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Der Abend des Adlers [Gebundene Ausgabe]

Frank S. Becker
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, August 2004 --  

Kurzbeschreibung

August 2004
Das Römische Reich um 260 nach Christus. Feinde plündern die Grenzprovinzen, Kaiser kämpfen um die Macht. Die Sonne des Imperiums scheint zu sinken, als Flavius, ein junger Römer, von dem Gut seines Onkels bei Trier aufbricht. Der Wunsch, seine Eltern zu finden, und die Suche nach einem Tempelportal, das vor den Barbaren versteckt wurde, reißen ihn in einen Strudel von Ereignissen, die ihn über Rom, Palmyra und Babylon bis nach Persien führen. Doch als Flavius sich am Ziel glaubt und der Liebe seines Lebens begegnet, stellt ihn das Schicksal vor die größte Herausforderung.

Um 260 nach Christus: eine dramatische Zeit für das Römische Imperium. Im Osten geraten Kaiser Valerian und sein Heer in persische Gefangenschaft, im Westen überrennen Germanenhorden die Limesgrenze. Über dem mächtigsten Reich der Antike kündigt sich der Abend an. In diesen unruhigen Zeiten wächst Flavius, ein junger Römer, bei seinem Onkel in der Nähe von Trier auf - ohne Wissen um seine Vergangenheit. Als er erfährt, dass sein Vater seit Jahren in Persien verschollen ist und seine Mutter bei einem Germanenüberfall verschleppt wurde, beschließt er, seine Eltern zu suchen. Mit seinem Freund Aquila, einem geheimnisvollen Agenten des Kaisers, bricht er in das von Germanen besetzte Niemandsland auf. Gemeinsam wollen sie ein Tempelportal bergen, das der Onkel einst vor dem Barbarensturm versteckt hatte. Doch die Reise nimmt eine unerwartete Wendung und führt Flavius auf abenteuerlichen Wegen über Rom nach Palmyra, wo er sich in die Kaufmannstochter Aqmat verliebt. Sie begleitet ihn auf der Suche nach seinem Vater weiter über Babylon bis nach Persien, dem Reich König Schapurs. Schon fast am Ziel seiner Wünsche, stellt ihn das Schicksal auf die härteste Probe. In einer bildhaften Sprache und vor der farbigen Kulisse der antiken Welt wird eine Zeit lebendig, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Herbig Verlag; Auflage: 1., Aufl. (August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377662387X
  • ISBN-13: 978-3776623871
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 440.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit ihm ist Frank Becker ein ausnehmend gutes Porträt der antiken Welt im 3.Jahrhundert nach Christus gelungen. Das römische Reich steht kurz vor der Auflösung. In Gallien erklärt sich ein General zum Gegenkaiser, Britannien und Spanien schließen sich ihm an. Im Osten fordern die persischen Sassaniden Rom heraus. Diesen politischen Hintergrund verwebt Becker geschickt mit der Geschichte des jungen Flavius, der auf dem Lanfgut seines Onkels im römischen Teil Germaniens aufwächst." -- Brigitte, 29.09.04

Ein richtig schönes Sandalen-Epos! -- BRIGITTE, 21/04

Über den Autor

Dr. Frank S. Becker, geboren 1952, studierte Physik und war lange in der Kommunikationsabteilung eines großen Unternehmens tätig, wo er heute das Referat Bildungspolitik leitet. Sein Interesse an der römischen Kaiserzeit und an der Archäologie begann schon früh und ließ ihn zahlreiche Reisen in den Mittelmeerraum und den Nahen Osten unternehmen. Zu seinen Hobbys gehört neben dem Schreiben auch die Fotografie. Der Autor lebt mit seiner Familie in München. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiel - so soll ein historischer Roman sein! 18. November 2004
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wer die Weisheit sucht ist eine Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr".
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)

Im Jahre 235 n. Chr. wurden die Alemannen von Kaiser Maximinus Thrax noch zurückgeschlagen, nachdem sie erstmals den Limes durchbrochen hatten. 25 Jahre später, infolge des Abzuges der römischen Legionen vom Limes, gelingt es ihnen dann doch, das gesamte Gebiet zwischen Limes, Rhein, Donau und der Iller (Dekumatland) in Besitz nehmen. Zur selben Zeit erstarkt dem Imperium Romanum im Nahen Osten mit dem persischen Sassanidenreich ein mächtiger Rivale, dessen Shainsha (Schapur I.) den römischen Kaiser Valerianus in der Nähe von Edessa gefangen nehmen kann.....

