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Der 21. Juli: Roman
 
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Der 21. Juli: Roman [Broschiert]

Christian v. Ditfurth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 491 Seiten
  • Verlag: Geest-Verlag Gmbh (25. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866852932
  • ISBN-13: 978-3866852938
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.508 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian v. Ditfurth
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon ein beklemmend schauriges Gefühl, dem Reichsführer SS, Heinrich Himmler, in den 50er-Jahren als Herrscher eines Großdeutschlands wieder zu begegnen. Wie schon in Robert Harris Erfolgsroman Vaterland, oder dem jüngsten Beispiel, Harry Mulischs Siegfried, in dem ein heimlicher Führersohn entdeckt wird -- immer wieder fühlen sich Autoren angestachelt, die Geschichte des Dritten Reiches wie durch ein Zeitloch verändert ablaufen zu lassen.

Den Historiker Christian von Ditfurth, Sohn des Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth und Bruder Jutta Ditfurths, trieb dabei ein besonderer Aspekt um: Das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 und die Verschwörung der Männer um Graf von Stauffenberg. Startrampe seines Plots ist das gelungene Attentat und der Tod des Führers. Ditfurths historischer Dreh basiert dabei auf der rätselhaften (gleichwohl verbürgten) Tatsache, dass eine jahrelang dilettantisch vorbereitete Aktion vom ansonsten bestens informierten SS-Sicherheitsdienst glatt übersehen werden konnte. Ditfurths Romanlösung: Himmler und seine Schergen waren Bündnispartner der Verschwörer. Trotz Hitlers Tod tobt der Krieg weiter, bis das Ungeheuerliche geschieht. "Der Kampf war nicht umsonst", verkündet der Berliner Rundfunk am 6. Mai 1945. Eine deutsche Atombombe legt die sowjetische Stadt Minsk in Schutt und Asche und beendet den Zweiten Weltkrieg!

Jahre später schlägt die Stunde Knut Werdins, eines SS-Standartenführers, der 1945 in die USA übergelaufen, heute dort zurückgezogen lebt. Präsident McCarthy (!), erschreckt von einer drohenden großdeutsch-sowjetischen Allianz gegen die Vereinigten Staaten, beschließt, Werdin als eine Art Prä-Bond in seine Heimat zurückzuschicken, um Himmler zu eliminieren. Bei seinem Eintreffen findet unser Held ein Deutschland vor, das ihn schwindeln macht. Goerdeler ist Hitlers Nachfolger, ein gewisser Ludwig Erhard waltet als Wirtschaftsminister und Hermann Göring... nun! Ein Trost für unseren Kämpfer: Auch eine alte Liebe erwartet ihn!

Die spannende Frage nach der Entwicklung Deutschlands und der Welt, wären Stauffenberg und seine Helfer erfolgreich gewesen, handelt von Ditfurth mit kühnem utopischen Schwung ab, wenngleich der kenntnisreiche Historiker im Streit mit dem Thrillerautor oft die Oberhand behält. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Capital, Nr. 18/2001 (23. August 2001)

