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Der öffentliche Feind
 
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Der öffentliche Feind

James Cagney , Jean Harlow , William A. Wellman    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: James Cagney, Jean Harlow, Edward Woods
  • Regisseur(e): William A. Wellman
  • Komponist: David Mendoza
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Tschechisch, Kroatisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Arabisch, Bulgarisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2005
  • Produktionsjahr: 1931
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000790MAM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.303 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

s/w One of the movies that started the gangster cycle of the 30's this "talkie" was much criticised for glamorising hoodlums, due to James Cagney's starmaking performance. As Tom Powers, he quickly discovers that crime pays - and ends trussed up like a turkey, dead on a doorstep, as a result. Prohibition had halted the sale of liquor in America and this film provided graphic evidence of the greed and viciousness of the bootleggers who supplied booze to the nation. Cagney's character is uniquely wholly unsympathitic eptiomised by the classic scene in which he shoves a grapefruit into his girlfriend's face a sequence immediately followed by his opporunistic pick up of one of the cinema's greatest sex symbols fabulous blonde bombshell Jean Harlow.

Produktbeschreibungen

Der Film, der James Cagney zur Ikone der Gangsterfilme machte! Eindrucksvoll und actionreich werden die Stationen einer kriminellen Karriere beschrieben aufgewachsen in den Slums von Chicago geraten 2 Freunde früh auf die schiefe Bahn. Während der Prohibition arbeiten sie sich zu gefürchteten Gangstern hinauf. Doch schon bald wird das Leben im Milieu seinen blutigen Tribut fordern ...

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank F. TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der Film zeichnet ein Abbild des darzustellenden Milieus, wobei es nebenher auch gelingt eine Art Hommage an dieses zu stellen. William A. Wellman bemüht sich zwar den Zeigefinger zu erheben, aber der Zuschauer sympathisiert trotz alledem mit Cagney in der Rolle des Gangsters. Cagney war ursprünglich gar nicht für die Rolle des Gangsters Tom Powers vorgesehen, auf Grund seiner Leistung in The Millionair erhielt er allerdings kurzerhand doch die Rolle. William A. Wellman gelang es ein bildintensives Gangster-Epos zu schaffen. Die Kameraarbeit ist dabei besonders hervorzuheben, wir sehen interessante Kamerafahrten und eine saubere Umsetzung von Hell-Dunkel Präsentationen.

Die Story: Wie schon in Angels With Dirty Faces beginnt auch hier die Story in der Jugendzeit der Hauptdarsteller. Tom Powers (James Cagney) und Matt Doyle (Edward Woods) starten eine Karriere mit krummen Geschäften. Innerhalb der Prohibitionszeit beginnt ihr Aufstieg zu gefürchteten Gangstern. Als der Boss der Bande zu Tode kommt, scheint allerdings alles aus der Waage zu reißen und ein Straßenkrieg bahnt sich an

