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21
4,7 von 5 Sternen
Der Affe in uns: Warum wir sind, wie wir sind
Format: TaschenbuchÄndern
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2011
Sie brauchen keinen neuen iPod, Sie brauchen keine 15-Megapixel-Kamera, Sie brauchen keinen dritten Akkuschrauber, keine neuen Lockenwickler, kein Home-Cinema und keinen neuen Wagen. Sie brauchen keine Traummaße, kein Sixpack, keine Brust-OP. Sie brauchen auch keine Angst zu haben, zu versagen. Vielleicht brauchen Sie nicht einmal einen Psychologen.

Was Sie brauchen ist: dieses Buch. Es ersetzt natürlich nicht all die schönen Dinge, die man so kaufen und machen kann, zum Beispiel hier bei Amazon. Und natürlich macht es trotz dieses Buches weiterhin Spaß, einzukaufen, sich was Neues zu gönnen, sich mit was Tollem zu belohnen, auch wenn man es schon hat und gar nicht braucht und überhaupt eigentlich gar nicht versteht, warum man es unbedingt haben will. Ist doch Quatsch. Hab ich doch. Liegt eh nur rum. Wozu? Zack, trotzdem gekauft.

Zwischen all den Prestige-Käufen, die wir so unternehmen, um dabei zu sein, mitreden und was vorweisen zu können, hip zu sein, chic, cool, elegant, erfolgreich - einfach mal dieses Buch in den virtuellen Einkaufswagen legen. Es entspannt die strapazierten Nerven ungemein.

Sie werden lachen, wie nah wir dran sind an den haarigen Geschiwstern aus dem Urwald. Wieviel wir mit ihnen gemein haben. Und was sich alles auf dieser Grundlage in Hinblick auf das menschliche Verhalten nachvollziehen lässt. Leicht verständlich und frei von jedem wissenschaftlichen Dünkel geschrieben, ist dieses Buch für mich eine der erfreulichsten Entdeckungen des letzten Jahres.

"Man kann den Affen aus dem Urwald holen, aber nicht den Urwald aus dem Affen", schreibt de Waal an prominenter Stelle. Ganz offensichtlich kriegt man den Affen auch nicht aus uns Menschen raus. Ganz gleich, was die Kreationisten und Fanatiker so faseln: unsere Verwandschaft mit Bono und Schim ist tröstend, amüsant, mitleiderregend, urkomisch, erschreckend, lehrreich, beruhigend, aufmunternd und, zuguterletzt: so offensichtlich wie der Hintern eines Pavians.

Lesen Sie's. Sie werden es nicht bereuen. Oder vielleicht doch ein kleines bisschen. Beim nächsten offensichtlich affenartigen Verhalten, dessen Zeuge Sie werden. Mitunter wird es schwierig, ernst zu bleiben...
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2006
die us-ausgabe vom "affen in uns" ist 2005 erschienen, deshalb kann ich das deutsche buch schon monate vor seinem erscheinen anpreisen: es ist sensationell gut, wie immer bei affenforscher frans de waal spannend geschrieben, sehr gut zu lesen und - das ist das allerwichtigste - voller neuer, sehr verblüffender und total überzeugender erkenntnisse über unser tierisch-evolutionäres erbe:

an hand von beispielen aus dem leben der aggressiv-mörderisch-machtgierigen (von männern regierten) schimpanzen und der sexsüchtig-friedlich-freundlichen (von frauen beherrschten) bonobo-horden in Zoos und in Freiheit beschreibt frans de waal, dass der mensch nicht nur des menschen wolf ist, nicht nur krieg, folter und unterdrückung kennt, nicht nur nach macht giert. schon unsere tierischen ahnen haben mitgefühl entwickelt, einen sinn für gerechtigkeit, dankbarkeit und die regeln für ein friedliches zusammenleben. auch die kriegerischen schimpanzen, aber noch mehr die friedlichen bonobos.

sie sind unsere nächsten verwandten im tierreich. über 98 % unserer gene haben wir mit beiden menschenaffenarten gemeinsam, aber während andere affenforscher nach den ursprüngen unserer schlechten eigenschaften suchten, ließ such frans de waal immer von den guten beeindrucken und stellt jetzt als summe seines forscherlebens fest:

der mensch hat von den affen nicht nur deren aggressivität geerbt, sondern auch ihre fähigkeit zum ungestörten zusammenleben, denn ohne die eigenschaften, die das ermöglichen, hätten wir gar nicht bis heute überlebt. wir wären auch nicht zum - evolutionär gesehen - erfolgreichsten tier der erde aufgestiegen.