"Ditfurth wollte einen Thriller schreiben, der historisch Interessierten zusätzlich ein reizvolles Denkspiel bietet. Beides ist ihm gelungen." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Was wäre wenn... ? Das ist eine der beliebstesten Frage der Thrillerliteratur mit historischen Themen. Dieses Buch wirft einen Blick auf ein Deutschland, wie es möglich gewesen wäre, wenn die Bombe des 20.Juli 1944 Hitler tatsächlich getötet hätte.
Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden mussten die konservativ-adligen Verschwörer in der Wehrmacht einen Pakt mit der SS Heinrich Himmlers eingehen. Vom Wahnsinn Hitlers befreit gelingt es der neuen Führung, noch einmal die Kräfte zu bündeln und mit der Entwicklung der Atombombe den 2. Weltkrieg mit einem Patt zu beenden.
In dieser Nachkriegswelt, aufgeteilt in eine deutsche, eine sowjetische und eine US-amerikanische Interressensphäre, beunruhigt den US-Präsidenten Joe McCarthy eine vermeintliche Annäherung des heimlichen deutschen Machthabers Himmler an die Sowjetunion.
Ein ehemaliger SS-Offizier, der bei Kriegsende in die USA übergelufen war, wird aktiviert und mit dem Auftrag Himmler zu töten, nach Deutschland geschickt.
Wie schon in Robert Harris genialen Roman"Vaterland" bezieht auch dieses Buch Spannung als der Vermischung von Fiktion mit realem historischen Hintergrund.
Man merkt, dass der Autor gelernter Historiker ist, dennn die geschichtlichen Fakten sind akkurat dargestellt und auch seine Vison der politischen Entwicklung nach einem geglückten Attentat ist nicht abwegig, sondern sehr realistisch und nah dran am Stand der historischen Forschung.
Doch ein guter Historiker ist nicht unbedingt ein guter Schreiber. Während Harris Roman bis zum Schluß einen Spannungsbogen aufbaut, der einen nicht einschlafen ließ, schwelgt Ditfurth zu sehr in seiner historischen Fiktion und vernachlässigt dabei die Story. Da hätte er mehr draus machen können, vor allem das Ende enttäuscht doch sehr, denn es erscheint aufgesetzt und ohne Zusammenhang zum Rest der Geschichte.
Man sollte also keine Hochspannung erwarten, doch trotzdem halte ich das Buch für insgesamt sehr lesenswert. Weniger als Thriller den als Alternativwelt-Roman für historisch Interessierte.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein tollkühnes Szenario: Das Stauffenberg-Attentat auf Hitler glückt am 20. Juli 1944, die Regierung wird gestürzt und eine neue Machtbalance aus Reichswehr und SS entsteht im Deutschen Reich - mit fatalen Folgen. Nach dem Sturz Hitlers kämpfen die Deutschen noch verbissener um den Sieg, ja um die Existenz, die Atomforschung wird vorangetrieben. Im Mai 45 ist der Krieg entschieden: Minsk wird durch eine deutsche Atombombe ausradiert. Diese atemberaubende Was-wäre-wenn-Geschichte beschreibt Christian v. Ditfurth in seinem Polit-Thriller „Der 21. Juli" haargenau. Sublim erzählt, von fundierten historischen Kenntnissen durchsetzt, spinnt der Autor das Stauffenberg-Attentat weiter (man merkt, dass Ditfurth Historiker ist). Im Mittelpunkt des Geschehens steht der SD-Mann Knut Werdin, der unter den Nazis zunächst für die Sowjets, später für Amerika spioniert. Und 1953 aus dem amerikanischen Exil zurück nach Deutschland fliegt, um den neuen Machthaber des Reichs zu töten: Heinrich Himmler. „Der 21. Juli" besticht nicht nur durch die kohärente Handlung; auch der formale Aufbau lässt die Spannung mit jeder Seite wachsen. So findet das Geschehen in zwei verschiedenen Zeitebenen statt, 1944 und 1953. Das Buch beginnt 1953, zieht den Plot dann rückwärts auf, um schließlich wieder in der Gegenwart zu enden. Ständig wechselnde Perspektiven garantieren Abwechslung und beleuchten die Story aus den verschiedensten Blickwinkeln. SD-Mann Werdin ist hin- und hergerissen zwischen seinen sozialistischen Idealen und seinem Patriotismus. Der russische General Grujewitsch ringt um einen neuen Nichtangriffspakt mit Deutschland. Darüber hinaus werden die Charaktere vor allem deshalb rund und menschlich beschrieben, da auch ihre privaten Nöte bei ihren Entscheidungen stets mitspielen. Ditfurths Kombination aus historischen Fakten und blühender Fiktion wirkt beklemmend realistisch: die Folterszenen im Keller der SS, Observationen, Geheimdienst-Operationen. Fast schon mit einem Schmunzeln reagiert man, wenn plötzlich Ludwig Erhard als autokratischer Wirtschaftsminister auftritt oder Stauffenberg eine zweite Dolchstoßlegende fürchtet. Insgesamt ein beeindruckender Roman voller Lebendigkeit und realistischer Spannung, der Widerstand, Tyrannenmord und Kriegsangst auch mal aus Sicht des kleinen Mannes schildert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von makie19 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Was wäre geschehen, wenn das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 gelungen wäre?

