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Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren Gebundene Ausgabe – 6. August 2013

26 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Residenz Verlag; Auflage: 1. (6. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3701716137
  • ISBN-13: 978-3701716135
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 1,5 x 22,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 111.596 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Auf knapp 100 Seiten stellt Ilija Trojanow die schmerzhaften, die wirklich wichtigen Fragen. (Günter Kaindlstorfer, WDR 5, SWR2, MDR)

Ilija Trojanow hat einen Essay geschrieben, in dem er mindestens so zornig ist wie im vorangegangenen Roman EisTau (2011) über die Natur, mit der Kasperl gespielt wird, anstatt sie zu retten. Die sozusagen souveräne Gleichgültigkeit macht es dem 47-jährigen (meist mit der Bahn fahrenden) Schriftsteller immer schwerer, sich im Zaum zu halten. In Der überflüssige Mensch kann er aufs schöne Formulieren verzichten. Da legt er einfach los. (Peter Pisa, Kurier)

Trojanow hat eine wichtige und brillante Streitschrift vorgelegt. Ein Plädoyer für mehr soziale Gerechtigkeit, Zerschlagung von konzentriertem Vermögen, (Wieder-) Herstellung der Demokratie. Kurz: Die Wiedererlangung der menschlichen Würde frei von kommerzieller Bewertung. Ein ungemein anregender Lesestoff! (Angelo Algieri, VORWÄRTS)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ilija Trojanow geboren 1965 in Sofia, wuchs in Kenia auf und lebt heute in Wien. Trojanow wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2000, dem Preis der Leipziger Buchmesse 2006, dem Berliner Literaturpreis 2007. Neben seinem umfangreichen literarischen Werk publizierte Trojanow Essays und Reportagen zu globalen politischen und kulturellen Themen. Zum Bestseller wurde „Der Weltensammler“ (2006), zuletzt erschien sein Roman „Eistau“ (2011).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von GPD am 15. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin auch eine von jenen. Den Überflüssigen. Eigentlich. Noch produziere ich, und konsumiere, deshalb stört sich gerade niemand wirklich an mir. Doch, ein wenig vielleicht, weil ich partout nicht exzellent sein will, mich nicht fortwährend optimieren möchte, das widerspricht dem Zeitgeist - aber noch wiege ich mich in Sicherheit. Ich funktioniere, also bin ich? Einstweilen. Irgendwann aber, wird es wohl auch wieder enger für mich; im Alter vielleicht, weil mein Nutzen für die Gesellschaft dann nicht mehr unmittelbar ersichtlich ist. Wehe mir wenn da das Boot gerade voll ist und nur kalt rechnende Logik globaler Eliten zählt. Wir, die Gewinner. Seltsam, dennoch scheinbar ein ziemlich überflüssiger Mensch zu sein ... Als 'Luxus der Wohlhabenden' wird die individuelle (Ver)Zweiflung über das vorherrschende System in Ilija Trojanows Essay 'Der Überflüssige Mensch' bezeichnet, ein Mensch in den Slums von Bombay habe diesen Freiraum nicht. Also wer frisst da am Ende eigentlich wen? Und was tun? Ohne Empathie, schreibt Trojanow, sei die Realität des überflüssigen Menschen nicht zu bekämpfen. Dem selbstoptimierten Menschen unserer Leistungsgesellschaft falle es aber zunehmend schwer Empathie zu spüren, Glück zu empfinden. Keine wirklich neue Erkenntnis, und dennoch ein wertvoller Anstoß. "Sind Sie überflüssig?", fragt Ilija Trojanow gleich zu Beginn seiner Streitschrift und geht der Frage zu Würde und Wert des Menschen im Spätkapitalismus nach - nachdenklich, geistreich, kritisch und zornig. Zornig genug jedenfalls in seinen eindringlichen Betrachtungen und Gedanken, um Unruhe zu bewahren. Lesenswert!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Yvo Wueest am 2. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe
In der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts findet sich der "überflüssige Mensch" als wiederkehrender Topos. Oftmals geht es dabei um einen aristokratischen, intellektuellen Geniesser, welcher -durchaus zu idealistischem Denken neigend- beinahe an der gesellschaftlichen Realität zerbricht. Doch obwohl er sich der wütend regierenden Dummheit um ihn herum bewusst ist, bleibt er letztlich gemütlich auf dem Sofa sitzen.

Nicht anders, als es heute in den Industriemetropolen vielen gebildeten Menschen ergeht. Sie sehen soziale Ungerechtigkeit in ihrem Umfeld...und halten sie für gottgeben. "Die Überflüssigen sind Flaschen ohne Pfand, sie werden weggeworfen" heisst es in Trojanow lesenswerten Buch. Der Autor wirft die Frage auf, wer heute im "Raumschiff Erde", einer Lebensgemeinschaft mit einer wachsenden Bevölkerung und einer fortschreitenden Automatisierung, verzichtbar und überflüssig ist.

