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Der Anfang aller Dinge: Roman [Taschenbuch]

Nora Roberts , Christine Roth-Drabusenigg
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen." (The New York Times)

"Besser kann man Romantik und Drama nicht verbinden." (Publishers Weekly)

Klappentext

"Nora Roberts versteht es, die geheimen Wünsche ihrer Leserinnen zu erfüllen."
The New York Times

"Besser kann man Romantik und Drama nicht verbinden."
Publishers Weekly

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück – denn inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht Nora Roberts seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Der Pressesprecher des Weißen Hauses hat den bevorstehenden Rücktritt von Minister George Larkin bestätigt. Minister Larkin hatte sich vergangene Woche einer schweren Herzoperation unterziehen müssen, von der er sich derzeit im Bethesda Naval Hospital erholt. Als Grund für sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Amt werden gesundheitliche Probleme angeführt. Stan Richardson berichtet für Sie vor Ort aus Bethesda Naval.«
Liv wartete, bis die Kameras umgeschaltet hatten, dann wandte sie sich an ihren Co-Moderatoren. »Brian, das könnte die größte Story seit dem Mallory-Skandal im Oktober werden. Für Larkin stehen mindestens fünf potenzielle Nachfolger auf dem Plan. Das bedeutet, Start frei für das große Tauziehen.«
Brian Jones ging seine Notizen und den Zeitablauf durch. Er war ein fünfunddreißigjähriger Schwarzer mit einem Faible für teure Anzüge und mit zehn Jahren Erfahrung als Fernseh-Nachrichtensprecher. Obgleich in Queens aufgewachsen, betrachtete er sich als Washingtoner. »Und nichts liebst du mehr als diese Art von Wettstreit.«
»Nichts«, bestätigte Liv und drehte sich wieder zur Kamera, als das Zeichen von der Regie kam.
»Der Präsident hat sich zu Fragen der Nachfolge von Minister Larkins noch nicht geäußert. Von offizieller Seite her werden Beaumont Dell, der frühere Botschafter in Frankreich, und General Robert J. Fitzhugh als die aussichtsreichsten Kandidaten für dieses Amt benannt. Doch bisher war noch keiner der beiden zu einer Stellungnahme bereit.«
»In Northheast Washington wurde heute Nachmittag ein fünfundzwanzigjähriger Mann ermordet in seiner Wohnung aufgefunden«, begann Brian Jones seinen Part der gemeinsamen Moderation.
Liv hörte nur mit halbem Ohr zu, während sie im Geiste die verschiedenen Möglichkeiten durchging. Sie setzte auf Beaumont Dell. Sein Büro hatte sie am Nachmittag mit den üblichen ausweichenden Kommentaren abgespeist, doch Liv war entschlossen, am nächsten Morgen bei ihm auf der Matte zu stehen. Als Reporterin war sie an die diversen Hinhaltetaktiken gewöhnt, an stundenlanges Warten und auch daran, dass man ihr die Tür vor der Nase zuschlug. Nichts, aber auch gar nichts, sagte sie sich, würde sie davon abhalten, Dell zu interviewen.
Auf ihr nächstes Stichwort hin wandte sie sich zu Kamera drei und begann ihre Einführung. Zu Hause sahen die Zuschauer Kopf und Schultern einer eleganten Frau, die mit angenehm ruhiger Stimme und ohne Hast zu ihnen sprach. Sie würden nie auf die Idee kommen, dass jede der 85 Sekunden ihrer Sprechzeit vorher aufs Sorgfältigste getimt und redigiert worden war. Was sie sahen waren Aufrichtigkeit und Schönheit. Im Nachrichtengeschäft war das eine oft genauso wichtig wie das andere. Livs hellbraunes Haar war kurz geschnitten und vorteilhaft um ihr fein gezeichnetes Gesicht frisiert. Die eisblauen Augen blickten ernsthaft und direkt in die Kamera und vermittelten dem Zuschauer zu Hause das Gefühl, persönlich angesprochen zu werden.
Ihr Fernsehpublikum stufte sie als kultiviert, ein wenig zurückhaltend und akkurat ein. Liv war mit den Sympathien, die ihr als Co-Moderatorin entgegengebracht wurden, zufrieden. Als Reporterin jedoch wollte sie mehr erreichen, viel mehr.
Ein Kollege hatte sie einmal als Frau mit diesem gewissen ›Tochter-aus-gutem-Hause-Flair‹ beschrieben. Liv stammte tatsächlich aus einer gut situierten, alteingesessenen New-England-Familie und hatte ihr Examen im Fach Journalismus in Harvard abgelegt. Trotzdem hatte sie sich mühsam bis zur Nachrichtensprecherin hocharbeiten müssen.
Begonnen hatte sie ihre Karriere in der niedrigsten Gehaltsgruppe bei einem kleinen, unabhängigen Fernsehsender in New Jersey, wo sie den Wetterbericht las und ein paar Verbrauchersendungen moderierte. Anschließend hatte sie das übliche Hüpfspiel von Sender zu Sender und von einer Stadt zur anderen absolviert – ein bisschen mehr Geld, ein bisschen mehr Sendezeit. Dabei landete sie bei einer CNN-Tochter in Austin, wo sie sich innerhalb von zwei Jahren zur Nachrichtenmoderatorin hochdiente. Als man ihr den Posten einer Co-Moderatorin bei WWBW, der CNN-Tochter in Washington, D.C., anbot, hatte Liv zugegriffen. In Austin hielt sie nichts, und das sollte die nächsten Jahre auch an anderen Orten so bleiben.
Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, sich im Fernsehjournalismus einen Namen zu machen. Und Washington, entschied sie, war dafür genau der richtige Ort. Sie scheute sich nicht vor schmutziger Arbeit, obgleich ihre schmalen Hände aussahen, als wären sie bisher nur mit den edlen Materialien des Lebens in Berührung gekommen. Hinter ihrem Alabasterteint und den aristokratischen Gesichtszügen schlummerte ein reger, wissbegieriger und kluger Verstand. Sie handhabte das rasante Tempo der visuellen Nachrichten mit großem Erfolg, während sie sich nach außen hin kühl, zurückhaltend und scheinbar unberührbar gab. Die letzten fünf Jahre hatte Liv hart daran gearbeitet, sich davon zu überzeugen, dass dieses Bild der Wirklichkeit entsprach.


