"Der Antipapst" ist mein erstes Buch von Robert Rankin. Aufmerksam geworden bin ich, wie andere auch, durch die mutmaßliche Ähnlichkeit mit Adams und/oder Pratchett.
Handwerklich läßt sich auch keine Kritik anbringen; die Erzählstruktur, die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere sowie die Story an sich ist gut gelungen, jedoch ist der aufkommende Witz zumeist eher flach. Vielleser der o.g. Autoren wird dieses Buch allenthalben ein Schmunzeln entlocken, Hardcore-Pratchett-Fans werden definitiv enttäuscht sein.
Dies mag übrigens im englischen Original anders sein; oftmals hat man im Gefühl, das die Übersetzung schludrig ist und einen guten Teil des Wortwitzes durch direkte Übersetzung entfernt. Unprofessionell ist sie in jedem Fall. Ich kenne keinen anderen Übersetzer, der z.B. "mutilated" mit "mutiliert" übersetzt - und davon gibt es hunderte Beispiele. Von den unerträglichen, angeblich witzigen Anmerkungen von Übersetzer und Lektor möchte ich erst gar nicht anfangen....
Fazit: OK als Lektüre für zwischendurch, besser wahrscheinlich im englischen Original. Potential ist aber definitiv vorhanden, weswegen ich auch noch andere Bücher des Autors lesen werde, in dieser Form aber definitiv zu flach.