Genre bezogen ist The Public Enemy kein Meilenstein, aber ein Film der das Genre belebte und Anerkennung verdient hat. Unter den Extras sind der Trailer und die Dokumentation Bier und Blut sehr zu empfehlen. Qualitativ muss man mit einem Vollbild zufrieden sein. Die deutsche Tonspur ist eh sehr spät nach Veröffentlichung in den deutschen Studios entstanden und deshalb recht sauber. Bei der Originalspur hapert es etwas. Fazit: Pflichtkauf für Nostalgiker und Cineasten. Vor allem für diesen Preis.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
1909, die Southside Vorstadt von Chicago: Dort wachsen die beiden irischstämmigen Jungs Tom Powers (Frank Coghlan jr.) und Matt Doyle (Frankie Darro) in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr Revier ist die Straße, dort können sie ein bisschen Geld verdienen.
Die eindrucksvollen Bilder zeigen eine überlastete Vor- und Innenstadt, die Straßen dort sind verschmutzt und überfüllt. Es gibt haufenweise Saloons und dort ist auch das Revier der Heilsarmee.
In der Brauerei fliesst Bier in Hülle und Fülle. Die Holzfässer mit Bier gefüllt werden durch die Stadt von einem Pferdewagen gezogen.
Für den zwielichtigen Gangster Putty Nose (Murray Kinnell) schaffen die beiden Jungs immer mal wieder gestohlene Sachen heran, die dieser mit gutem Gewinn verscherbelt.
Dieser Mentor unterhält einen sogenannten Boys Club, also er lässt viele Jungs für ihn Drecksarbeiten machen.
Tom ist der Sohn eines Polizisten, Officer Powers (Purnell Pratt) - einem harten, gewalttätigen Vater, der den Sohn mit einem Ledergürtel bestraft.
Putty Nose stiftet die beiden Freunde auch Jahre später zu immer kriminelleren Handlungen an, bei einem größeren Diebstahl, den er ausgedacht hat, lässt er Tom und Matt im Stich.
Toms Bruder Mike (Donald Cook) ist das Gegensatz seines inzwischen erwachsenen Bruders Tom (James Cagney). Mike hat einen rechtschaffenen Weg gewählt, in Gegenwart der Mutter (Beryl Mercer) kommt es immer mal wieder zum Streit.
1919 ist ein schicksalträchtiges Jahr für die USA, da wird nämlich ein Alkoholverbot erlassen, dass zur "Prohibition" von Alkohol führen soll: Jener Zeit, wo es untersagt war, Alkohol zu produzieren oder auszuschenken.
Gleichzeitig löst dieses puritanische Schnaps- und Bierverbot ein stetes Steigen der Kriminalität aus, Gangsterbanden profitierten von diesem Verbot. Sie erzeugten, verschoben, verkaufen den Alkohol, es kam zunehmend zu Bandenkriegen und Blutrachefeldzügen, da jeder den größten Kuchen vom big business abhaben wollte.
Und unter diesen Jungs befinden sich auch die beiden Freunde, die inzwischen für Paddy Ryan (Robert O'Connor) arbieiten, als brutale Handlanger ihres Chefs zapfen sie Bier und Schnaps der Konkurrenz an, terrorisiieren Kneipenwirte, reissen Frauen wie Gwen (Jean Harlow), Marnie (Joan Blondell) oder Kittie (Mae Clarke) auf, von denen letztere von einem ungestümen Tom beim Frühstück mit einer halben Grapefruit malträtiert wird.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn aus den armen irischen Jungs werden gut angezogene Gangster, die zunehmend zu Staatsfeinden werden...
"Public Enemy" aus dem Jahre 1931 heisst das unvergessliche Meisterwerk von William A. Wellmann und gehört neben "Scarface" und "Little Caesar" zu diesen drei großen Gangstermovies des frühen Tonfilms.
Eine düstere Optik und eine lakonische Erzählstruktur zeichnet diese Vorläufer des Film Noir aus.
"Public Enemy" ist zweifelsohne auch James Cagneys Film, der seine Rolle dynamisch und charismatisch anlegt - er wurde durch diesen Film berühmt und die Kinogänger erlagen seinem kriminellen Charme.
Auch Regisseur Wellmann inszeniert brilliant: Brutalität, Blut und Mord sind allgegenwärtig, aber er versteht es virtuos diese Brutalität nur anzudeuten. Wenn der Vater den kleinen Tom schlägt, dann sieht man nur das schmerzvolle und leidende Gesicht des Jungen.
Als Putty erschossen wird, ist nur ein Schuss und ein Schrei zu hören.
Weltberühmt wurde die Grapefruitszene.
Es gibt aber noch weitaus unvergessenere Szenen: Zum einen als die beiden Freunde ihr Versteck verlassen, trotz der Gefahr von Maschinenpistolen durchsiebt zu werden. Man hört auch ein Knattern, die Männer gehen in Deckung - es war aber lediglich das Geräusch der Kohle, die in einen Kohlewagen geladen wird. Sekunden später..
Das Ende - Toms Heimkehr nach Hause - ist auch so eine grandios gefilmte Szene. Ein Anruf, er soll gleich vom Krankenhaus heim kommen. Die Mutter richtet oben voller Freude das Zimmer her, der Bruder hört die Klingel an der Haustür. Wenig später ein entsetzter Zuschauer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nobody walks out on me 25. Dezember 2011
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Oder doch? Erst drückt Tom Powers (James Cagney) seiner Freundin Kitty (Mae Clarke) in einer berühmt gewordenen Szene eine Grapefruit ins Gesicht, als er ihrer überdrüssig geworden ist. Dann reißt er sofort eine neue Biene auf, die attraktive Gwen (Jean Harlow). Obwohl man zunächst den Eindruck hat, dass Gangster Tom nicht gerade ein Mann der großen Gefühle ist, wird ihm der Abschied von Gwen schwerer fallen...

Vieles Großes, Wichtiges, Richtiges ist bei den anderen Rezensionen zu diesem Klassiker des Gangsterfilmes bereits gesagt worden. Ergänzend sei der Blick einmal auf einen vielleicht nur scheinbar nebensächlichen Aspekt gelegt, die Beziehung zwischen Tom und Gwen und wie sie endet. Viele meinen, dass Jean Harlow in diesem Film noch nicht gut gewesen sei. Teilweise kann man sich des Eindrucks eines zu stark geschminkten und eher dekorativen als intensiven Starlets in der Tat nicht erwehren. Und dennoch: Harlows Schlussszene, in der Gwens Beziehung zu Tom in die Brüche geht, ist superb. Hier spielt Harlow mit der später noch perfektionierten Mischung aus liebender Hingabe und trotziger Stärke ihr "nobody walks out on me" voll aus. Tom verlässt sie dennoch, weil er meint, seinen Killer-Geschäften nachgehen zu müssen. Interessanterweise markiert die Entscheidung (aber kann er frei entscheiden, ist er nicht vielmehr ein Getriebener?) den Anfang seines Endes. Eine Harlow sollte man nicht verlassen! Spiegelbildlich ist Gwens Schmerz spürbar, dass sie Tom nicht halten und damit auch nicht beschützen kann. Das Starlet zeigt große Gefühle. Tränen brennen stärker in den Augen als Grapefruitsaft, sie kommen von innen statt von außen, man kann sie nicht so leicht wieder abwischen, der Schmerz sitzt tief. Eine große, wahrhaftige, melodramatische, tragische Szene in einem Film, der ansonsten eher tough (und darin genial, siehe z.B. Rezensionsfreund Tristram Shandy) ist.
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