Mit achtundzwanzig beschloss sie, dass sie in ihrem Privatleben sämtliche Höhen und Tiefen ausgelebt hatte und sich fortan ausschließlich auf die berufliche Achterbahnfahrt konzentrieren wollte. Den Freunden, die sie in den vergangenen anderthalb Jahren in D.C. gewonnen hatte, gestattete sie nur ganz oberflächliche Einblicke in ihre Vergangenheit. Ihr Privatleben hielt sie sorgsam unter Verschluss.
»So viel von Olivia Carmichael«, sprach sie in die Kamera.
»Und Brian Jones. Bleiben Sie dran, es folgen die ›CNN World News‹.«
Die Kennmelodie setzte ein; kurz darauf erlosch das rote Signallicht an Kamera drei. Liv klemmte ihr Mikrofon ab und verließ ihren Platz hinter dem halbrunden Schreibtisch, der ihrem Nachrichtenteam vorbehalten war.
»Gute Show«, bemerkte der Mann hinter Kamera eins, als sie an ihm vorbeischlenderte. Über ihr erloschen die gleißenden Scheinwerfer. Liv sah ihn an und lächelte. Dieses bestimmte Lächeln, das sie nur benutzte, wenn sie es auch wirklich meinte, verwandelte ihre kühle, unnahbare Schönheit.
»Danke, Ed. Was macht Ihre Tochter?«
»Steckt mitten im Examensstress.« Er zuckte mit den Achseln und nahm die Kopfhörer ab. »Hat im Augenblick wenig Zeit für mich.«
»Sie werden stolz auf sie sein, wenn sie ihr Lehrerinnendiplom in der Tasche hat.«
»Ja, bestimmt. Ach – Liv.« Sie drehte sich noch einmal um und hob fragend eine Braue. »Sie hat mich gebeten, Sie zu fragen …«, er zögerte und machte ein verlegenes Gesicht.
»Was denn?«
»Wo Sie sich die Haare machen lassen«, platzte er heraus, schüttelte den Kopf und beschäftigte sich angelegentlich mit seiner Kamera. »Frauen.«
Liv lachte und tätschelte ihm freundlich den Arm. »Bei Armond’s, Wisconsin Street. Sie soll sagen, dass Sie auf meine Empfehlung kommt.«
Damit verließ sie das Studio, ging eiligen Schritts die Treppe hinauf und durch den langen, gewundenen Flur, der zur Nachrichtenzentrale führte. Dort herrschte die übliche turbulente Betriebsamkeit, die den Wechsel von der Tag- und Nachtschicht begleitete.
Reporter hockten auf den Kanten der Schreibtische und tranken Kaffee, andere hämmerten eilig die letzten Berichte für die Elf-Uhr-Nachrichten in ihre Laptops. Über ihnen schwebte eine Wolke aus Zigarettenqualm, Schweiß und abgestandenem Kaffee. Die eine Längsseite des Raumes war einer Monitorwand vorbehalten, dessen zahlreiche Bildschirme die Geschehnisse, aber nicht den Ton der einzelnen Sender der Metropole wiedergaben. Über einen der Monitore flimmerte soeben das Intro für ›CNN World News‹. Liv bahnte sich ihren Weg durch das Chaos und strebte zielstrebig auf das rundum verglaste Büro des News-Director zu.
»Carl?« Sie steckte den Kopf in die Tür. »Haben Sie einen Moment Zeit?«
Carl Pearson lümmelte hinter seinem Schreibtisch und starrte mit gefalteten Händen auf einen Fernsehbildschirm. Die Brille, die er tragen sollte, lag unter einem Stapel Papieren, oben auf einem...
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