"The Inner Ape" oder "Der Affe in uns" sollte zur pflichtlektüre für alle psychologen, lehrer, manager, politiker erklärt werden. dann begreifen sie vielleicht endlich, dass es keineswegs ums "überleben des stärkeren" geht, wie immer behauptet wird. auch affen kümmern sich um Kranke, pflegen freundschaftliche netzwerke, tauschen friedlich nahrung und sex. sie kooperieren viel häufiger als sich zu streiten. und wir menschen haben es von ihnen gelernt.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2006
Es ist die Suche nach dem heiligen Gral - wie war der Mensch, bevor die Kultur uns knebelte? - eine Frage, die genauso existenziell wie unlösbar ist und wohl leider auch bleiben wird. Wer sich irgendwie für das Thema interessiert, dem sei dieses tolle Buch empfohlen! Mit original (und speziell für Deutsche wohl unnachahmlichem) niederländischen Understatemanet bringt de Waal es fertig, Schimpansen, Bonobos und Menschen so unaffektiert und frei von Vorurteilen und vermenschlichten oder veräfften Standpunkten einfach nebeneinander zu stellen und zu vergleichen, dass es eine Wonne ist, diesen "Krimi" zu lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"one can take the ape out of the jungle, but not the jungle out of the ape."
everything else follows.
and you should follow his journey through all those astonishing similarities between the different primate family members by yourself - to understand who you are and what makes you tick. to become a better person, manager, leader, politician, member of society, human, primate.

(one striking link between this book and the findings of 'the rise of the creative class' by richard florida i must add, because it is not mentioned in 'the inner ape': "our societies probably work best if they mimic as closely as possible the small-scale communities of our ancestors." (frans de waal) ... "the modern trend to physically separate places where human needs are satisfied disrupts this tradition, making us live at one place, shop at another, and work at yet another. it's a disaster for community building, not to mention the time, stress, and fuel it takes to move all those people around." (frans de waal)
- sentences which immediately brought florida's 'community of ideas' (and his ten principles to build it) to my mind again.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2010
Bonobos und Schimpansen bevölkern und durchziehen dieses Buch und machen auf eindrückliche Weise klar, wie ähnlich sie dem Menschen sind. Es ist verblüffend und erschreckend, welche Gemeinsamkeiten sich finden. Das Buch ist sowas wie eine Art Schatzkiste mir hervorragender Rhetorik des Autors verfasst. Das Buch kann uneingeschränkt, nicht nur Affen- oder Psychologieinteressierten empfohlen werden!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Frans de Waal, Affenforscher aus den Niederlanden, ist dank seinen populärwissenschaftlichen Büchern zum inoffiziellen Sprecher der Primaten geworden. Er ist zwar beileibe nicht einzige ist, der was zu sagen hätte, aber bestimmt der einzige, der Neuigkeiten unserer animalischen Verwandten in so verständlicher Form übermittelt. Seine Lust am Fabulieren ist manchmal so gross, dass er seine Rolle als Wissenschaftler zu vergessen scheint. Das ärgert seine Berufskollegen und freut die Leser.

Kreativität gehört nicht nur zu den Voraussetzungen für das Verfassen von Bestsellern, sondern auch für das Setting von wissenschaftlichen Experimenten in der Verhaltensforschung. Einfach farbige Bonbons und krumme Bananen durch die Gitterstäbe zu reichen, ist längst nicht mehr genug. Zu den zahlreichen Mythen, die der Autor in seinem neusten Buch zerstört, gehört auch der Daktari-Mythos. Es braucht verdammt viel Geduld und Durchhaltevermögen, wenn man zu wissenschaftlichen Aussagen kommen will, die über Familienberichte lustiger Zoobesuche hinausgehen. Und weil Tiere eine ideale Projektionsfläche sind, braucht es auch viel Distanz zu sich und zur eigenen Gattung, um Übertragungen im Rahmen des Vertretbaren zu halten. Je nach ethischem Mainstream sind Affen böse, gut, dumm, klug, eigenbrötlerisch oder teamversessen. Weil auch Frans de Waal nicht vor den Verzerrungen persönlicher Weltbilder gefeit ist, hätte ich mir gewünscht, dass er seine Leser stärker auf diesen Aspekt aufmerksam macht - auch wenn er beim Übervater Konrad Lorenz auf die wissenschaftlichen Rationalisierungen der Nazigräuel zu sprechen kommt.

