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Der 13. Apostel
 
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Der 13. Apostel [Taschenbuch]

Wilton Barnhardt , Gabi Krüger-Wirrer
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1024 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426633493
  • ISBN-13: 978-3426633496
  • Originaltitel: Gospel
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 333.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wilton Barnhardt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Bibel verschweigt seine Existenz – Matthias, der dreizehnte Apostel, verfasste ein Evangelium, das lange als verschollen galt. Die Entdeckung dieser uralten Schrift und ihre Entschlüsselung bringt zwei Menschen einander näher, die nicht gegensätzlicher sein könnten: die weltfremde Theologiedozentin Lucy Dantan und den wortgewaltigen Professor Patrick O’Hanrahan. Bis sie aber das Rätsel der Offenbarung des dreizehnten Apostels entschlüsseln können, steht ihnen eine gefährliche Verfolgungsjagd bevor …

Über den Autor

Wilton Barnhardt wurde 1961 in North Carolina geboren. Nach dem Abschluss seines Studiums in Englischer Sprache und Literatur an der Michigan State University ging er 1982 nach New York. Der recherchebesessene Autor reist gern und viel. Wilton Barnhardt lebt in New Orleans.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kfir TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch bereits 1994 auf dem Gabentisch gefunden, lange vor dem "Sakrileg" und dem aktuellen Boom der "Bibel-Literatur". Danke, Susanne.

Ich machte mir seinerzeit nicht sonderlich viel aus der Kirche und ihren Institutionen. Um so mehr interessierte mich dann dieses Buch und seine Geschichte. Und das nicht nur, weil hier von einem völlig neuen Apostel und seinem Evangelium, seiner Sicht der Dinge von vor 2000 Jahren berichtet wird. Es sind die beiden Protagonisten, die die ganze Geschichte so spannend, so liebens- und lesenswert machen. Da ist zum einen ein alter, ziemlich versoffener und nicht weniger desilluionierter Jesuitenpater mit einem fundamentalen Wissen über die Religionen im Allgemeinen und die Feinheiten der Katholischen Kirche im ganz Besonderen. Seine "Gegenspielerin" ist eine junge und komplett weltfremde Theologiedozentin, die ständig auf der Suche nach sich selber ist und sich dabei permanent selbst im Wege steht. Sie können nicht wirklich miteinander, aber ohne einanander können sie auch nicht auf der Jagd nach dem Evangelium, die sie durch Europa bis ins Heilige Land führt.

Was das Buch neben der Geschichte wirklich lesenswert macht, dass ist der Stil, der sich durch das gesamte Buch mit all seinen über 1000 Seiten zieht. Da sind zum einen die phantastischen Dialoge und zum Teil Monologe des Paters O'Hanrahan, die man woanders lange vergeblich sucht - nachvollziehbar, witzig und wortgewaltig. Zum anderen die Beschreibungen und die Handlung. Bei 1000 Seiten sind sie sehr umfangreich, doch für mich nie langatmig oder langweilig. Es gibt keine überflüssigen Passagen. Es gehört alles zusammen. Und die Sprache ist wunderbar übersetzt und flüssig zu lesen. (Ich nehme mir seit langem vor, mir mal des Original zu kaufen, aber irgendwas ist ja immer.)

Wenn also jemand einen wahrhaft dicken Schmökler für lange Winternächte sucht, der wird hier nicht enttäscht. Spannend und witzig und in einer ganz anderen Liga als Dan Brown und Konsorten. Eigentlich schon ein ganz anderer Sport...

Schade nur, dass der Author scheinbar nur zwei Bücher geschrieben hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbarer Roman! 6. März 2007
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Genre der Kirchen-Thriller wäre ja eigentlich ein wunderbares, würde es nur mehr Bücher geben, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Giffords "Assassini" und Dan Browns "Illuminati" und "Sakrileg" sind da leider schon die positiven Ausnahmen, ansonsten viele Trittbrettfahrer und viele Tüten heiße Luft.

"Der 13. Apostel" dagegen hat mich umgehauen - ein Meisterwerk! Hinsichtlich der Kernhandlung - Wissenschaftler auf der Suche nach einem Dokument, das die Kirchengeschichte auf den Kopf stellen könnte - vielleicht gar nicht mal so originell. Das ist allerdings irrelevant, denn der Roman bezieht seine Stärken aus der Darstellung seiner Figuren und seiner Schauplätze.

O'Hanrahan, der äußerst vielschichtig gezeichnet ist und im Laufe der Handlung einen erschreckenden körperlichen und seelischen Verfall mitmacht, ist auf den ersten Blick ein Ekel, hinter der Fassade aber: immer noch ein Ekel. Denn typisch für Barnhardts Stil: Harte Schale, weicher Kern, so einfach macht er es uns nicht. Man muss schon durch einige dicke Schichten dringen, um O'Hanrahans sympathische Seiten zu erkennen, denn unter seiner geistreichen, witzigen, aber auch krass unhöflichen Maske verbirgt sich erstmal ein Säufer, dahinter ein willensschwacher Zyniker, dahinter dann ein tief gebrochener Mann, der vieles erreicht, noch mehr aber nicht erreicht hat in seiner Karriere. Eine faszinierende Figur.

