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Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren
 
 

Der überflüssige Mensch: Unruhe bewahren [Kindle Edition]

Ilija Trojanow
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Auf knapp 100 Seiten stellt Ilija Trojanow die schmerzhaften, die wirklich wichtigen Fragen. (Günter Kaindlstorfer, WDR 5, SWR2, MDR)

Ilija Trojanow hat einen Essay geschrieben, in dem er mindestens so zornig ist wie im vorangegangenen Roman EisTau (2011) über die Natur, mit der Kasperl gespielt wird, anstatt sie zu retten. Die sozusagen souveräne Gleichgültigkeit macht es dem 47-jährigen (meist mit der Bahn fahrenden) Schriftsteller immer schwerer, sich im Zaum zu halten. In Der überflüssige Mensch kann er aufs schöne Formulieren verzichten. Da legt er einfach los. (Peter Pisa, Kurier)

Trojanow hat eine wichtige und brillante Streitschrift vorgelegt. Ein Plädoyer für mehr soziale Gerechtigkeit, Zerschlagung von konzentriertem Vermögen, (Wieder-) Herstellung der Demokratie. Kurz: Die Wiedererlangung der menschlichen Würde frei von kommerzieller Bewertung. Ein ungemein anregender Lesestoff! (Angelo Algieri, VORWÄRTS)

Kurzbeschreibung

Ein Essay zur Würde des Menschen im Spätkapitalismus.Wer nichts produziert und nichts konsumiert, ist überflüssig - so die mörderische Logik des Spätkapitalismus. Überbevölkerung sei das größte Problem unseres Planeten - so die internationalen Eliten. Doch wenn die Menschheit reduziert werden soll, wer soll dann verschwinden, fragt Trojanow in seiner humanistischen Streitschrift wider die Überflüssigkeit des Menschen.

In seinen eindringlichen Analysen schlägt er den Bogen von den Verheerungen des Klimawandels über die Erbarmungslosigkeit neoliberaler Arbeitsmarktpolitik bis zu den massenmedialen Apokalypsen, die wir, die scheinbaren Gewinner, mit Begeisterung verfolgen. Doch wir täuschen uns: Es geht auch um uns. Es geht um alles.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 324 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Residenz Verlag; Auflage: 1 (12. August 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00DOOGRKQ
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #27.815 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Sind Sie überflüssig?" 15. September 2013
Von GPD
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin auch eine von jenen. Den Überflüssigen. Eigentlich. Noch produziere ich, und konsumiere, deshalb stört sich gerade niemand wirklich an mir. Doch, ein wenig vielleicht, weil ich partout nicht exzellent sein will, mich nicht fortwährend optimieren möchte, das widerspricht dem Zeitgeist - aber noch wiege ich mich in Sicherheit. Ich funktioniere, also bin ich? Einstweilen. Irgendwann aber, wird es wohl auch wieder enger für mich; im Alter vielleicht, weil mein Nutzen für die Gesellschaft dann nicht mehr unmittelbar ersichtlich ist. Wehe mir wenn da das Boot gerade voll ist und nur kalt rechnende Logik globaler Eliten zählt. Wir, die Gewinner. Seltsam, dennoch scheinbar ein ziemlich überflüssiger Mensch zu sein ... Als 'Luxus der Wohlhabenden' wird die individuelle (Ver)Zweiflung über das vorherrschende System in Ilija Trojanows Essay 'Der Überflüssige Mensch' bezeichnet, ein Mensch in den Slums von Bombay habe diesen Freiraum nicht. Also wer frisst da am Ende eigentlich wen? Und was tun? Ohne Empathie, schreibt Trojanow, sei die Realität des überflüssigen Menschen nicht zu bekämpfen. Dem selbstoptimierten Menschen unserer Leistungsgesellschaft falle es aber zunehmend schwer Empathie zu spüren, Glück zu empfinden. Keine wirklich neue Erkenntnis, und dennoch ein wertvoller Anstoß. "Sind Sie überflüssig?", fragt Ilija Trojanow gleich zu Beginn seiner Streitschrift und geht der Frage zu Würde und Wert des Menschen im Spätkapitalismus nach - nachdenklich, geistreich, kritisch und zornig. Zornig genug jedenfalls in seinen eindringlichen Betrachtungen und Gedanken, um Unruhe zu bewahren. Lesenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Würde des Menschen ist antastbar 2. Dezember 2013
Format:Gebundene Ausgabe
In der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts findet sich der "überflüssige Mensch" als wiederkehrender Topos. Oftmals geht es dabei um einen aristokratischen, intellektuellen Geniesser, welcher -durchaus zu idealistischem Denken neigend- beinahe an der gesellschaftlichen Realität zerbricht. Doch obwohl er sich der wütend regierenden Dummheit um ihn herum bewusst ist, bleibt er letztlich gemütlich auf dem Sofa sitzen.

Nicht anders, als es heute in den Industriemetropolen vielen gebildeten Menschen ergeht. Sie sehen soziale Ungerechtigkeit in ihrem Umfeld...und halten sie für gottgeben. "Die Überflüssigen sind Flaschen ohne Pfand, sie werden weggeworfen" heisst es in Trojanow lesenswerten Buch. Der Autor wirft die Frage auf, wer heute im "Raumschiff Erde", einer Lebensgemeinschaft mit einer wachsenden Bevölkerung und einer fortschreitenden Automatisierung, verzichtbar und überflüssig ist.

