Der Anschlag von Steve Jackson spiegelt die Geschehnisse der Bombenanschläge in London U-Bahn wieder. In ganz London herrschen Fassungslosigkeit und Entsetzen: Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit wurden die Stadt von Attentäter heimgesucht, und zahlreiche Menschen sind bei Bombenanschläge ums Leben gekommen. Paul Aston, ein junger MI6-Agent, heftet sich den Täter an die Fersen. Doch bald muss er feststellen, dass er es mit einem Feind in den eigenen Reihen zu tun hat - einem Feind, der von einem grenzenlosen Hasse auf den MI6 selbst besessen hat.
Der Thriller passiert auf teils wahren Begebenheiten, was man besonders in den Einstieg der Geschichte gleich merkt. Doch zudem geht Steve Jackson fiktiv über die weitere Geschehnisse im laufe der Geschichte hinaus. Wie sich wie aus einem stück lesen lässt. Besonders gut ist die sprachliche Umsetzung der Geschichte, die auf eine sehr intelligente und witzige Art, die Charakterseite des MI6-Agent Paul Aston hervorhebt. Und nicht in den üblichen Thriller verfällt, wo meist der Agent mehr mit seinen eigenen Problemen kämpft, wie mit seinem eigenen Fall.
Nur leider, lässt die Geschichte dem Lesern nicht den Platz um sich seine eigene Phantasie aufzubauen, wie die Geschichten enden könnte. Was man als einzigen Punkt erwähnen sollte.