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Der Anschlag (Sum Of All Fears) [Soundtrack]

Jerry Goldsmith Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (5. August 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B000066NYR
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.433 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. If We Could Remember - Yolanda Adams
2. The Mission - Shana Blake Hill
3. The Bomb - Jerry Goldsmith
4. That Went Well - Jerry Goldsmith
5. Clear The Stadium - Jerry Goldsmith
6. If We Get Through This - Tabitha Fair
7. The Deal - Jerry Goldsmith
8. Changes - Jerry Goldsmith
9. Snap Count - Jerry Goldsmith
10. His Name Is Olson - Jerry Goldsmith
11. Nessun Dorma from Turandot - Bruce Sledge
12. Deserted Lab - Jerry Goldsmith
13. Real Time - Jerry Goldsmith
14. How Close? - Jerry Goldsmith
15. The Same Air - Jerry Goldsmith
16. If We Could Remember (Reprise) - Jerry Goldsmith

Produktbeschreibungen

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Terrorattacken, die noch verheerender sind als der Anschlag auf das World Trade Center, veranlassen Menschen weltweit seit dem 11. September 2001 dazu, sich solche Horrorszenarien auszumalen. Die schlimmsten Befürchtungen (The Sum Of All Fears) kreisen um einen Atomanschlag und seine (politischen) Folgen, wie das Regisseur Phil Alden Robinson (Field Of Dreams/Feld der Träume) in diesem Thriller skizziert. Obgleich sein Drama von Kritikern kontrovers beurteilt wurde, findet zumindest der renommierte Filmkomponist Jerry Goldsmith damit wieder zu alten Stärken zurück.

Nach dem Kreativ-Hoch um 1998/99 lieferte "JG" bei den folgenden Aufträgen allenfalls Durchschnitt. Mit der vierten Verfilmung eines Tom-Clancy-Bestsellers allerdings tritt der Amerikaner nicht nur die Nachfolge von Basil Poledouris (The Hunt For Red October/Jagd auf Roter Oktober) und James Horner (Patriot Games/Die Stunde der Patrioten, Clear And Present Danger/Das Kartell) an, sondern beweist auch, dass mit ihm nach wie vor zu rechnen ist. Für die cineastische Aufbereitung des Buches Das Echo aller Furcht, in dessen Mittelpunkt neben CIA-Chef William Cabot (Morgan Freeman) wieder Agent Jack Ryan steht (neu besetzt mit Ben Affleck), findet er in einer Mischung aus Songs und Score die optimale Untermalung einer Story, die mit der Möglichkeit des dritten Weltkrieges spielt.

Das Titelstück "If We Could Remember" gibt es zum Auftakt in einer von der hochkarätigen Gospel-Vocalistin Yolanda Adams gesungenen Variante und zum Ausklang in der instrumentalen Version. Diese Komposition ist zudem das musikalische Hauptthema. Neben ihm finden sich zwei weitere: eines, das für die amerikanische Nation (Horn-Fanfare plus rhythmische Steicher sowie Getrommle) und eines, das für die russische Seite (düstere Bläser) steht. Unbestrittener Höhepunkt ist jedoch "The Mission", die von der US-Sopranistin Shana Blake Hill auf Lateinisch gesungene, wunderschöne Interpretation eines an die Musik des mittleren Ostens erinnernden Liedes. Nicht zu vergessen: "Nessun Dorma" aus Turandot, das der Tenor Bruce Sledge vorträgt, der an der Oper in Los Angeles mehrfach in einer Hauptrolle dieses Opus von Giacomo Puccini brilliert hat. In "If We Get Through This", dem vierten Vokalstück, zeigt die zum Background-Chor von Sting, Sheryl Crow und Amy Grant gehörende Gospel-Künstlerin Tabitha Fair, was sie stimmlich kann.

Der zwölfteilige Score selbst ist stilistisch ein Mix aus elektronisch etwas altmodisch klingenden und symphonischen Elementen. Dabei fällt auf, dass manches an Goldsmith Arbeiten für Star Trek: Insurrection/Star Trek IX - Der Aufstand und The 13th Warrior/Der 13te Krieger erinnert! Der Sound ist, typisch für seine Produktionen, wie immer exzellent. Für den Zuhörer wäre es aber wohl angenehmer gewesen, wenn am Anfang der CD die Instrumentals stehen würden, gefolgt von den gesungenen Stücken. So aber wird der Fluss des Scores von den Songs unterbrochen! Alles in allem ist Goldsmith allerdings ein abwechslungsreicher Soundtrack zu einem Film gelungen, über den ein Rezensent schrieb: "Statt einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Gefahr des nuklearen Terrorismus wird hier nur wieder die Paranoia vor dem Kalten Krieg aufgewärmt!" --Thomas Hammerl


Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr fein! 20. August 2002
Von Martin Wahlers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Der Soundtrack zu "Der Anschlag" passt perfekt zu seinem Film. Ich meine damit weniger, dass er den Streifen adäquat "untermalt", was für Filmmusik sicher nicht bemerkenswert wäre.
Der Film ist viel feiner gestrickt als ich erwartet hatte: Kein Brechstangen-Patriotismus, keine billigen "Wir-erlären-Euch-die-amerikanische-Weltsicht" Aussagen, nicht schnulziger als eben für die eingestreuten "nachdenklicher Boy-meets-nachdenkliches Girl"-Szenen nötig sind. Ein solider Film ohne große Überraschungen, aber so gut frei von Ärgernissen.