In seiner Analyse zeigt er schlüssig auf: Statt die Armut zu bekämpfen, werden die Armen bekämpft. Statt sich der zunehmenden Atomisierung der Gesellschaft zu widersetzen, stürzen sich viele in entwürdigende Selbstoptimierungsprogramme.

Fazit: Das Buch von Trojanow ist ein Aufruf zu mehr Empathie. Eine Streitschrift gegen die Akzeptanz sozialer Ungerechtigkeit und für ein beharrliches gemeinsames solidarisches Handeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kritisch, aber leider nicht konstruktiv 7. Januar 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ilja Trojanow deckt schonungslos die Probleme unserer Gesellschaft auf. Lösungsmöglichkeiten bietet aber auch er kaum an. Dennoch ein empfehlenswertes Buch für kritische Menschen und solche, die es noch werden wollen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einige gute Ideen, aber oberflächliche Analysen 22. Januar 2014
Format:Kindle Edition
Das Buch hat einige gute Einsichten, ist aber zu tendenziös, um vertrauenswürdig zu sein. Hier werden nur drei Sachen erwähnt. Erstens kritisiert Trajanow Bill Gates, weil er behauptete, dass die Weltbevölkerung durch neue Mittel im Bereich der Fortpflanzung um 10 bis 15% vermindert werden könnte (S. 21). Das glaubt T. nicht, und dadurch zeigt er seine Ahnungslosigkeit über die exponentiellen Verhältnisse, die einsetzen, wenn Völker seit Jahrzehnten eine Fruchtbarkeitsrate weit unter dem Bestanderhaltungsniveau haben. Bei einem Journalisten ist solche Ignoranz nicht zu entschuldigen.

Ein Sündenbock, den man anprangern kann, wenn die Sachen schief gehen, ist immer nützlich. Für T. ist er die Oligarchie der Reichen, von denen ein Paradebeispiel der US-Präsidentschaftskandidat 2012 Mitt Romney ist. T. erwähnte eine unkluge Rede Romneys, indem er sagte (laut T.), dass 47% der Bevölkerung Parasiten seien, vom Staat abhängig sind, keine Steuer zahlen, und sich als Opfer des Systems darstellen. (S. 48) Im betreffenden YouTube-Clip aber verwendete Romney das Wort „parasite“ nicht. Das ist ein fantasievoller Zusatz von T. Er ignorierte auch den Zusammenhang. Man kann dem Obama-Team vorwerfen, die Wahl 2012 mit öffentlichen Geldern gekauft zu haben. U.a. hatten sie das Lebensmittelmarken-Programm enorm expandiert. Die ca. 15 Millionen neuen Begünstigten wählten dann Obama, damit sie ihre Gratisessensquelle weiter haben könnten.

Ich habe gehofft, dass zumindest das letzte Kapitel, „Auswege“ einige Ideen hervorbringen würde, um unsere Probleme zu entschärfen, aber das ist auch mangelhaft. Warum gibt es hier keine echt revolutionären Ideen? Was ist z.B. mit den Amischen in Amerika?
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5.0 von 5 Sternen Ein sehr interressantes Buch
Obwohl mit 96 Seiten relativ kurz, mit der Informationsvielfalt, den interressanten Zusammenhängen und Schilderungen, einfach sehr gut und informativ. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Reinhold Ballmann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Alter Wein in altem Schlauch...
Überraschungen oder neue Perspektiven bietet das schmale Bändchen nicht. Keine einzige Überlegung, die man – von Jean Ziegler bis Sahra Wagenknecht - nicht schon ad... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Andreas Tögel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschen Herr Troyanov!
Stilistisch wie immer Troyanov-gut. Anklänge eines modernisierten "Kommunistischen Manifests" kommen hoch, aber keinerlei neuen Ideen, nachgekautes Vorgekautes. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von hpk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein notwendiges Buch
Ilija Trojanow schreibt ein Buch über die Würde des Menschen, die in unserer Zeit des Spätkapitalismus nirgendwo mehr eine bestimmende Rolle spielt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ulrike Hofmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Blick in die nahe Zukunft
So traurig wie es ist, aber der Lauf der Dinge geht genau zu den Prognosen von Ilja Trojanow! Dank unseres Systems.
Vor 5 Monaten von Reinhard veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Wenig Buch für den geforderten Preis
Natürlich hat Trojanow Recht mit dem, was er schreibt! Doch auch ich hätte mir, nachdem ich einige seiner Bücher gekauft und gelesen hatte, deutlich mehr zum Thema... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sepp1952 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein überflüssiges Buch für gar nicht...
Die Untergangspropheten hatten schon immer Saison, vor allem in Hochzeiten von Verunsicherung. Und damit tragen sie eifrig dazu bei die Verunsicherung zu erhöhen und scheuen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Werner Meissl veröffentlicht
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Sehr gutes Buch. Hat mich sehr gut gefallen. .. .. .. .. .... ... .. .. .. .. .. ..
Vor 6 Monaten von Marco Aurélio de Castro veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen An der Oberfläche
"Was wir gegenwärtig erleben ist keine kleine Krise des Kapitals..." ist für mich der Schlüsselsatz. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Otto Hilscher veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zu schön um wahr zu sein
Um es in bekannten Worten zu kleiden:
Ich Hör die Botschaft wohl, allein.......
Die Herrschenden sind längst viel stärker
und größer als... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von blogwart veröffentlicht
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