Bereits der treffende Titel "Der Abend des Adlers" lässt das Zeitalter erahnen, in dem sich das Romangeschehen ereignet: Das dritte nachchristliche Jahrhundert ist geprägt durch 22 sogenannte Soldatenkaiser, die fast durchweg von ihren Legionen erhoben wurden und teilweise nur wenige Monaten herrschen. Beschleunigt wird der Zerfall des Imperiums durch Errichtung von Teilherrschaften und Sonderreichen an seiner Peripherie und einer permanenten Krise in all seinen Lebensbereichen .....

Der Roman beginnt vor dem Hintergrund eines Szenarios mit von den Germanen zerstörten und den Römern aufgegebenen Städten/Landstrichen, sowie dem damit verbundenen Ende der "Pax Romana" (Frieden, Recht, Gesetz und Sicherheit). Da er gegenüber den meisten Genreromanen nicht die glanzvolle Zeit des Imperiums zum Gegenstand hat, ist er eine Rarität. Geschildert wird die Lebensgeschichte des jungen Römers Flavius, den das Schicksal von Lopodunum, dem heutigen Ladenburg, über Rom und Syrien bis nach Persien führt. Er gerät in Gefangenschaft bei den Alemannen, bekommt als Gehilfe eines griechischen Arztes Einblick in die Heilkunde und verliebt sich in eine syrische Kaufmannstochter. Auf der Suche nach seinem, auf einem Feldzug verschollenen, Vater gewinnt er die väterliche Freundschaft des kaiserlichen Agenten Ulixes Aquila (=Adler; das Kapitel seines ersten Auftrittes trägt den selben Titel wie der Roman) und zieht sich mit ihm zusammen auch die Feindschaft des römischen Präfekten Avitus zu....

Der inhaltlich äußerst gehaltvolle und informative Roman kann eine Vielzahl von historischen Details vorweisen. U. a. erfährt der Leser etwas über die altpersischen Religionen des Parsismus mit seinen Bestattungsriten, den Mithraskult mit seinen Initiationsgraden und den Dualismus der Manichäer. Daneben gibt es Einlagen à la Medicus mit der Beschreibung einer Trepanation und einer Blasensteinsektion. Der Bau der Aurelanischen Mauer um Rom fehlt ebenso wenig, wie die Entwertung des Geldes durch Falschmünzerei und das Verschneiden von Wein etc. Darüber hinaus bekommt der Leser auch noch etliche Anregungen zu heimatkundlichen Betätigungen. Auch in Aufbau und Form ist der "Der Abend des Adlers" hervorragend gelungen. Zehn untergliederte Kapitel lassen ein "portioniertes" Lesen zu; hinsichtlich ihres Inhaltes tragen sie jeweils einen treffenden Titel mit Jahreszahl(en) und einem passenden römischen Zitat. Mit den in direkter Rede gebrauchten Begriffen "Geizhals", "Panscherei", "Tölpel" und "Spießgesellen" weisen die lebhaften Dialoge der Protagonisten zwar einige Anachronismen aus der Sprache des 16. Jahrhunderts (!) auf; ihnen kommt jedoch bei der Gesamtbewertung keinerlei Gewicht zu.

Auch die zusätzlichen Materialien sind für einen historischen Roman vorbildlich: Zwei Übersichts- und 2 Detailkarten des Imperium Romanum, Erläuterungen lateinischer Begriffe, eine Zeittafel und ein Städte-/Länderverzeichnis mit damaligen und heutigen Bezeichnungen. Von professioneller Exaktheit ist auch das Nachwort des Autors und promovierten Physikers Frank S. Becker, wo er eine klare Trennung zwischen historischen Fakten und seinen (eher kleinen) dichterischen Freiheiten vornimmt. Als "Bonbons" gibt es hier zum Abschluss noch einige Schwarzweißfotos (mit Beschreibungen) diverser historischer Objekte des Romans, der das Prädikat "historisch" mehr als verdient, uneingeschränkt empfohlen werden kann und mit der Höchstwertung von 5 Amazonsternen zu bewerten ist...

...... und außerdem auf eine Fortsetzung hoffen lässt!

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Ungewissheit des Lesers aufgrund reiselustiger Protagonisten

Fangen wir mit dem Positiven an: Der Roman von Frank S. Becker ist eingängig, bilderreich und gut zu lesen. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Die historischen Gebäude und Interieurs sind genau recherchiert, die kulturellen und politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit präzise formuliert.

