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Der Antiquar [Gebundene Ausgabe]

Silke Heimes
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

Juni 2010
Als Sebastian eines Morgens erwacht, fehlt sein linker Arm. Obwohl ihn das nicht sonderlich zu beunruhigen scheint, sucht er einen Arzt auf. Dieser kann allerdings nichts Ungewöhnliches feststellen. Noch am selben Tag soll Sebastian die Bibliothek einer Witwe auflösen. Die Witwe ist jung und attraktiv und erzählt seltsame Geschichten. Nachdem Sebastian mit ihr geschlafen hat, wird er immer weiter in ihre wahnsinnige Geschichte gezogen. Plötzlich taucht der angeblich verstorbene Ehemann auf. Oder ist es ihr Bruder? Atemlose Spannung und rasantes Tempo bis zum Ende.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 146 Seiten
  • Verlag: Wiesenburg; Auflage: 1 (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942063379
  • ISBN-13: 978-3942063371
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Silke Heimes arbeitet als Autorin, Poesietherapeutin und Ärztin. Sie ist Gründerin und Leiterin des IKUTS - Institut für Kreatives und Therapeutisches Schreiben und ist Dozentin für Kreatives und Therapeutisches Schreiben an verschiedenen deutschen Hochschulen. Für ihre Arbeiten und Publikationen erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

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5.0 von 5 Sternen Der Antiquar Silke Heimes 15. August 2010
Von exquistus TOP 500 REZENSENT
Eines gleich vorweg: Dieses Buch ist lustig! Auch wenn es der Plot auf den ersten Blick nicht zuzulassen scheint.
Eines Morgens wacht der Antiquar Sebastian auf und sein linker Arm ist weg. Eine Erfahrung, die man seinem ärgsten Feind nicht gönnt. Doch Sebastian nimmt die Sache gelassen. Doch so phlegmatisch wie er jetzt rüberkommt, ist er nicht. Er sieht die Neuerung in seinem doch so geordneten Leben, doch scheint ihm die Tatsache, dass ihm 50 Prozent seiner oberen Extremitäten fehlen, nicht sonderlich zu stören.
Trotzdem geht er zum Arzt. Schließlich muss man ja was tun' Der Arzt kann ihm auch nicht so recht helfen. Was soll der auch tun? Da kommt ein Patient und behauptet, dass er, als er aufstand zwar mit dem linken Arm wegknickte, aber nach dem Duschen selbigen nicht mehr vorfand.
Sebastian geht wieder seiner Arbeit nach. Er hat noch einen Termin, er soll die Bibliothek von Blanca aufkaufen. Diese hatte ihm diese als Nachlass ihres verstorbenen Mannes Bastian angeboten.
Doch aus der Besichtigung wird erst einmal nichts. Es wird eher etwas aus den beiden. Nach einem unverfänglichen Gespräch zu Beginn des Termins wird schnell (für Sebastian offensichtlich nicht zu schnell) ein Schäferstündchen. Blanca erzählt dem mittlerweile verdutzten Sebastian von ihrem Nachbarn, einem Psychoanalytiker. Sie lauscht immer an der Wand, um die eigentlich vertraulichen Gespräche zu belauschen. Auch ihr Bruder ist dort in Behandlung.
Und jetzt bekommt die eingangs nur witzige Geschichte eine ernste Komponente. Denn Blanca ist nicht Blanca, sie ist Serafina. Oder doch nicht? Bastian war nicht ihr Ehemann, er ist ihr Bruder. Oder doch nicht? Und welche Rolle spielt die für Sebastian ebenfalls sehr attraktive Yasna. Ist sie wirklich Bastians Ex-Freundin? Oder sie sogar Serafina?
Die Autorin Silke Heimes ist Professorin für Kunsttherapie und kennt sich mit verschiedenen psychologischen Phänomenen sehr gut aus. Das merkt man dem Buch an. Ihre Ausflüge in die Psyche der Menschen sind tiefgründig, aber sie vermeidet es mit ihrem Wissen den Leser zu überfordern. Vielmehr spielt sie mit den Gedanken beim Lesen. Wer nur liest ohne zu lesen, der MUSS dieses Buch mehrmals in die Hand nehmen. Wer sich wissbegierig Zeile für Zeile durchforstet, der wird dem inneren Zwang nicht widerstehen können, es wieder und wieder zu lesen.
Und das das Buch auch nach dem fünften, sechsten Mal immer noch aussieht wie neu, ist dem qualitativ hochwertigen Einband zu verdanken: Stabil wie der Inhalt, unbeugsam wie sein Titelheld. 'Der Antiquar' von Silke Heimes ist ein Geheimtipp und mit knapp 140 Seiten ein Buch, das man ohne Mühe immer wieder gern zur Hand nehmen wird.
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