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Der Akt in der Kunst des 20. Jahrhunderts Gebundene Ausgabe – Oktober 2002


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Der nackte menschliche Körper war zu allen Zeiten ein bevorzugtes Thema der darstellenden Kunst. Weibliche Fruchtbarkeitsidole wie die vor etwa 25.000 Jahren geschaffene Venus von Willendorf zeugen von dieser uralten Tradition. Jahrhundertelang war es Künstlern des abendländischen Kulturkreises jedoch geboten, die Abbildung von Nacktheit in einen entsprechenden thematischen Kontext einzubinden. Die Beliebtheit von christlichen Darstellungen wie beispielsweise dem Heiligen Sebastian verdankte sich nicht zuletzt der Tatsache, dass es Künstlern hier möglich war, unverhüllte Leiber dem Blick des Betrachters freizugeben. Eine Lösung der Aktdarstellung von abstrakten Idealen oder literarischen Figuren zeichnete sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Veränderte gesellschaftliche Bedingungen setzten eine Entwicklung in Gang, die sich in der Aktfotografie und in Gemälden vor allem von Edouard Manet und Gustave Courbet widerspiegelt und im 20. Jahrhundert zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der realen Körperlichkeit des Menschen und seiner Individualität führte.

Dem Akt in der Kunst des 20. Jahrhunderts ist eine Ausstellung der Kunsthalle Emden gewidmet. Die im Wienand Verlag erschienene Begleitpublikation demonstriert auf 284 Seiten und mit über 200 Farbtafeln in opulenter Weise die enorme Bandbreite dieses im schönsten Wortsinne aufregenden Sujets. Sieben thematische Bereiche unterscheiden die beiden Herausgeber Achim Sommer und Nils Ohlsen in der Aktdarstellung des 20. Jahrhunderts: Vom Akt in traditioneller Kontinuität über den Akt in der Natur und im gesellschaftlichen Kontext zum Akt als Selbstreflektion lassen die Autoren in erster Linie die großformatigen Farbtafeln sprechen, die jeweils zu Beginn des Kapitels mit einem klaren und angenehm knappen Text vorgestellt werden. Dabei folgen die Kapitel keiner chronologischen Ordnung, Künstler aller Dekaden und Gattungen mischen sich und werden mit einem dem thematischen Kontext entsprechenden Werk vorgestellt.

Vier ergänzende Essays und ein Verzeichnis der ausgestellten Werke beschließen diesen vorzüglichen Katalog, der auch in seiner äußeren Gestalt mit einem Einband in altrosafarbenem Leinen und einem eleganten, unaufdringlichen Layout dem hohen ästhetischen Niveau seines Sujets gerecht wird. --Jörg Völlnagel

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