Menschliches Verhalten mit Bezügen zu Primaten anschaulicher zu erklären, scheint mir sehr viel sinnvoller als mit spekulativen Geschichten über Steinzeitmenschen aufzuwarten. Ein Irrweg, auf dem sich Seminarleiter gerne bewegen, ist die genetische Nähe zwischen mir und den Bonobos. Selbst wenn der niedliche Affe 98% seiner Gene mit mir teilt, erklärt das wenig, sondern zementiert ein falsches Bild der Genetik. Ein Gen ist schliesslich nur die Bühne für unzählige Aufführungen. Was in Echtzeit gespielt wird, wissen wir erst, wenn auch die Namen der Proteine, Aminosäuren und anderer Nebenrollen im Programm aufgeführt sind. Aber weil es dem Autor um Grundsätzliches geht, nimmt er populäre Missverständnisse offenbar in Kauf.

Schade finde ich, dass die spannenden Botschaften nicht sinnlicher eingebettet werden. Ausser einem Stammbaum mit wenigen Strichen finden wir weder Illustrationen noch Bilder. Für ein so populär verfasstes Buch ist dies mehr als nur eine kleine Unterlassungssünde. Wettgemacht wird dieser Makel einigermassen durch die bildhafte Sprache des Autors und die vielen Geschichten aus dem Alltag eines Affenforschers. Und schliesslich gelingt es Frans de Waal auch mit träfen Worten, seine Kernbotschaft zu vermitteln. Ein Zoobesuch sagt mehr über menschliches Verhalten aus als die Lektüre ideologisch verbrämter Werke über das menschliche Wesen. Bereitet man sich auf den Gang zum Affengehege zudem mit dem neusten Buch von Frans de Waal vor, ist der Erkenntnisgewinn noch grösser.

Mein Fazit: Leicht verständliches, unterhaltsames Buch über Leben und Verhalten unserer nächsten Verwandten. Frans de Waal zieht anschauliche Parallelen zwischen Affen und Menschen, die wir ungern hören, Aha-Effekte auslösen und lieb gewonnene Rechtfertigungen für aggressives Verhalten in Frage stellen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2013
Eingangszitat aus dem Buch: „Man kann den Affen aus dem Urwald nehmen, aber nicht den Urwald aus dem Affen. Dies gilt auch für uns zweibeinige Affen.“ Frans de Waal legt hier ein unterhaltsames, dabei aber überaus lehrreiches Buch vor, das auf Erfahrungen aus vielen Jahren konkreter Forschertätigkeit beruht. Er stellt dem Leser Affenpersönlichkeiten mit Namen vor, macht ihn mit deren Affenverwandtschaft bekannt und führt ihn durch eine Reihe von ereignisreichen Affenjahren. Die Freude des Autors an seinen Schützlingen springt den Leser aus jedem Kapitel förmlich an, ohne dass die nachdenkliche Seite der Thematik zu kurz käme. So fehlt es nicht an zahlreichen Verweisen auf geschichtliche oder gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen der Menschheit. Primatenforschung zeigt sich mal wieder als eine durchaus wichtige und relevante Disziplin für unser Selbstverständnis als Menschen, da wir uns mit vielen Problemen herumschlagen müssen, die denen der Affengesellschaften oft sehr ähnlich sind.
Das Buch kommt nicht als Sachbuch daher, sondern erzählt in lockerer, allgemein verständlicher Sprache von den sozialen Zwickmühlen, in die man nicht nur als Affe täglich geraten kann. Es mutet manchmal an wie der Blick über den Gartenzaun zur lieben Verwandtschaft; damit beschert es dem Leser bisweilen einen überraschenden Aha-Effekt. Und nicht zuletzt meint man in so mancher Schilderung eines „ganz normalen“ Affenalltags das verschmitzte Augenzwinkern des Autor durchblitzen zu sehen.
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am 1. Mai 2015
Ich muss wirklich immer wieder feststellen, dass es keine Wissenschaft gibt, die menschliches Verhalten besser verstehen helfen kann als die Biologie. Nicht einmal die besten soziologischen Experimente oder die schlauesten philosophischen Gedanken können so nah an die Wahrheit kommen.

