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Der Afghane
 
 
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Der Afghane [Gebundene Ausgabe]

Frederick Forsyth , Rainer Schmidt
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 348 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann; Auflage: 1. (29. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009440
  • ISBN-13: 978-3570009444
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.508 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frederick Forsyth
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Produktbeschreibungen

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Ein Terroranschlag islamischer Fundamentalisten steht unmittelbar bevor. Doch Zeit und Ort sind ungewiss. Die Geheimdienste der Vereinigten Staaten und Großbritanniens beschließen, einen Spion im Zentrum von Al-Qaida zu platzieren. Der Afghane erhält in Frederick Forsyths intensivem und hochaktuellem Thriller einen Auftrag ohne Wiederkehr.

Nach einer Razzia im pakistanischen Peschawar verdichten sich Hinweise auf einen großangelegten Anschlag islamistischer Terroristen mit dem Decknamen Al-Isra. In der 17. Koransure wird Al-Isra als Traumreise Mohammeds in den Himmel beschrieben, ein Selbstmordanschlag ist also zu vermuten. Marek Gumienny, Deputy Director Operations der CIA, und Steve Hill, Führungsoffizier Nahost beim britischen Geheimdienst, entwickeln einen heiklen Plan zur Infiltration des innersten Zirkels von Al-Qaida, um an Informationen über Al-Isra zu gelangen. Ihre Wahl fällt auf den ehemaligen Fallschirmjäger und Geheimdienstoffizier Steve Martin, der im Nahen Osten aufwuchs und bereits gegen die Sowjets in Afghanistan kämpfte. Martin soll versuchen, sich als Doppelgänger des Afghanen Izmat Khan, eines Offiziers der Taliban und Guantanamohäftling, Zugang zur Al-Qaida-Führungsebene zu verschaffen und Al-Isra auszukundschaften. Martin schafft das Unmögliche, aber sein Auftrag wird durch nicht vorhersehbare Ereignisse zu einem echten Himmelfahrtskommando. Was niemand erwarten konnte, geschieht: Dem „echten“ Izmat Khan gelingt die Flucht aus seinem Hochsicherheitsgefängnis an der kanadischen Grenze.

Den Altmeistern des Spionagethrillers gehen die Themen nicht aus, dafür sorgt schon die Vielzahl der brisanten weltpolitischen Konfliktherde. John Le Carré beschäftigt sich in seinem neuen Roman Geheime Melodie mit dem Bürgerkrieg im Kongo, sein Kollege Forsyth konzentriert sich auf die Schaltstellen der islamischen Terrornetzwerke im Nahen und Fernen Osten. Sein Thriller gewinnt enorme Intensität aus den Lebensgeschichten der beiden Helden Izmat Khan und Steve Martin. Die Entwicklung zum fanatischen Talibankämpfer bei jenem, die Vorbereitung auf die Rolle als „Afghane“ mit Koran-, Sprach- und Verhaltenstraining bei diesem. Und der Showdown zeigt, wie ähnlich Martin seinem afghanischen alter ego wirklich geworden ist. Es mag den Leser stören, dass Forsyth seine Wut auf den islamischen Fundamentalismus zuweilen nicht zu zügeln vermag und seine eigene Meinung von Gut und Böse zu unvermittelt zum besten gibt. Dennoch bietet Der Afghane beste Unterhaltung und ist durch seine Aktualität und die exzellenten Geheimdienstkenntnisse seines Autors überaus lesenswert. Ulrich Deurer

Pressestimmen

"Furchterregend glaubwürdig." (Berliner Zeitung )

"Frederick Forsyth verbindet auch in diesem Roman wieder einmal reale mit fiktiven Ereignissen. Ausgangspunkt des Buches sind die Terror-Anschläge vom 11. September 2001 und die Struktur des Terrornetzwerkes Al Quaida. Daraus strickt der Großmeister des politischen Thrillers einen spannenden, überaus realistisch wirkenden Roman." (hr1 )

