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Der Archipel GULAG 1 [Taschenbuch]

Alexander Solschenizyn , Anna Peturnig
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Januar 1970
Alle Abkürzungen, die der bürokratisierte Terror zur Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit hervorgebracht hat, sind hässliche Gebilde, heißt es an einer Stelle in Solschenizyns Werk, dessen Titel selbst aus dieser sprachlichen Sphäre stammt: GULAG (Glawnoje Uprawlenie Lagerej - Hauptverwaltung der Lager) und das diesem Amt unterstehende Inselreich von Straflagern, die 'krebsig, bösartig wuchernd' das Staatsgebiet der Sowjetunion überall bedecken - dies sind die beiden Elemente, aus denen die Überschrift sich zusammensetzt. Was die folgenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs... (Neue Züricher Zeitung).

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. Januar 1970)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499141965
  • ISBN-13: 978-3499141966
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 697.735 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Alexander Solschenizyn verbrachte viele Jahre seines Lebens in den Straflagern Sibiriens und in der Verbannung. Gestützt auf seine eigenen Erfahrungen und die Berichte von über 200 Überlebenden hat er zwischen 1958 und 1967 ein aufrüttelndes Epos geschaffen, das die "unmenschliche Macht von Menschen über Menschen" bezeugt: Der Archipel Gulag.

Das Buch besteht aus drei Bänden. Im ersten Band steht die geschichtliche Entwicklung des Systems im Mittelpunkt. Band 2 schildert die Lagerwelt aus der Sicht der verschiedenen Gruppen, die sie bevölkerten und beschreibt den Weg der Häftlinge von der Einlieferung bis zum Tode durch Erschöpfung, Krankheiten oder den Sadismus der Bewacher. Mit dem dritten Band ist das Werk abgeschlossen. Er handelt von der Bestrafung politischer Häftlinge unter dem zaristischen und dem bolschewistischen System, schildert die Massenvertreibung ganzer Klassen, die Zwangsumsiedlung ganzer Völker und gibt einen Ausblick auf die Zeit nach Stalin.

Solschenizyn nennt Der Archipel Gulag den "Versuch einer künstlerischen Bewältigung", "all jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen". Das Buch ist ein Aufschrei, eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit, gegen die Unfreiheit und gegen den Terror. Solschenizyn hat das sowjetische Lagersystem weltweit bekanntgemacht, er hat die Öffentlichkeit aufgerüttelt und er hat das Sowjetunionbild des Westens maßgeblich geprägt. Es mag inzwischen wissenschaftlich fundiertere Arbeiten über den Gulag geben, an der herausragenden Bedeutung von Solschenizyns Werk ändert das nichts.

Mögen die Lager auch verschwunden sein, Solschenizyns Botschaft ist heute noch so aktuell wie vor dreißig Jahren: "Es wurde mir nach und nach klar, daß die Grenze zwischen Gut und Böse nicht zwischen Staaten, Klassen oder Parteien verläuft, sondern quer durch das Herz des Menschen. Es ist unmöglich, das Böse ganz aus der Welt zu schaffen, aber es ist möglich, es aus dem Innern des einzelnen Menschen zu vertreiben." --Stephan Fingerle -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Alle Abkürzungen, die der bürokratisierte Terror zur Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit hervorgebracht hat, sind hässliche Gebilde, heißt es an einer Stelle in Solschenizyns Werk, dessen Titel selbst aus dieser sprachlichen Sphäre stammt: GULAG (Glawnoje Uprawlenie Lagerej - Hauptverwaltung der Lager) und das diesem Amt unterstehende Inselreich von Straflagern, die'krebsig, bösartig wuchernd' das Staatsgebiet der Sowjetunion überall bedecken - dies sind die beiden Elemente, aus denen die Überschrift sich zusammensetzt. Was die folgenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs... (Neue Züricher Zeitung).

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Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GULAG - Die dunkle Seite der Sowjetunion 3. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dieses Buch war für alle Interessenten in der DDR bis zum Mauerfall ein Mythos. Natürlich kannte man das Thema, wusste aus dem West-TV in etwa, was Solschenizyn da präsentierte und ahnte vielleicht Schreckliches. Als man es dann endlich lesen kann, kommt alles viel schlimmer...

Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Seiten seines Buches die tiefe Menschenverachtung des Systems. Hier werden nicht nur Abweichler kaltgestellt und aus dem Verkehr gezogen, nein, JEDEN kann es treffen. Andersdenkende, Kritiker und Nichtmitmaschierer ebenso wie tatsächliche Kriminelle, Assoziale und Saboteure.
Was bei Lenin beginnt, Stalin in paranoiden Verfolgungswellen ungeheuren Ausmaßes fortführt, setzt sich dann sogar noch in der "Tauwetterperiode" fort. Millionen Menschen werden nicht nur unter unwirklichsten Bedingungen und zum Großteil völlig unschuldig versklavt, nein, Millionen bezahlen mit ihrem Leben.
Ein Menschenleben gilt im Sowjetreich ebensowenig wie ein Jude bei den Nazis etwas galt oder Afrikaner einst auf den amerikanischen Baumwollplantagen. Und das in einer Gesellschaftsordnung, die sich selbst als einzig mögliches System sieht, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen abzuschaffen.
Besonders dramatisch nehmen sich Solschenizyns auf den ersten Blick nebensächlichen Schilderungen, Erlebnisse Einzelner, Kleinigkeiten oft nur am Rande, geradezu unspektakulär und vielleicht sogar banal wirkend, aber gerade dann kann man die ganze Tragödie am stärksten nachvollziehen. Wenn sich niemand wirklich für dich interessiert, wenn es im Prinzip egal ist, was du angestellt hast (das Soll muss erfüllt werden, also wird die Stadt XYZ noch 1000 Angeklagte mehr abrechnen...
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer erarbeitete Gänsehaut 2. August 2006
Format:Broschiert
Der Archipel Gulag bekommt fünf Sterne, das steht nicht zur Diskussion. Dennoch bereue ich, dieses Buch gelesen zu haben: Ab jetzt werden eine Großzahl der Bücher, die in Buchhandlungen ausliegen oder vorne in den Bestsellerlisten erscheinen, noch unwichtiger erscheinen.

Während der ersten zwei Kapitel musste ich mir immer wieder vor Augen halten: Das ist wirklich geschehen! Das ist nicht George Orwell! Dennoch fordert dieses Buch wie kein Zweites. Der Lageralltag wird bewusst wieder und wieder geschildert. Viele Kapitel sind gespickt mit Sowjetischen Orten, Namen und Beschreibungen. Kämpft man sich aber durch diese authentischen und ausführlichen Schiderungen, zeigt Solschenizyn immer wieder zum richtigen Zeitpunkt sein literarisches Genie.

Er spricht den Leser direkt und zeitweise provozierend an, als ob er sagen möchte: "Danke dass du diese Zeilen liest. Trotzdem kannst du dir nicht mal ansatzweise diese unmenschlichen, grausamen Lebensbedingungen vorstellen!"