In seiner Analyse zeigt er schlüssig auf: Statt die Armut zu bekämpfen, werden die Armen bekämpft. Statt sich der zunehmenden Atomisierung der Gesellschaft zu widersetzen, stürzen sich viele in entwürdigende Selbstoptimierungsprogramme.

Fazit: Das Buch von Trojanow ist ein Aufruf zu mehr Empathie. Eine Streitschrift gegen die Akzeptanz sozialer Ungerechtigkeit und für ein beharrliches gemeinsames solidarisches Handeln.
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Von Jürgens- Bücher TOP 100 REZENSENT am 30. Juni 2015
Format: Taschenbuch
Das Taschenbuch ist für mich deshalb recht lesenswert da es die Gedanken wieder auf einige Probleme in der Gesellschaft lenkt, die sicherlich schon alle bekannt sind, aber aus dem Fokus der Presse geraten sind. Konkrete Lösungsvorschläge bietet der Autor nicht an.
Vielleicht reichen Ihnen ja auch die nachfolgenden Fragen, die sich mir bei der Lektüre des Buches stellten:

-Wird der Mensch überflüssig?
-Ist das "Sein" ersetzt worden durch das Konsumieren?
-Begehen wir Massenmord durch unterlassen, indem wir weltweit genügend Lebensmittel produzieren, aber nicht willens und in der Lage sind das große Gastmahl der Natur auf alle zu verteilen?
-Sind wir alle Opfer einer umfassenden Umstrukturierung der Arbeitsmärkte zugunsten des Kapitals mit dem Ziel einer möglichst freien Verfügbarkeit von billigen austauschbaren Arbeitskräften?
-Wird den Besuchern der "Tafeln", den Armen, gnädiger Weise, das gegeben, was vom reich gedeckten Buffet des Supermarktes hinabfällt? Wie ist das mit der im Grundgesetz verbürgten Menschenwürde vereinbar?
-Solidarisiert sich die schrumpfende Mittelschicht mit den Reichen, obwohl sie erkennen müßte, wie wenige Chancen sie besitzt, am Reichtum zu partizipieren?
-Besitzt zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland so gut wie nichts? Warum verfügt ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland ein Viertel aller Vermögenswerte? Ist das moralisch zu rechtfertigen? Warum wird dieser massiv konzentrierte Wohlstand, in den Händen weniger, nicht verhindert oder zerschlagen?
-Ist Shopping ein Hamsterrad, in dem sich unsere "Lebenslust" (Konsumzwang) austoben soll?
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M.H.G. am 22. Januar 2014
Format: Kindle Edition
Das Buch hat einige gute Einsichten, ist aber zu tendenziös, um vertrauenswürdig zu sein. Hier werden nur drei Sachen erwähnt. Erstens kritisiert Trajanow Bill Gates, weil er behauptete, dass die Weltbevölkerung durch neue Mittel im Bereich der Fortpflanzung um 10 bis 15% vermindert werden könnte (S. 21). Das glaubt T. nicht, und dadurch zeigt er seine Ahnungslosigkeit über die exponentiellen Verhältnisse, die einsetzen, wenn Völker seit Jahrzehnten eine Fruchtbarkeitsrate weit unter dem Bestanderhaltungsniveau haben. Bei einem Journalisten ist solche Ignoranz nicht zu entschuldigen.

Ein Sündenbock, den man anprangern kann, wenn die Sachen schief gehen, ist immer nützlich. Für T. ist er die Oligarchie der Reichen, von denen ein Paradebeispiel der US-Präsidentschaftskandidat 2012 Mitt Romney ist. T. erwähnte eine unkluge Rede Romneys, indem er sagte (laut T.), dass 47% der Bevölkerung Parasiten seien, vom Staat abhängig sind, keine Steuer zahlen, und sich als Opfer des Systems darstellen. (S. 48) Im betreffenden YouTube-Clip aber verwendete Romney das Wort „parasite“ nicht. Das ist ein fantasievoller Zusatz von T. Er ignorierte auch den Zusammenhang. Man kann dem Obama-Team vorwerfen, die Wahl 2012 mit öffentlichen Geldern gekauft zu haben. U.a. hatten sie das Lebensmittelmarken-Programm enorm expandiert. Die ca. 15 Millionen neuen Begünstigten wählten dann Obama, damit sie ihre Gratisessensquelle weiter haben könnten.

Ich habe gehofft, dass zumindest das letzte Kapitel, „Auswege“ einige Ideen hervorbringen würde, um unsere Probleme zu entschärfen, aber das ist auch mangelhaft. Warum gibt es hier keine echt revolutionären Ideen? Was ist z.B. mit den Amischen in Amerika?
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