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Der Amoklauf von Erfurt
 
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Der Amoklauf von Erfurt [Taschenbuch]

Archiv d. Jugendkulturen e.V.
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 108 Seiten
  • Verlag: Tilsner; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393606864X
  • ISBN-13: 978-3936068641
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 20,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 512.305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.09.2003
Am Anfang stand eine verstörende Tat, der Amoklauf in Erfurt, es folgten Medienpalaver, Ermüdung und Vergessen, so die Analyse von Rezensent Eberhard Seidel. Um so begrüßenswerter findet er diesen Band des Berliner Archivs der Jugendkulturen, der den offenen Fragen und den traumatischen Erinnerungen der Augenzeugen, nachgeht, ohne schnelle Erklärungsversuche zu liefern. So berichte etwa die Schülervertreterin des Gutenberg-Gymnasiums, was es bedeute, für Medienvertreter Zeitzeugin zu sein, wenn man erzählen müsse, einem aber nur nach Heulen zumute sei, vermerkt Seidel. Besonders angetan zeigt er sich von Reinhard Kahls "brillanten Essay" "Zwischen Erfurt und Pisa", einem Plädoyer für eine Kultur der Anerkennung und eine Offensive zum Abbau der verbreiteten Unkultur von Beschämung und Aberkennung. Ein generelles Lob zollt Seidel den Herausgebern, die den Band nicht werbewirksam zum ersten Jahrestag des Ereignisses auf den Markt geworfen haben. Insgesamt sei der "Amoklauf von Erfurt" ein "ruhiger Band", resümiert Seidel, "der vor allem Material für weiteres Nachdenken über den Zustand unserer Gesellschaft liefert."

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Am 26. April 2002 tötete ein Erfurter Gymnasiast 16 Menschen und anschließend sich selbst. Die schockierende Tat löste eine Debatte über Jugendgewalt, Medienwirkung und unser Bildungssystem aus.
Das Schulmassaker stellt als Amoklauf einer Einzelperson einen bislang dramatischen und traurigen Höhepunkt zumindest in Deutschland dar. Die Tat hat viele Menschen hilflos zurückgelassen, gerade auch jene, die sich täglich damit auseinandersetzen müssen.
Das Archiv der Jugendkulturen e.V. begibt sich auf Spurensuche und unternimmt einen Versuch, mit Hilfe von profilierten Experten und Angehörigen des Gutenberg-Gymnasiums den lähmenden Schrecken und das Entsetzen zu durchbrechen und unseren Fragen Fakten gegenüber zu stellen, die dazu beitragen können, die eigene Hilf- und Ratlosigkeit zu überwinden.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verschiedene Autoren bewerten nicht nur den Amoklauf sondern auch generell die Zustände in deutschen Schulen.
Unter den AutorInnen ist auch die Schulleiterin, die diese Katastrophe und ihre Folgen aus ihrem Blickwinkel schildert. Mindestens genauso wichtig ist die Erklärung von Frau Mecke, die Mitglied der Schülervertretung war.
Das Buch enthält auch eine ausführliche Analyse „Zwischen Erfurt und Pisa. Fragen an das System Schule". Der Autor Reinhard Kahl betrachtet das gesamte Schulsystem und betreibt dabei Ursachenforschung. Insgesamt bietet das Buch einen guten Einblick und bleibt knallhart bei den Fakten.
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Ich habe das Buch aus der Bibliothek.
Ein ausgezeichnetes Buch über das System Schule an deutschen Gymnasien. Sehr wissenschaftlich betrachtet,
objetiv, ohne Vorurteil. Ein Vergleich Schule, Kinder Finnland, Japan, Schweden zu Deutschland----> Deutschland-Pisa: schlecht. Das Wort: WARUM steht am Beginn und der Aufruf, etwas zu ändern im Schulsystem, im System Deutschland: Vertrauen in die Kinder (ihr könnt ALLES erreichen!) und nicht Demütigung, Misstrauen an Deutschlands Gymnasien. (einzelne sehr gute Lehrer ausgenommen, gibt es immer)
Zuhören, statt Egoismus, Zeit nehmen für unsere Kinder.. fragen, wie geht es dir? Wie kann ich helfen? Was denkst du? Du kannst das!
So wie es in Finnland normal ist. Keiner wird aus der Gesellschaft ausgegrenzt, nicht als KInd, nicht als Erwachsener. Materielles ist vergänglich, das Leben unserer Kinder ist wichtiger!
Ich war sehr beeindruckt von dem Buch und hätte es am liebsten der Lehrerin meines Kindes in die Hand gedrückt, denn aus eigener und der Erfahrung der bekannten Kinder sind die meisten Zustände immer noch wie zu Zeiten des Amoklaufes, wie im Buch beschrieben.
Sehr empfehlenswert!
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