Die Handlung jedoch verspricht zunächst sehr viel, verliert sich aber mehr und mehr im persönlichen Schicksalsweg des Protagonisten.
Der Name des Romans "Der Abend des Adlers" impliziert dem Leser die politischen Schwierigkeiten des römischen Reichs, welches aufgrund seiner enormen Ausdehnung immer weniger in der Lage ist, seine Grenzen zu verteidigen.
Als zu Beginn des Romans eine innerhalb des Limes liegende Stadt von den Germanen überfallen und verwüstet wird, gewinnt man auch den Eindruck einer bedrohlichen und spannenden Episode. Kämpfe werden beschrieben, Schicksale beleuchtet, Personen eingeführt.
Auf der Suche nach seinem Vater durch halb Europa jedoch entzieht sich der Protagonist der aufgebauten Drohkulisse und lässt seine Heimat zurück und den Leser gleichermaßen im Ungewissen.
Die neu aufgebauten Personen und Handlungsstränge sind dann leider oft kurzlebiger als die zu Anfang eingeführten.

Des weiteren könnten die handelnden Personen charakterlich etwas genauer dargestellt, sowie die Handlung gestrafft werden. Gerne verliert sich der Autor in der Beschreibung von Festen und Zeremonien, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben.
Fazit: Hätte der Autor die zu Anfang spannenden Handlungsstränge zu Ende geführt, wäre die Beurteilung positiver, und dem Rezensenten die Beurteilung leichter gefallen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Im 3. Jhd. nach Christus beginnt der Stern des römischen Imperiums zu sinken. Anhand der wechselhaften Geschichte des in Germanien als Sohn eines Römers und einer Germanin geborenen Flavius erfährt man sehr viel über diese spannende Zeit und das ist alles ausgezeichnet und bis in echte Detail hinein sehr sorgfältig recherchiert.
Der Leser erfährt so sehr viel über die verschiedenen Lebensweisen unterschiedlichster Völker, über Kriege und Kämpfe und über unfähige und fähige aber skrupellose Herrscher. Vielleicht ein wenig zu viel.
Insgesamt sehr lesenwert wenngleich mich die Handlung der Geschichte, der es für mich ein wenig an Dramatik und Dichte fehlt, nicht ganz so überzeugt wie die Qualität der recherchierten historischen Grundlagen.
Deshalb nicht die volle Punktzahl.
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5.0 von 5 Sternen Rezension
Eine spannende Zeitreise und Abenteuerroman durch das Römische Reich des 3.Jht.n.Chr.vor der Machtübernahme des Kaisers Konstantin

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Vor 2 Monaten von Martin vom Feld veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein bewegender Roman
Auf den ersten Seiten dachte ich noch "was für ein langweiliger Schinken". Doch nach und nach baut sich Spannung auf und lässt einen nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Tino Ehrhart veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Da wäre sehr viel mehr rauszuholen gewesen
Um mit dem positiven anzufangen: Der Autor hat eine fleißige Recherchearbeit geleistet, das kommt dem Roman zugute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2010 von elias
1.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung
Nach den guten Bewertungen, dachte ich ein wirklich tolles Buch zu erhalten, stattdessen bekam ich das schlechteste Buch, was ich seit langer Zeit gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2010 von D. Mödder
3.0 von 5 Sternen Zu viel des Guten
Ich hatte mich - nicht zu letzt auf Grund der vielen positiven Rezessionen hier - richtig auf dieses Buch gefreut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2009 von Filius Dexter
5.0 von 5 Sternen Eher aus Verlegenheit......
hatte ich mir das Buch gekauft und wieder einmal auf die Menge der guten Rezensionen vertraut, obwohl ich hier schon böse reingefallen bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von Boethius
3.0 von 5 Sternen Gutes Geschichtsbuch, aber keine große Literatur.
Der Roman nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die antike Welt. Die historischen Fakten hat der Autor gut recherchiert und lässt viele aufschlussreiche Details ins... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2009 von Reineke Fuchs
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut
Nachdem ich all die enthusiastischen Rezensionen zur Kenntnis genommen habe, habe ich das Buch gelesen und bin doch ein wenig enttäuscht . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2009 von Winfried Raith
2.0 von 5 Sternen Zieht sich...
Tut mir leid, ich kann mich den begeisterten Kritiken meiner Vorgänger nicht anschließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2008 von Leseratte111
5.0 von 5 Sternen Zerfall der röpmischen Imperiums
Dieses Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen, da es die Intrigen zur Zeit des Untergangs des Römischen Imperiums genau und nachvollziehbar darstellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2007 von Fan
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Suche spannenden Historienroman (deutsche Geschichte) 0 14.08.2011
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