Lucy entspricht ebenso wenig den Klischees der übrigen Kirchen-Thriller. Eine Theologie-Dozentin, etwas dicklich, mit hässlicher Brille und unmöglicher Kleidung, humormäßig eher uncool, von andauernden Selbstzweifeln zerrissen, Zielscheibe ständigen Spotts von O'Hanrahan und dennoch sympathisch in ihrer Loyalität und ihrem Wunsch, auszubrechen aus ihrer langweiligen Uni-Karriere.

Die Orte sind eindringlich, atmosphärisch dicht und sehr klug geschildert. Sei es die rauhe, stürmische Küste Nordirlands, sei es das kultivierte Florenz, das sonnige Griechenland oder das atemberaubende Jerusalem, immer gelingt es Barnhardt, bunte, lebendige Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen. Die Schilderung des Nahost-Konflikts ist angesichts des Alter des Buches erstaunlich aktuell, packend und ausgewogen.

Barnhardts Sprache übertrifft Dan Brown um Längen und sogar Gifford noch um ein Stückchen. Völlig unbegreifbar, weshalb so ein Schriftsteller nicht viel mehr geschrieben hat als dieses Opus magnum. Die Mischung aus geistreichen Dialogen, sarkastischen Frotzeleien, ironischen und manchmal sehr traurigen Gottes-Kommentaren und geballtem Kirchen-Wissen lassen das Buch auf 1.000 Seiten in keinem Moment langweilig werden - ich hätte nochmal 1.000 Seiten vertragen.

Angereichert mit weiteren nützlichen Zutaten - eine Kloster-Insel, mysteriöse Mönche, Jagd über die Kontinente, unsichtbare Dritte, geopolitische Interessenkonflikte, christliche Gruselgeschichten - ist für mich der Prototyp des Kirchenthrillers entstanden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wilton Barnhardt entpuppt sich als ein Meister des Dialogs. Herrlich, mit welcher Ironie das alles aufgeschrieben wurde. Die Handlung ist völlig unwichtig: Der Professor Patrick O'Hanrahan und seine Assistentin begeben sich auf eine wilde Hetzjagd von Amerika über England nach Irland, weiter nach Italien, Griechenland und Israel, und schließlich sogar nach Ägypten, in den Sudan und nach Äthiopien. Und warum? Natürlich um diese Länder in herrlich komischen Dialogen zu kommentieren, nicht aber, um auf diesen Reisen zu einem greifbaren Ergebnis zu gelangen. Erst in Amerika gelingt die Lösung. Wenn die Handlung ok wäre, würde ich sogar fünf Sterne verteilen. Aber allein schon die umwerfenden Dialoge und die lebenspralle Charakterisierung der Protagonisten rechtfertigen die vier Punkte vollauf.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zu langatmig
Ich bin eigentlich ein begeisterter Kirchenthriller-Leser, aber dieses Buch hat mit Thriller nichts zu tun. Es ist langatmig und gespickt mit Nebensächlichkeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von moody
ab Seite 80 endlos genervt
Ich habe mir das Buch wegen der vielen positiven Rezensionen gekauft und bin einfach nur gelangweilt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2010 von mausi
Das Buch der Bücher
Für mich ist es das Buch der Bücher,
ich habe es schon mindestens dreimal gelesen und lasse mich immer wieder von der großartigen Erzählweise des Autors... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Scheffler, Martin
Wortreich, detailiert, langatmig
Auf dem Einband wird "Brigitte" zitiert: " Ein verrückter, komischer und temporeicher Lesespaß"). Diese Merkmale finden sich in diesem Buch wirklich nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von troll
Ein herausragend geschriebener und ausgezeichnet recherchierter...
Selten habe ich einen so ausgezeichneten Roman gelesen. Der Autor versteht nicht nur, fesselnd zu schreiben, sondern er schreibt auch schön. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Gretchen112
Der 13. Apostel
Auch ich habe diesen Roman 3 x in die Hand genommen - und jedes Mal gelangweilt wieder weggelegt. In den ersten 80 Seiten baut sich keine Spannung auf, die Handlung ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von Leseratte
Langatmiger, postpubertärer Aufsatz
Ich habe mehrfach versucht das Buch zu lesen, bin aber stets an der elegischen und dabei nutzlosen Schilderung von Nebensächlichkeiten und der daraus resultierenden bleiernen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2008 von Dr. Marcus Kadgien
Thriller mit Witz und Wissenswertem
Schon wieder einer, der auf der Kirchenthrillerwelle mitschwimmen will? Mitnichten - das Buch erschien bereits 1993 in den USA, lange vor Dan Brown und Konsorten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2008 von Valentine
super langweilig
Weil dieser Roman einfach nicht beginnen möchte, habe ich den rd. 1.000 Seiten starken Roman nach 100 Seiten aus der Hand gelegt und mit einem anderen Roman begonnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2008 von B. Steffens
Lesenswert
Der Anfang ist etwas gewöhnungsbedürftig. Irgendwie stolpert man in ein Zwiegespräch einer der Hauptpersonen (Lucy Dantan) mit Gott hinein und weiss nicht so recht,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2008 von Lesley
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