Hätten die Verschwörer genügend Machtmittel in der Hand gehabt, um eine neue Ordnung durchzusetzen und genügend Rückhalt in Militär, Verwaltung und der Bevölkerung gefunden, ohne daß eine neue Dolchstoßlegende entstanden wäre? Wäre die Anti-Hitler-Koalition auseinandergebrochen? Die Antwort auf die erste Frage ist "möglicherweise nein"; die Antwort auf die zweite muß lauten: "höchstwahrscheinlich nicht". Ditfurth findet auf beide Fragen eine überraschende Antwort: die Verschwörer finden die Unterstützung der SS und eine deutsche Atombombe auf Minsk beendet den Krieg mit einem Patt. Beides ist nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. In der Tat haben einige Kreise des Widerstands (Popitz u.a.) den Kontakt zu Himmler gesucht; auch Himmler hat schon gegen Ende 1943 indirekte Kontakte zu den Amerikanern geknüpft. Zuletzt hat Schellenberg (im Auftrag Himmlers) mit den westlichen Alliierten (über schwedische Vermittler) über eine Beendigung des Krieges zu verhandeln versucht - allerdings erst als das Ende des Dritten Reiches bereits deutlich absehbar war. Die Arbeit am Nuklearprogramm des Dritten Reiches kam schon relativ früh wegen mangelnder Ressourcen in Stocken, aber denkbar wäre der Bau einer Plutoniumbombe zumindest gewesen. Aber hätte es angesichts der ungeheuerlichen Verbrechen der SS ein Arrangement mit den westlichen Alliierten geben können? Wieder muß die Antwort lauten: "höchstwahrscheinlich nicht". Dennoch - und das mag jetzt zynisch klingen - haben sich die Westmächte auch mit dem Massenmörder Stalin arrangiert, also könnte die Antwort auch "möglicherweise ja" sein.

Ditfurth greift oft zu Vereinfachungen. So wird insgesamt "der Widerstand" als viel zu kohärente Gruppe dargestellt, eine derart weitgehende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen, sehr heterogenen Widerstandsgruppen ist nirgends bezeugt. Ansonsten sind viele der aufgezeigten Optionen (etwa Mansteins Strategie durch 'Schlagen aus der Nachhand' unter Preisgabe von Raum einen Remisfrieden zu erreichen) historisch verbürgt, kleinere Ungenauigkeiten sollte man nicht beckmesserisch verurteilen - alles andere ist dichterische Freiheit.

Ditfurth versucht sich auch an literarischen Figuren und daran, einzelne Szenen aus verschiedenen Perspektiven darzustellen. Manchmal gelingt das, manchmal nicht.

Fazit: Keine große Literatur, sondern virtuelle Geschichte in Romanform.
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Der 21 Juli
Derjenige, der sich für Geschichte interessiert, dürfte mit diesem Buch bestens bedient sein. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von kurt aus dem Norden veröffentlicht
Der 21. Juli : Roman
Ich habe dieses Buch meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Er hat es noch nicht zu Ende gelesen, ist aber bis jetzt begeistert. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen.
Vor 7 Monaten von Ulla Tammen veröffentlicht
Der Klassiker ist wieder da!
Das kennst du doch? Merkwürdig!

Dass "Der 21. Juli" unter den Neuerscheinungen des Geest-Verlags stand, irritierte mich. Und tatsächlich. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Derek Rose veröffentlicht
Hervorragend geschrieben, interessante Figuren - großartig !
Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen und war keinen Moment gelangweilt . Der Grundgedanke ( was wäre geschehen, wenn das Attentat vom 20. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Winfried Raith veröffentlicht
Schade, dass es ein Roman werden musste....
Ein interessantes und spekulatives Thema (was wäre gewesen, wenn....), ein wirklich hervorragend kundiger Historiker - und dann leider die Notwendigkeit, aus diesen Zutaten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von Bert Seyringer
Super spannender Agententhriller vor glaubwürdiger historischer...
In "Der 21. Juli" entwickelt Christian von Dithfurth nicht nur eine glaubwürdige und erschreckende alternativ-historische Kulisse, in dem er das Attentat auf Hitler vom 20. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2009 von Susannah Dean
Spannend und leicht verständlich
Das Buch ist spannend und einfach geschrieben. Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen.
Im Wesentlichen geht es um den zweiten Weltkrieg aus sicht verschidener... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von Ronald Koloah
Gibt sich Mühe...
Es ist fast rührend, wie Ditfurth sich müht, Romanschriftsteller zu sein. Hat er einmal eine gelungene Formulierung gefunden, läßt er mindestens zwei Kapitel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von Kaleb McCormack
Faszienrendes Szenario
Im Jahre 1953 herrscht kalter Krieg zwischen den 3 Weltmächten Deutschland, den USA und der Sowjetunion. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2008 von Ulf Borkowski
Wo bleibt das historische Berlin?
Mag ja ein spannender Spionageroman sein, aber viele Details sind einfach nicht stimmig:

Hier fährt der Held im Juni 1944 fröhlich mit der U-Bahn auf zu dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 von Prima_la_musica
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