"Frederick Forsyth ist der Meister des Politthrillers. Sein Buch beginnt wie ein journalistischer Bericht und steigert sich zu einem furiosen Finale. Am Ende hat der Leser viel über die Taliban und Afghanistan gelernt und ahnt, dass Geheimdienste angesichts des Terrors zu äußerst fragwürdigen Methoden greifen könnten. Ein atemberaubendes Buch - packend bis zur letzten Zeile." (TV. Hören und Sehen )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der "doppelte Afghane" 24. Oktober 2007
Von Petra N.
Format:Gebundene Ausgabe
Ein afghanischer Taliban, der seit fünf Jahren in Guantanamo einsitzt und ein britischer Offizier, der dessen Identität übernimmt, um als Agent in Al-Qaida eingeschleust zu werden und einen drohenden Anschlag gigantischen Ausmaßes auszuspionieren  diese Hauptfiguren werden zunächst interessant und ansprechend aufgebaut. Auch Forsyths Sachkenntnis und Wissen über geheimdienstlerische und waffentechnische Hintergründe beeindruckt. Man erfährt zudem noch mal Einiges zur neueren Geschichte Afghanistans und zur globalen Verbreitung des Terrornetzwerks. Das alles sorgt durchaus für Spannung, auch wenn der Plot in Teilen natürlich schon sehr fiktiv und kaum realistisch erscheint, aber das macht ja nichts.
Ein echter Qualitätsabfall entsteht dann allerdings doch, weil das so gut eingeführte "Afghanendoppel" im weiteren Fortlauf der Handlung immer mehr an Präsenz verliert. Und mit der völlig unglaubwürdigen Jagd auf den echten Afghanen, die dann wirklich nur noch aus übler Effekthascherei besteht, wird das nur noch schlimmer gemacht. Sonnenklar ist auch, dass bei Forsyth eine rein westliche Sichtweise zum Zuge kommt. Dabei hätten ein paar kritische Anmerkungen zur angloamerikanischen Politik im Nahen Osten der Story gewiss nicht geschadet - im Gegenteil: dies hätte die Aktualität und Authentizität der Geschichte eher belebt.
So bleiben nach gutem Beginn nur noch drei Sterne übrig.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von o_ton
Format:Gebundene Ausgabe
Um es gleich vorwegzunehmen: "Der Afghane" ist wahrlich kein schlechtes Buch. Es ist eher unvollständig und wirkt so, als wäre dem bemühten Autoren zum Schluss nichts wirklich Kreatives mehr eingefallen.
Und so wird man letztendlich enttäuscht, da sich Forsyth zunächst alle erdenkliche Mühe gibt, um seiner Story und insbesondere dem Hauptcharakter Mike Martin einen realistisch wirkenden Anstrich zu verleihen. Insbesondere die (sehr) lange Erläuterung des Lebenslaufes von Martin wirkt derart detailliert, dass man Realität und Fiktion kaum noch auseinander halten kann. Dazu kommt eine zwar grenzwertige, jedoch insgesamt spannende und interessante Grundstory um "Al Isra", welche den Leser mit allen technischen Mittelchen und semi-politischen Verwicklungen in den Bann zu ziehen weiß. Und dazu noch angenehme Schriebart, gute Recherche und die Aktualität, welche eine schon fast bedrückende Atmosphäre erzeugt......eigentlich müsste alles wunderbar sein und das Buch als solches als gelungen gelten.
Doch es kommt anders: während der Autor seinen Protagonisten und Helden zunächst ellenlang einführt und den Spannungsbogen stetig in die Höhe treibt, scheint Forsyth nicht an einem würdigen Ende interessiert gewesen zu sein. Als es zum großen Showdown kommen soll, als alles auf seinen Höhepunkt "zutreibt", da kommt es zur großen Leere. Es wird ausschließlich die Abfolge von Ereignissen heruntergeleiert, lieb-und würdelos, Ende und gut ist. Nach dem "Friß oder Stirb"-Prinzip, lässt Forsyth den Leser auf den letzten 50 Seiten sträflich alleine und zieht sich auf das zuvor Geleistete zurück.
Fazit: Forsyth hat eine große Chance vertan. Das Buch ist zunächst fesselnd und spannend, keine Frage. Aber wenn einem begnadeten Autoren dann irgendwann nichts besseres mehr einfällt und er die Spannung zum Ende hin zu sehr versachlicht, dann muss ich als Leser unbefriedigt zurückbleiben. Aufgrund des gänzlich misslungenen (weil fast fehlenden) Endes, bleibt das Buch leider als unvollständiger Spannungsthriller in meinem Bücherschrank stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eigentlich eine gute Geschichte -
aber Forsyth gelingt es dieses Mal keineswegs, die unterschiedlichen Handlungsstränge zu einem gelungenen Spannungsbogen zusammen zu führen. Das Buch schwächelt ab rund einem Drittel der Story erheblich und kann nicht überzeugen.