Diese Aussagen treffen entsprechend auch auf den Soundtrack von Altmneister Jerry Goldsmith zu: Er klingt nie nach Einheitsbrei! Natürlich wird hier kein neues Vokabular für das Thrillergenre erfunden, aber: Das Ganze ist fein orchestriert und durchkomponiert (Das Sopransolo vom Anfang ist Leitmotiv für den gesamten Soundtrack), wirkt deshalb nie schablonenhaft. Und die musikalischen Themen und Motive hätten fast für zwei Filme gereicht.
Soundtracks, von denen ich schon beim ersten Mal Sehen eines Films etwas mitbekomme, landen häufig bei mir im Plattenschrank. Und dieser hier ist sein Geld wert!

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Filmsoundtrack 21. August 2002
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Jerry Goldsmith hat wieder einmal einen spannenden und zugleich fesselnden Soundtrack sowie dazu passende Underscore Musik geschrieben.

Der Film beginnt und endet mit Openauszuügen aus Turandot und dazwischen hört man dramatische Musik sowie verspielte Klänge die an russischer Folklore angelehnt sind. Treibende Temponummern zu den Actionszene des Filmes lassen beim Hören der CD die Anspannung deutlich nachvollziehen. Auch der Popsong zum Abspann eine gelungene Mischung aus POP und Klassik.
FAZIT: KINO FÜR DIE OHREN

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Muss, aber garantiert nicht zu bereuen 22. August 2002
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Bereits wenn man den Film sieht, sticht der Score direkt hervor. Die Eröffnungsszene mit dem Opern-Ähnlichen Chor untermalt die Sequenz einfach herrlich, obwohl es eigentlich nicht passt, sollte man meinen.
Nicht nur sind Spannungsmomente entsprechend untermalt, sondern auch die Schauplatzwechsel. Russland klingt 'typisch russisch' und im nahöstlichen Fundort der Bombe gibt's orientalische Klänge.
Alles in Allem fehlt hier nichts und der Score kann als solide bezeichnet werden und ist auf jeden Fall sein Geld wert.
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Von Zane Zaminski TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Nach Alec Baldwin und Harrison Ford "beerbte" nun beim vierten Jack-Ryan-Abenteuer 2002 Ben Affleck die Vorhergenannten - und das Ergebnis ist ganz großes Actionthriller-Kino vom Allerfeinsten, das schlicht und ergreifend wie für die große Leinwand geschaffen schien und immer noch scheint !
Wer ihn immer noch nicht gesehen haben sollte - der hat ein packendes DVD-Vergnügen vor sich !!!!

Der große Meister der Filmmusik, Jerry Goldsmith ("TOTAL RECALL", "BASIC INSTINCT", "THE OMEN - Das Omen" u.v.v.m.), hat hierzu einen Score geschrieben, der das Prädikat "spätes Meisterwerk" durchaus verdient hat und der Bezeichnung "opulent" neue Bedeutung schenkt ....

Ein wunderbar großes Orchester mit einem stimmgewaltigen Chor, der Opern-Qualität erreicht ....
Die verschiedenen Handlungsschauplätze der Geschichte (u.a. Russland und Isreal) mithilfe landes-spezifischer Instrumentierung und Gesang hervorragend herausgearbeitet ....

Man könnte durchaus sagen, daß dies ein typischer Goldsmith-Score mit all' seinen positiven Eigenschaften - das symphonische Orchester dezent bis kräftig unterstützt von einem elektronischen Ensemble, wundervolle Melodiebögen, die sich von unscheinbar bis hypnotisierend stetig steigern, kraftvolle Actionmomente, die einen geradezu in den Sitz drücken und die Lautsprecher "entstauben" und und und - das würde diesem Score aber nicht gerecht werden :
Hier hat Jerry Goldsmith noch einmal richtig fett vom Allerfeinsten aufgetischt (auch wenn einem vielleicht einige Details aus seinen früheren Werken bekannt vorkommen mögen), bevor er zwei Jahre später (2004) endgültig von der großen Bühne abtrat ....
... Lesen Sie weiter... ›
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4.0 von 5 Sternen Für Liebhaber und Goldsmith-Fans ein klarer Kauf 12. Januar 2008
Format:Audio CD
The Sum of All Fears ist einer der letzten Soundtracks, den Oscar-Preisträger Jerry Goldsmith vor seinem Tod geschrieben hat.

Dabei gelang es Goldsmith mit diesem Soundtrack etwas abzuliefern, was ihn aus der Masse des Genres hervorhebt: er fällt auf. Wer den Film anschaut, wird einen Soundtrack erleben, der den Film hervorragend begleitet und untermalt, gleichzeitig aber auch Akzente setzt.

Ein interessantes Thema, welches in verschiedenen Variationen verwendet wird, ist dabei das Herzstück. Wer einen bombastischen Action/Thriller-Score wie The Rock, POTC oder Armageddon erwartet, liegt hier falsch, vielmehr transportiert der Film die Stimmung des Filmes wieder. Insgesamt ist der Score gut strukturiert und konzeptionell einwandfrei.

Eine 5-Sterne-Bewertung kann der Score aber dennoch nicht einfahren, da er nicht auf einer Stufe mit anderen Goldsmith-Werken steht. Der 13.Krieger oder die Star Trek-Scores haben Maßstäbe gesetzt, was diesem Score trotz seiner Klasse nicht gelingt.

Filmmusik-Liebhaber und Goldsmith-Fans können bedenkenlos zugreifen.
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