writing, this would've gotten one star from me.
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