Zwar wurden wieder etliche Rahmengeschichten gut recherchiert -
aber das kommt nur dem Anfang des Buches zu Gute.

Schade drum...
...eigentlich ist man von Forsyth besseres gewohnt.
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Mit viel Hintergrundinformation
In diesem Buch lässt Forsythe wieder den Ex-Fallschirmjäger Mike Martin, den man schon aus "Die Faust Gottes" kennt, als Undercover-Agent agieren. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Schrotti veröffentlicht
Bitte nicht kaufen, nicht einmal gebraucht!
Dieses Buch ist definitiv der Tiefpunkt im Gesamtwerk von Frederick Forsyth. Alles, was an seinen Büchern immer schon schwach war, fällt hier noch schwächer aus aus,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von timbrelle veröffentlicht
gut
Mein erstes Buch von ihm war "Der Rächer" und das konnte ich kaum loslassen. Dieses hier ist nicht schlecht, braucht aber etwas mehr Seiten um wirklich spannend zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Schneefrau veröffentlicht
Plätschert so dahin...
Durchaus spannendes Setting, aber leider "totgequatscht". Die Beschreibung irgendwelcher Örtlichkeiten irgendwo auf der Welt, die Suche nach Terroristen - ohne Ergebnis, das... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Mentalspagat veröffentlicht
gut und solide, aber nicht überragend
Es gibt bessere Bücher von Forsyth. Dennoch lässt sich "Die Faust Gottes" gut lesen. Es ist ein spannender, oft packender Thriller, der bestens unterhält.
Vor 22 Monaten von Betty veröffentlicht
Undercover bei Al-Qaida
Als der britische SIS und die CIA von einem geplanten Al-Qaida-Anschlag ("Al Isra") nach einer erfolgreichen Zugriffsoperation in Peschawar erfahren, beschliessen die Dienste,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von Ralf KvF
Schwach anfangen und dann ganz stark nachlassen
Die Vorgeschichte ist viel zu lang und liest sich staubtrocken wie ein Lexikon, zumal viel davon schlicht für den Rest des Buches irrelevant ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von TomDerMaurer
Schade, das Potential blieb ungenutzt
Nach "Die Faust Gottes" freute ich mich zunächst auf ein weiteres Lesevergnügen mit den Gebrüdern Martin, musste aber schnell feststellen, dass dieses Buch bei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2009 von Markus Gärtner
Spannung mit viel Hintergrund-Information
Dieses Buch ist nicht nur von der Handlung her sehr spannend, durch die zahlreichen Zusatz-Informationen über Orte, Personen, Gebräuche und vielfältige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2009 von Altemeier Christel
Ausgelutscht
Die Tatsache, dass selbst ein alter Routinier wie Forsyth dem Al-Qaida-, Geheimdienst-, Polit- und Terrorgenre nicht mehr mehr abgewinnen kann als seitenlange Aufzählungen von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2009 von Lothar Müller-Güldemeister
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