Obwohl der Autor manchmal ein bisschen zu selbstverliebt schreibt, ist er doch sehr kompetent, erklärt sehr gut und unterhaltsam. Und obwohl er sich hin und wieder wiederholt, ist es sehr interessant und informativ, was er schreibt. Besonders gut finde ich, dass er den Bonobo als wichtigen Verwandten des Menschen ausführlich darstellt, denn dieser lebt friedlich und wird wohl in der Forschung von manchen Autoren mit Absicht übersehen, um das Bild von der Bestie Mensch zu untermauern (was mithilfe der bisherigen Erkenntnisse zum Schimpansenverhalten recht gut zu gelingen scheint).

Und auch wenn wir Menschen natürlich ganz für uns selbst stehen und wir leider mehr mit dem Schimpansen als mit dem Bonobo gemein zu haben scheinen, so ist der Bonobo aus meiner Sicht ein leuchtendes Beispiel dafür, wie der Mensch auch sein könnte. Nämlich entspannt und friedlich, der seine Konflikte anders zu lösen weiß, als mit Waffen. Außerdem verbindet uns innerlich mehr mit dem Bonobo, als wir es meistens aus kulturellen Gründen zugeben wollen. Nicht alle unseren moralischen Werte ergeben einen allumfassenden Sinn und könnten überprüft werden zugunsten von Frieden erzeugenden Werten und Moralvorstellungen. Nähe und Wärme statt emotionale Kälte und Distanz wären bspw. ein guter Anfang.

Fazit: Der Autor liefert seriöse Informationen mit Herz und Verstand. Er informiert auf unterhaltsame Weise und bereichert den für diese Thematik offenen Menschen sehr!

Ich bin jedenfalls begeistert!

Es muss ja nicht gleich die selbe Friedensstrategie wie bei den Bonobos verwendet werden, aber ein bisschen mehr Nähe und Herzenswärme zwischen allen Menschen würde schon helfen. Oder wollen wir alle bei der stetig anwachsenden Weltbevölkerung irgendwann uns selbst vernichten?

Da dieses Buch meiner Ansicht nach einen wichtigen Beitrage für Liebe und Frieden in der Welt unter den Menschen leisten kann (oder auch nur könnte), würde ich es sogar (und das habe ich bisher von keinem Buch behauptet) als Pflichtlektüre bezeichnen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2010
Salve,

macht Spass zu lesen. So viele Anekdoten, Geschichten und Ereignisse aus der Primatenforschung rund um unser nächsten Verwandten. Für eine wissenschaftliche Arbeit sehr spannend und eingängig geschrieben. Ich schreibe nicht populärwissenschaftlich, weil ich denke dass dies den Thesen und Einsichten nicht gerecht würde. Aber ich bin Laie, dass mögen Profies anders sehen.

Ich fand besonders spannend die gezeigten zusammenhänge zwischen den Trends der Primatenforschung und der Sicht der Naktaffen auf sich selbst. Als die Schimpanzen erfoscht wurden, wurden wir als Macht-Tiere und Kämpfer dargestellt. Dass es auch anders geht zeigt nun die recht junge Erforschung der Bonobos. Passend zu Flower-Power, Polyamorie und dem neuen Hedonismuss.

Für mich, na ich bleibe Schimpanze. Macht einfach zuviel Spaß. Und mein "Die kunst des Krieges" will ich ja auch nicht umsonste gekauft haben :) Aber oft ist ein Bonobo dann doch der Glücklichere ... Abwechlsung mach den Alltag spannend!

Gruss

Christoph
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am 9. Februar 2013
Moderne Anthropologie und Erkenntnistheorie kommt nicht mehr ohne Wissenschaft aus. Insbesondere die Evolutionstheorie ist essenziell für das Verständnis des Menschen. Frans de Waals Buch gibt interessante Einblicke in das Sozialverhalten unserer nächsten Verwandten. Die sind nämlich sehr viel menschlicher als gedacht - im guten wie im schlechten Sinne. Viele Passagen lesen sich fast wie ein Roman: Bündnisse, Feindschaften, Machtspiele, Intrigen, Mord, Trauer - aber auch herzerwärmende Geschichten von Kooperation, Gemeinsinn und langjähriger Freundschaft.
Insbesondere die ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Intelligenz der anderen Primaten beeindruckt immer wieder aufs Neue.

Fazit: Das Buch ist unterhaltsam und horizonterweiternd. Kaufen!
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