Wohl eines der wenigen Bücher, bei dem Kritik einfach nicht angebracht ist. Lesen. Reflektieren. Merken.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost - aber es lohnt sich 10. Januar 2005
Von Gustl
Format:Taschenbuch
Im Vergleich zu seinem Buch „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch", in dem das Lagerleben beschrieben wird, beschreibt der Archipel Gulag die gesamte Vorgeschichte (normales Leben - Verhaftung - Gefängnis), ausgehend von den bewegenden Lebenserfahrungen Alexander Solchenizyns. Man gewinnt den Eindruck, der Sinn seines Überlebens bestand darin, der Nachwelt über die Zustände und Menschenrechtsverletzungen in der damaligen Sowjetunion zu berichten, als ein Zeuge, der sehr viel mitbekommen hat. Aus seiner Erinnerung beschreibt er für einen normalen Mitteleuropäer unglaubliche Details über die Lebensbedingungen in einem Land, in dem das Recht pervertiert ist und die Willkür regiert.
„Hier ein Schnappschuss aus jener Zeit... Eine Bezirksparteikonferenz... Am Ende wird ein Schreiben an Stalin angenommen, Treuebekenntnis und so. Im kleinen Saal braust stürmischer in Ovationen übergehender Applaus. Drei Minuten, vier Minuten, fünf Minuten ... noch immer ist es stürmisch und geht noch immer in Ovationen über, doch die Hände schmerzen bereits. Die Älteren schnappen nach Luft. Aber wer wagt es als erster (aufzuhören)? Im kleinen, unbedeutenden Saale wird geklatscht ... und Väterchen kann es gar nicht hören. Und so setzt der Direktor in der elften Minute eine geschäftige Mine auf und lässt sich in den Sessel fallen.... In selbiger Nacht wird der Direktor verhaftet." Die Mahnung des Untersuchungsrichters lautet: „Und hören sie in Zukunft nie als erster mit dem Klatschen auf."
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Staatsterrorismus - Basis des Sowjetstaates 27. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein erschütterndes Buch. Das, was vor allem in der DDR seit der Chrustschow-Ära als Stalinismus und Personenkult bzw. als Deformierung der "reinen Leninschen Lehre" bzw. des "reinen edlen Kommunismus" ausgegeben worden ist, ist seit 1917, seit der Oktoberrevolution, immanenter Bestandteil des Staatsterrorismus in Sowjetrussland und in der Sowjetunion gewesen. Solshenizyn schreibt, dass die Folgen der von Lenin bei der Ausarbeitung der neuen revolutionären Strafgesetzgebung formulierten "verhältnismäßig leichten Unterdrückung...,...(der) Niederhaltung der Minderheit der Ausbeuter durch die Mehrheit der Lohnsklaven von gestern" allein für die Zeit von 1917 bis 1959 mit 66 Millionen Menschenleben beziffert werden müssen. Er erwähnt weiterhin, dass am 5.9.1918 im Sownarkom-Dekret über den Roten Terror, welches nach dem Attentat auf Lenin erlassen wurde, "Massenerschießungen" sowie "die Absicherung der Sowjetrepublik gegen Klassenfeinde vermittels derer Isolation in Konzentrationslagern" angewiesen wurden, so dass damit offensichtlich ist, wie früh und durch wen der Begriff "Konzentrationslager" bereits in dem später so sattsam bekannten Sinne angewendet worden ist. Sarkastisch bemerkt Solshenizyn an anderer Stelle, dass sich diese Konzentrationslager und späteren Straf- bzw. Arbeitslager von denen der Nazizeit in nichts unterschieden, aber eines werde man den sowjetischen Lagern nicht nachsagen können "dass sie Gaskammern gehabt hätten", dazu hätten die wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten gefehlt. Lesen Sie weiter... ›
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3.0 von 5 Sternen geht so
Das Meisterwerk hat mich nicht überzeugt. Mag am Schreibstil liegen oder an den ständigen Wiederholugen. Die Fakten sind brutal und unglaublich unmenschlich. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Klaus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Archipel Gulag
Dieses Buch gehört eigentlich die Hand eines guten und bewussten Leser der sowjetischen Kultur um sie zu verstehen und zu begreifen.
Vor 13 Tagen von Heiner Hönig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Sehr gutes Buch und sollte in der Oberstufe zur Pflichtlektüre parallel zu Bertold BRECHT genommen werden. Dürfte so manchem Phantasten die Augen öffnen.
Vor 28 Tagen von Carolus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ist ok
Ein Buch welches sehr Wissen über das stalinistische Rußland mitteilt man muss
es lesen um die Geschichte der Verbannten zu erfahren .
Vor 3 Monaten von Kindle-Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die göttliche Komödie nach russischer Lesart (und hoch...
"Russland ist nicht dazu da, um da hin zu fahren, sondern um von da weg zu laufen!" (McNamara in '1,2,3')- dank diesem und anderen (u.a. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Weinberg veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schockieren wie fesselnd
Ein Thema, das aktueller denn je scheint. Erstaunlich, dass ein solches Vorgehen massenhafter, grundloser Verhaftungen ohne große internationale Kritik und Aufbegehren der... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Pflichtlektüre
Solschenizyn schreibt nicht ganz so flüssig und setzt manches Grundwissen voraus, was jedoch an Leichtigkeit fehlt wird durch immer wieder neu erschütternde Fakten und... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Harald Schilling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein unbestrittendes Meisterwerk
Ich wusste zwar vom Ausmass der Verbrechen in der Stalinzeit, jedoch leuchtet Solschenizyn die einzelnen Abläufe sehr gut aus, die mir so nicht bekannt waren. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Frank veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewegend, schockierend - ein Dokument der Zeitgeschichte
Nur wenige Bücher haben mich so bewegt und schockiert wie das vorliegende. Es enthüllt Abgründe menschlichen Seins und unvorstellbares Grauen und Verbrechen, die im... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Honeybal Lektor veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das unverzichtbare Buch zum Menschsein
Solschenizyn (S.) hat ein eintigartiges Werk geschrieben und schonungslos offengelegt, was durch russische Literaten lange infam glorifziert und vom Rest der Welt ignoriert worden... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Martin Thurau veröffentlicht
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