... ist das Buch das kürzeste in der Reihe um Lindsay Boxer. Und definitiv auch das letzte das ich gelesen haben werde. Die Idee der Terroranschläge hin zu einem großen Finale beim G8-Gipfel ist nicht originell aber auf Grund der Aktualität und Brisanz sehr interessant. Zusätzlich dazu ist das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen. Das sind aber auch die einzigen beiden positiven Aspekte.
Alles erinnert an Der erste Mord und Die zweite Chance. Nach Schema F wird einfach alles genauso gemacht wie in den Büchern davor. Es ist mal wieder die schrecklichste Woche aller Zeiten. Man muss sagen, dass die Damen immerzu die schlechtesten Wochen, Tage und Monate Ihres Lebens haben. Bei so viel Missmut hätte sich manch einer schon das Leben genommen. Ich habe Buch zwei und dieses direkt hintereinander gelesen und muss sagen, dass manche Umschreibungen einfach identisch sind. Ein quasi-Zitat aus dem zweiten Buch. Ich war erschüttert. Und dann scheint Herr Patterson sich gedacht zu haben, dass er die Figuren in den ersten beiden Bänden ausreichend beschrieben hat, denn in diesem Buch sind die Figuren, wirklich alle äußerst oberflächlich beschrieben. Gefühle werden nicht gelebt und entwickelt, nein es wird gesagt, dass es sie gibt, die Personen handeln aber nicht so. Ein Beispiel ist der Tod eines der vier Mitglieder des Clubs. Alle sind so unendlich traurig und erschüttert, aber machen weiter und fangen sogar Beziehungen an. Zusätzlich dazu nervt es unheimlich, dass Gespräche und Handlungen durch sinnlos verstreute Kapitelbrüche einfach geteilt werden. Niemand kann wohl sagen, was das soll. Die Spannung, die sowieso komplett fehlt, da man von Anfang an weiß wer der Drahtzieher ist, wird dadurch jedenfalls nicht angeregt.
Ich habe keine Neugier mehr auf mehr. Einer der schlechtesten Krimis, denn es ist nicht mal ein Thriller, die ich je gelesen habe. Nicht empfehlenswert.